Die zwoelfte Nacht | 
vergrössern | Autor: Charlotte Lyne Urheber: Charlotte Lyne Verleger: Blanvalet
Kaufen Neu: EUR 12,00
Neu (59) Gebraucht (1) ab EUR 9,01
Bewertung: 25 Rezensionen Verkaufsrang: 526
Medium: Broschiert Seiten: 670 Versandgewicht: 1.5 Maße (innen): 8.1 x 5.4 x 2
ISBN: 3442367174 EAN: 9783442367177 ASIN: 3442367174
Publikation: August 15, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
| |
| Ähnliche Artikel:
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 20 mehr Rezensionen...
Super Lesestoff Oktober 21, 2008 G. Penger (Dortmund) 1 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Seit Jahren bin ich ein Liebhaber historischer Romane und ich kann nur sagen, dieses Buch ist wirklich empfehlenswert.
Grossartig und beruehrend Oktober 14, 2008 M., Wiebke 3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der historische Roman "Die zwoelfte Nacht" ist eines der besten Buecher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Zum einen hat mir die geschaffene Atmosphaere der Geschichte sehr gut gefallen, auch die Darstellung Thomas und insbesondere Edward Seymours hat mich angesprochen, hier vor allem die inneren Kaempfe des letzteren. Auch die Darstellung Catherine Parrs und natuerlich Koenig Henrys war sehr interessant und mitreissend. Vor allem aber ist es der Autorin als erste gelungen, die Gedanken der aufkeimenden Reformation so nahe zu bringen, dass mir die Lage der Menschen damals tatsaechlich beruehrt hat und ich ein Verstaendnis davor entwickeln konnte. Hierfuer vielen Dank! Eigentlich muesste ich einen kleinen stern abziehen, da mir die Schilderung der Beziehung zwischen Tom und Cathie teilweise zu sehr ins Schwuelstige abgleitet, aber da das Buch ansonsten grossartig ist, verzichte ich darauf.
Absolut fesselnd Oktober 11, 2008 N. Scheicher 6 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zum Inhalt dieses Buches nur wenig: es geht um die Lebensgeschichte von Catherine Parr, der sechsten und letzten Ehefrau Heinrich des VIII. Charlotte Lyne schreibt absolut fesselnd, haelt sich so weit wie moeglich an die historische Wirklichkeit und schafft es, den Leser foermlich in die Geschichte hineinzuziehen. Ihre Liebe zu Thomas Seymour, die sie ihr Leben lang begleitet, ergreift und man kann die damit verbundenen Emotionen, die immer wieder durchkommen, wunderbar verstehen. Zwei Dinge waeren aus meiner Sicht zu bemaengeln: teilweise ist der Roman langatmig und man muss sich durchkaempfen, bis die Handlung wieder in Schwung kommt, vor allem in der Mitte ging es mir so. Weiters sind die immer wieder in kursiv eingelegten Gedanken verschiedener Personen oft schwer nachvollziehbar, ziehen die Handlung zu sehr in die Laenge. Dagegen hilft nur eines: moeglichst in einem Lauf durchlesen, nicht ablegen!!! Ich hab leider erst zum Schluss bemerkt, dass am Ende alle Personen noch einmal aufgelistet sind, es auch Worterklaerungen gibt. Haette ich das vorher gesehen, haette es mir sicher geholfen, denn die vielen Personen, die eine Rolle spielen, sind muehsam, wenn man laengere Pausen macht! ABER: ihr Beschreibung der Herrschaft Heinrich des VIII, sein Wueten und Toben, die Willkuer, mit der Menschen zum Tode verurteilt wurden, die Angst, die immer weiter um sich greift, und nicht zuletzt die Schilderung seines Todes----------allein diese Seiten rechtfertigen die Lektuere und lassen alle, vielleicht etwas langwierigere Seiten, vergessen. Das ist ganz grosses Kino, laesst den Leser nicht mehr los und wirkt auch nach dem Lesen noch nach. 5 Sterne sind hier absolut gerechtfertigt!
Ein Gesudere sondergleichen... Oktober 6, 2008 J. S. 5 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
dieser roman faengt wirklich gut an... der anfang der liebesbeziehung zwischen cathrine und thomas ist allerdings im alter von 7 und 14 relativ unglaubwuerdig... mir ist durchaus bewusst, dass den frauen dieser zeit nichts anderes als heiratskandidaten und glauben uebrig geblieben ist- aber, dass sich das - naemlich dieser "neue" glaube durch den ganzen roman zieht ist mehr als muehsam. auch thomass bruder edward muss ja so eine seele von mensch gewesen sein, dass jeder neben ihm verblassen wuerde... diese zwiegespraeche mit sich selbst sind mehr als unglaubwuerdig- laesst er ja letztendlich seinen bruder mit seiner unterschrift hinrichten. dass cathriness schicksal sich in der pflege irgendwelcher maenner beschraenkt und dass sie immer nur in ihrem glauben halt findet und dabei noch so was von hingebungsvoll verzeihungsvoll ist... da ist dieses thema schon mehr als ausgereizt.. die boese schwaegerin anne, die von thomas einstmals verfuehrt wurde und jetzt auf rache sinnt- ist zwar den ganzen roman gut dargestellt- also wirklich von hass und rache getrieben- aber findet dann am ende eine aufloesung im nichts. auch im anhang ist sie nicht zu finden- schade, wie ich uebrigens finde- also keine reale person.. vielleicht deshalb so gelungen?? alles im allem habe ich diesen roman ganz gelesen- aber es war seit langem ein buch, das ich immer wieder seufzend aus der hand gelegt habe, weil ich dann nur mehr den kopf geschuettelt habe.. schade eigentlich- war es doch mein geburtstagsgeschenk und ich habe es mir auf grund der sehr vielen, sehr positiven rezensionen ausgesucht.
