Die Eleganz des Igels | 
vergrössern | Autor: Muriel Barbery Urheber: Muriel Barbery, Gabriela Zehnder Verleger: Dtv
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Bewertung: 46 Rezensionen Verkaufsrang: 93
Medium: Broschiert Seiten: 360 Versandgewicht: 1.1 Maße (innen): 8.3 x 5.3 x 1.3
ISBN: 3423246588 EAN: 9783423246583 ASIN: 3423246588
Publikation: Mai 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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elegant August 26, 2008 Das Wort "Eleganz" im Titel passt gut. denn elegant sind sowohl Sprache wie auch viele der Gedanken in diesem Buch, und insofern war es ein genuss dieses zu lesen. Als Schwche kann man anmerken (und das wurde es auch schon von anderern rezensenten), dass Paloma und Renee zu gleich klingen - offensichtlich beides nur Masken fr die Autorin. Auch die Werbung, dass es sich um ein hinreiend komisches Buch handle, stimmt so nicht. Humor kommt zwar vor, aber er ist eher subtil, stattdessen vermischen sich in diesem Buch Nostalgie und der versuch trotz leids Lebensfreude zu finden
Im Vorfeld ziemlich aufgeblht August 26, 2008 Kurz und bndig: Prima gestaltetes Buch. Fasst sich gut an. Das war es aber auch schon weitestgehend. Viel philosophisches, aber wenig wirklich unterhaltendes oder literarisches. Im Vorfeld wurde dieses Buch hochgelobt, weshalb ich es auch gekauft habe. Mach' ich sonst nie und auch zuknftig werde ich mir wieder zunchst in Bibliotheken selbst ein Bild von einem Buch machen, bevor ich es kaufe. Eine Frage, die mich whrend des gesamten Lesens nicht loslie war folgende: Wie oft kann man auf einer Seite bersetzten franzsischen Textes eigentlich das Wort "obschon" unterbringen? Dies scheint ein Lieblingswrtchen der bersetzerin zu sein. Ich werde dem Buch aber noch eine Chance geben und mir demnchst das franzsische Original ausleihen, denn mglicherweise fllt das Ganze mit einer nicht so gelungenen bersetzung.
berbewertet August 25, 2008 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe mich auf ein intelligentes Buch mit einer guten Story gefreut. Was ich erlebte, war eine riesen Enttuschung. Viel zu viele Fremdwrter, viel zu viele franzsische Wrter, die leider nicht erklrt werden. Ich kann leider kein franzsisch. Viel zu lange Stze. Einige Kapitel habe ich nur berflogen, weil eins nicht da war: eine (gute) Story. Eine Aneinanderreihung von Gedanken, kann auch gut sein. Aber nicht in dieser hochgestochenen Art und Weise. Ich wollte das Buch nicht zu Ende lesen, habe es trotzdem getan. Belohnt wurde ich nicht wirklich dafr. Ich gebe dem Buch zwei Sterne, weil ich (27) mich zwischendurch doch mal amsiert habe und mich an einigen Stellen in das Mdchen reinversetzen konnte.
Aufgesetzt August 24, 2008 Nach Die letzte Delikatesse" ist Die Eleganz des Igels" Muriel Barberys zweiter Roman, der vielfach ausgezeichnet und in Frankreich zum Bestseller wurde. Barbery hat Philosophie studiert und so mag es nicht verwundern, dass die Concierge Rene neben japanischen Filmen und russischer Literatur eine Vorliebe fr Philosophie hat. Aus der Ich-Perspektive erzhlt sie von der Arroganz der Bewohner und ihrem eigenen, ereignislosen Leben, das geprgt ist von Gedanken ber die Welt im Allgemeinen und die Philosophie, hier im Besonderen die Phnomenologie Husserls. So zieht sie sich komplett in ihre Rolle als Concierge zurck, die sie bis zum letzten Klischee auszufllen versucht, um darber hinaus ihren Gedanken und Vorlieben nachgehen zu knnen. Ihre Ich-Erzhlungen wechseln sich mit Tagebucheintrgen Palomas ab, die ebenfalls ber die Welt sinniert und in ihrem Tagebuch bis zu ihrem Selbstmord Dinge sammeln will, fr die es sich zu leben lohnt und die nicht nur geistig, sondern auch krperlich sind. So findet sie Gefallen an Bewegung, beobachtet, analysiert und beschreibt sie. Bis Herr Ozu in die Villa einzieht, geht alles seinen geregelten und scheinbar immerwhrenden Gang. Es ist kaum Bewegung in den Leben der beiden Protagonistinnen. Paloma ist unzufrieden mit der geistigen Begrenztheit ihrer Familie. Sie schreibt von ihrem Familienalltag und fhrt das Verhalten ihrer Eltern und ihrer Schwester immer wieder als Beweis fr deren Blindheit sich selbst und anderen gegenber an. Rene ist nicht ganz so unzufrieden, aber ebenso bewegungslos. Nur den Gedanken von Menschen zu lauschen, auch oder vielleicht besonders, wenn diese meinen auergewhlich intelligent zu sein, kann ermden. Die stndige Betonung der Intelligenz, die zwar auch kritisch reflektiert wird, trotzdem aber immer von einer Atmosphre des Besonderen umgeben ist, ist ebenfalls ermdend und auch ernchternd, denn so auergewhnlich intelligent erscheinen beide Protagonisten nicht. Schlielich knnen die Protagonisten nur so intelligent sein, wie es die Autorin ist. Wirklich intelligent und den Leser berzeugend wre eine Geschichte gewesen, in der sich die Protagonisten nicht in voller Bewegungslosigkeit und Vergeistigung befinden wrden und Dinge nur geistig reflektierten, sondern mehr Anteil an der Welt nehmen wrden, selbst mehr in Bewegung wren und so den Leser in Bewegung versetzen wrden. Zu einer intelligenten Geschichte gehrt mehr als die hier im Hintergrund anklingende Geschichte vom klugen Aschenputtel, das in der Loge die guten von den schlechten Erbsen trennt, schlielich aber vom Prinzen aus ihrer Einde und geistigen Einsamkeit befreit wird. Und selbst die Gedanken, die sich beide Protagonisten ber die Welt und ber das Leben machen, sind nicht: Wow!", sondern lediglich: Naja!" Aber von auergewhnlich intelligenten Protagonisten, die nicht viel mehr tun, als ber die Welt und ber das Leben sinnieren, erwartet man als Leser einfach mehr als nur" ein paar Betrachtungen ber die Phnomenologie Husserls. Das wirkt, ohne die Einbindung in eine Handlung, ein wenig aufgesetzt.
"Des Kaisers neue Kleider" ... August 23, 2008 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
An dieses Mrchen hat mich das Buch und die dazugehrigen Kritiken erinnert: Elegant berspitzte mit Fremdwrtern gespickte Sprache, die arrogant / unlesbar daherkommt ... Aber dennoch "nackt" an Ideen, Originalitt und Spannung. Das Buch wird wohl nur deshalb bejubelt, weil "man" nicht zugeben will, dass es eigentlich unverstndlich ist. Es macht auch keine gute Laune, da es nicht gelingen kann in die Handlung einzutauchen, denn zu oft stolpert man ber sperrige Stze u. Fremdwrter.
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