Kundenrezensionen: Gelesen 5 mehr Rezensionen...
Weinfinder Januar 1, 2009 >>> (Ratekau, Holstein) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Da steht der Laie wie bloede vor dem Weinregal und denkt: wie soll ich um alles in der Welt wissen, welcher Wein nun schmeckt. Jetzt muesste mich ein Kenner beraten. Ist aber gerade keiner zugegen. Also habe ich ihn (den Kenner) gekauft (dieses Buch) und mitgenommen. Und siehe da, es funktioniert. Die ersten 6 Weine, die ich nach Kaemmers Empfehlungen kaufte, waren einer wie der andere sehr erfreulich. Mindestens die Haelfte davon haette ich aufgrund des Labels nicht gekauft. Es wird nicht meine letzte Aktion dieser Art sein, soviel ist sicher. Dass es bessere Weine gibt als die aus dem Supermarkt, das weiss sogar ich Bloedi. Aber als Alltagswein kann ich mir diese Klassetropfen nicht leisten. Nicht jeder Normalbuerger verfuegt ueber einen gutsortierten Weinkeller. Deshalb beteilige ich mich auch nicht an diesen ermuedenden Diskussionen, ob man ueberhaupt Wein aus dem Supermarkt trinken darf. Ich tu es einfach. Und dieses Buechlein wird mich dabei unterstuetzen. Zum Wohle!
Leitfaden zur ersten Orientierung Februar 26, 2008 Media-Mania.de 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die uebersichtliche Gliederung macht die "Arbeit" mit dem Buch sehr einfach. Schon im wie der Inhalt selbst nach Laendern gegliederten Inhaltsverzeichnis werden saemtliche der vorgestellten Weine aufgefuehrt. Im Vorwort wird das Konzept des Buchs erlaeutert, unter anderem die Preisklassen (bis 3 Euro, bis 4,50 Euro, bis 6 Euro, bis 8 Euro, bis 10 Euro). Es enthaelt jedoch auch wertvolle Informationen zu den Supermarktweinen an sich, zum Beispiel bezueglich der Frage, ob man diese auf Vorrat kaufen und lagern sollte. Jedem der Weine ist eine Doppelseite gewidmet. Links findet man eine kurze Beschreibung, in der man sich auch ueber die Rebsorte, die Ausbaumethoden und nicht selten ueber die Historie informieren kann, etwa ueber den Barbera, der eine Zeitlang aufgrund quantitativ sehr guter Ertraege schlecht hergestellt und regelrecht im Supermarkt verramscht wurde, bis ein Umdenken einsetzte. Auf der rechten Seite ist das Etikett abgebildet, begleitet vom Verkostungsergebnis. Hier wird nach Duft, Geschmack und Gesamteindruck unterschieden; es lohnt sich, den genannten Aromen nachzuspueren. Ausserdem findet man Angaben zur Rebsorte oder, bei Cuvees, zu den verwendeten Sorten, zur optimalen Trinktemperatur, passenden Speisen, Preisklasse, Qualitaetsklasse und Supermarktketten, bei denen der Wein zu finden ist. Das Buch bietet eine gerade fuer Neulinge sehr brauchbare Orientierung; jeder kann seinem Budget entsprechend Weine von akzeptabler bis guter Qualitaet beziehungsweise annehmbarem bis gutem Preis-Leistungsverhaeltnis entdecken. Allerdings verwundert es gelegentlich, dass auch Weine aufgenommen wurden, deren Preis hoeher liegt als die gebotene Qualitaet. Die Rezensentin zweifelt ein wenig an der Aktualitaet einiger Angaben. So gibt es einen ihr bekannten Wein aus dem Sortiment im Buch, der bei Kaemmer ziemlich schlecht wegkommt, jedoch den 1. Platz der Markenrotweine 2005 und 2006 (Jury der Weinwirtschaft) erhalten hat und in der Tat auch so gut schmeckt, dass man rasch zugreifen sollte, wenn er gerade einmal nicht ausverkauft ist. Ein anderer, vom Autor hoch gelobter Rotwein erweist sich nach Erfahrung der Rezensentin, die freilich nur Konsumentin, keine ausgebildete Sommeliere ist, als nicht gerade attraktive Ploerre. Im Rahmen dieser Rezension konnten nicht saemtliche vorgestellte Weine ausprobiert werden, da dies unvermeidlich zu irreparablen Hirn- und Leberschaedigungen gefuehrt haette, einige Stichpunktproben ergaben aber auch gute Uebereinstimmungen. Erstaunlicherweise ist Aldi, der den einen oder anderen leidlich guten Wein im Sortiment hat, nur mit einem Prosecco vertreten, Penny findet man im Gegensatz zur Angabe im Vorwort ueberhaupt nicht (was allerdings auch nicht wirklich verwundert), und dass Supermarktweine im oberen Preissegment, also um die zehn Euro, zum Teil eine ordentliche Qualitaet aufweisen, die an Weine aus dem Fachhandel heranreicht, sollte den Konsumenten nicht unbedingt verblueffen. Als Leitfaden zu einer ersten Orientierung taugt das Buch daher gut, es kann dem Leser aber die Kaufentscheidungen hoechstens erleichtern, nicht abnehmen, und nicht immer wird dieser mit dem erfahrenen Sommelier und Autor uebereinstimmen.