Wunderbare Geschichte ueber Catherine Parr, die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII.! September 29, 2008 dorishamm (Hamm NRW) 10 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wunderschoener Roman, der das Leben zur Zeit Koenig Henrys VIII. von England wiedergibt. Er ist informativ, spannend, interessant und mit einer wirklich schoenen Liebesgeschichte, zwischen Catherine und Thomas, die mich sehr beruehrt hat. Detaillierte Beschreibungen hinsichtlich der Schauplaetze und liebevoll gestaltete Charaktere lassen die ganze Geschichte lebendig erscheinen. Die gut recherchierten Ereignisse sind glaubwuerdig und besonders interessant. Sofort von Anfang an war ich gefesselt von dieser faszinierenden Geschichte und je weiter ich las, wurde meine Leselust gesteigert. Das zwoelfte Kapitel konnte mich dann restlos begeistern und hat mich sogar zu Traenen geruehrt. Der Schreibstil ist einfach wunderbar und die hervorgehobenen Gedankengaenge der Charaktere waren sehr schoen und passend. Damit konnte Charlotte Lyne besonders die Empfindungen gut zur Geltung bringen, was sich positiv auf den gesamten Inhalt auswirkte, da dies realistisch rueber kam. Der historische Hintergrund bildet insbesondere die Gruendung der Anglikanischen Kirche und die damit verbundene Problematik und ausserdem der Kampf der Reformer fuer eine Bibel in englischer Sprache. Dies geschieht im 16. Jahrhundert zur Regierungszeit Henrys VIII. Im Mittelpunkt der Geschichte steht aber nicht Henry, sondern seine letzte Gemahlin Chatherine Parr, deren Leben wir von Kindestegen an begleiten. Genauso wie die beiden Seymour Brueder Thomas und Edward. Die drei bilden den Mittelpunkt der Geschichte und waren sehr liebevoll und sympathisch dargestellt. Aber auch viele der Nebenfiguren waren sympathisch, ausserdem waren besonders die historisch bekannten Personen sehr real. Zwar hat die Autorin einige davon verschoent charakterisiert, insbesondere die Seymour Brueder, aber das hat mir nichts ausgemacht, sondern konnte die Geschichte damit nur bereichern. Interessante historische Personen waren neben den schon genannten unter anderem Henrys Kinder Mary I., Elizabeth I. und Edward VI., ausserdem Thomas Cranmer, John Dudley, William Tyndale und Thomas Wosley. Wir lernen aber auch Henrys anderen Frauen kennen, wobei die bekannteste wohl seine ehemalige Maetresse Anne Boleyn, seine zweite Gemahlin, ist. Sie hat mich dabei am meisten interessiert, aber auch seine anderen Ehefrauen (Catalina von Aragon, Jane Seymour, Anne of Cleves, Catherine Howard) wurden gut in die Geschichte eingearbeitet und auch sie wurden passend beschrieben. Catherine Parr, von der ich vorher nicht so viel wusste, hat mich aber natuerlich in diesem Buch am meisten begeistert und beeindruckt. Die Geschichte wird rueckblickend von ihrer besten Freundin Kate Suffolk erzaehlt, die Cathies siebenjaehriger Tochter Margery die Geschichte ihrer Eltern erzaehlt. Aufgeteilt ist das Buch in zwoelf Kapitel, die sich mit ihren Ueberschriften an ein altes englisches Weihnachtslied orientieren, welches am Anfang des Buches auch aufgefuehrt ist. Dies wiederum orientiert sich an die noch immer in England bestehenden "Zwoelf-Nacht-Feiern", die die Autorin gekonnt mit in die Geschichte eingebaut hat und die eine grosse Bedeutung darstellt. Nach vielen historischen Romanen, die ich nun gelesen habe, ist dies der erste Roman, der sich mit Henry VIII. von England beschaeftigt. Nur in einem Buch kam er vor, aber dort war nicht dieser Koenig das Hauptthema. Da er ja einer der wohl bekanntesten Koenige ist, war ich selbst ueberrascht, mit "Die Zwoelfte Nacht" den ersten Roman ueber ihn zu lesen. Dabei ist die Familie Tudor doch immer ein Thema, welches (zumindest bei mir) das Interesse weckt. Deswegen werde ich auf jeden Fall noch weitere Buecher darueber, insbesonere ueber Henry VIII., lesen. Die Autorin hat sich zwar eng an die historischen Fakten gehalten, musste sich aber einige, wenige schriftstellerische Freiheiten herausnehmen, worauf sie aber im Nachwort hingewiesen hat. Ein wirklich schoener Roman, den ich uneingeschraenkt weiter empfehle und der einen Platz bei meinen Lieblingsbuechern sicher hat. Da dies mein erster Roman dieser Autorin war, bin ich auch auf andere Buecher von ihr gespannt, "Die Glocken von Vineta" habe ich schon zuhause liegen.
|
|
|