Nur eine Neuauflage! November 22, 2007 jaydee 8 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
EIGENTLICH find ich Frank Kaemmers kleinen Supermarktweinfuehrer echt praktisch und nuetzlich. Es macht Spass mit ein paar Tips bewaffnet im Supermarkt auf Streifzug zu gehen und zu experimentieren, ob die Tips halten, was sie versprechen. Ich besitze die Ausgabe 2005/2006. Deswegen war meine Neugierde auf die Ausgabe 2008/2009 gross. Umso groesser die Enttaeuschung dass man ca 75% der darin vorgestellten Weine schon aus der Ausgabe 2005/2006 kennt. Viel Neues ausser Aenderungen im Layout passiert da nicht. Der Aufbau ist allerdings wie gehabt: Eine Vorstellung des Weins mit Hintergruenden insgesamt, dann eine Verkostungs-Beschreibung ein Bild des Labels mit Angabe zu Rebsorten, Preisklasse, Qualitaetsklasse, Trinktemperatur, zu welchen Gerichten er passt und in welchen Supermaerkten er i.d.R. zu finden ist. Soweit alles da was man braucht. Wer also noch keinen Weinfuehrer dieser Art hat und Einsteiger ist, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Wer schon eine aeltere Ausgabe hat, kann sich die Anschaffung sparen, zumal fraglich ist, ob die neuen 25% der vorgestellten Weine, dann wirklich im Supermarkt um die Ecke im Sortiment sind. Da stimmen die Angaben naemlich nicht so hundertprozentig.
Wo denn sonst kauft man Weine ein ? September 26, 2007 Gerard (Starnberg) 5 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Kaufen Sie noch beim Winzer, im Weinkeller oder gar bei Weinproben wie unsere Vaeter? Heutzutage ist der Supermarkt fuer die meisten Buerger der zentrale Mittelpunkt des Lebens und nur wenige haben den Sachverstand und die Zeit, Weine in aller Ruhe beim Fachhaendler auszuwaehlen und zu geniessen! Frank Kaemmer gibt in seinem gut strukturierten Buch eine erste Einfuehrung in die oenologischen Weisheiten. Er vermeidet dabei spezielle Tipps zu geben, denn ueber Geschmack laesst es sich bekanntlich ja nicht streiten. So bekommt der Leser einen guten Ueberblick ueber die wichtigsten Weinsorten und Produzenten, die in diesen Monaten die deutschen Supermaerkte beliefern! Da das Angebot schlicht unueberschaubar ist und das Buch sicher nicht im Einkaufswagen liegen wird, kann man/frau doch einige essentielle Weinetiquetten auf einem Zettel notieren und damit in der Tischetiquette kaum mehr Fehler machen! Welcher Wein zu welchem Gericht passt, wird sehr gut erklaert und ansonsten muessen alle anderen individuellen Erfahrungen natuerlich von den Verbrauchern gemacht werden. Aktueller geht es nicht mehr und die aufgelisteten Weine sind praktisch in jedem Ort zu erhalten. Auf alle Faelle ein sehr hilfreicher Fuehrer fuer den schnellen, bequemen Weineinkauf!
Super-Weine aus dem Supermarkt 2005/2006 Januar 6, 2005 14 aus 30 fanden die folgende Rezension hilfreich
Meines Erachtens hat Herr Kaemmer dieses Buch nur geschrieben, um Geld zu verdienen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann, der etwas von Wein versteht, die beschriebenen Weine wirklich gut findet. Ich habe einige der beschriebenen "Top-Ten" getestet und fand die Empfehlungen recht schlecht. Das Buch verheisst Perlen zu finden, tatsaechlich findet man nur Supermarktqualitaet!
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