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Die sieben Monde des Jakobus

Die sieben Monde des Jakobus

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Autor: Brigitte Riebe
Urheber: Brigitte Riebe
Verleger: Diana Verlag

Kaufen Neu: EUR 8,95



Neu (70) Gebraucht (2) ab EUR 6,49

Bewertung: 5.0 von 5 Sternen 38 Rezensionen
Verkaufsrang: 1145

Medium: Broschiert
Seiten: 426
Versandgewicht: 0.9
Maße (innen): 7.2 x 4.7 x 1.2

ISBN: 3453351037
EAN: 9783453351035
ASIN: 3453351037

Publikation: Oktober 5, 2005
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Auch erhältlich in:

  • Gebundene Ausgabe - Die sieben Monde des Jakobus

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Kundenrezensionen:   Gelesen 33 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Beruehrende Aussenseiter   November 29, 2008
Rembrand
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Fuenf Aussenseiter der fruehneuzeitlichen Gesellschaft - und es gab deren viele! - machen sich auf den beschwerlichen Weg zum Grab des heiligen Jakobus - dieser Roman hat mich mitten ins Herz getroffen, denn ich hab ihn als Anklage gegen religioese, rassische und gesellschaftliche Engstirnigkeit gelesen. Jede der Figuren hab ich schnell und tief ins Herz geschlossen, den kleinen Halbwaisen Jakob ebenso, wie Clara, seine tapfere Mutter, Bruno, den eine grausame Familientradition belastet, und Camille, das geheimnisvolle Maedchen, das seine Identitaet sucht. Am meisten gemocht aber hab ichden "Condor", jenen Mann aus dem anderen Kontinent, der endlich lernt, wieder "ganz" zu werden ...
Und was ihnen auf dieser Reise nicht alles begegnet! Sogar ein echtes Wunder ist dabei, das hintergruendig fein erzaehlt wird.
"Der Weg, der zum Himmel fuehrt" - fuer diese fuenf Pilger wird die alte Verheissung auf ganz unterschiedliche Weise wahr.




2 von 5 Sternen Leider sehr enttaeuschend!   November 4, 2008
Renate Meyer
0 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich verstehe die vielen positiven Meinungen zu diesem Buch nicht. Ich muss sagen, ich lese viel. Unterschiedliche Buecher. Historische Romane, sowie Krimis, Triller und Frauenschiksale.
Dieses Buch hat mich absolut nicht vom Hocker gerissen. Ich musste mich regelrecht zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Es war einfach nur langweilig und nach ein paar Seiten musste ich das Buch immer mal wieder weglegen. Schade!!!



5 von 5 Sternen Vielleicht das wunderbarste Buch von Frau Riebe ueberhaupt...   Oktober 9, 2008
Katzenfan (Niederoesterreich)
4 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich


Seit dem Vorjahr habe ich nun fast alle Buecher von Brigitte Riebe gelesen, so auch die beiden Baende ueber den Jakobsweg - Strasse der Sterne" und Die sieben Monde des Jakobus".
Beide Buecher sind Glanzleistungen.
Es ist zwar nicht unbedingt erforderlich, die Strasse der Sterne vorweg zu lesen, aber nachdem im Folgeband 300 Jahre spaeter an die Familiengeschichte angeknuepft wird, macht es Sinn.
Die sieben Monde des Jakobus ist ein spannender, gefuehlvoller historischer Roman der besonderen Art. Auf wunderbare Weise erzaehlt Frau Riebe die Geschichte von Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde - so handelt ein Teil auch in der Neuen Welt" bei den Indianern in Peru zur Zeit der spanischen Eroberung.
Diesen Teil der Erzaehlung mochte ich ganz besonders weil man in diese relativ unbekannte Welt mit allen damit verbundenen Mythen eintaucht und es werden einem vor allem die Schrecken der Eroberung Suedamerikas durch die Spanier und die katholische Kirche vor Augen gefuehrt.
Das Kind einer Indianerin und einem Spanier Condor" - spaeter Luis" macht eine gewaltige Wandlung durch und wird von seinem Vater nach Europa verschleppt, die Umstellung zwischen den beiden Welten quaelt ihn auch noch als Erwachsener. Diese Zerrissenheit kann man aufgrund der gefuehlvollen Beschreibung sehr gut nachvollziehen.
Aber auch die anderen Personen haben ihr eigenes Schicksal zu tragen und jeder fuer sich kaempft damit. Alle erhoffen sich letztendlich die Erloesung am Grab des heiligen Jakobus.
Brigitte Riebe schafft es auch in diesem Buch wie schon in allen anderen Buechern einen interessanten Start hinzulegen, das Buch ist von der ersten Minute an spannend und man kann es nicht mehr weglegen, auch zwischendurch verliert sich die Spannung nicht und zuletzt loesen sich alle Raetsel und das Buch findet einzufrieden stellendes Ende.
Seit ich Frau Riebe im Vorjahr als Autorin fuer mich entdeckt habe, geniesse ich es ihre Buecher zu lesen, bis auf zwei Romane kenne ich nun ihre saemtlichen historischen sowie auch die aegyptischen Werke. Frau Riebe gehoert zu den wirklich grossartigen Autoren und wird allen Lesern von anspruchsvollen historischen Romanen viele spannende und interessante Lesestunden bescheren, wobei auch Gefuehle nicht zu kurz kommen.
Einige negative Kritiken bei Amazon ueber Buecher von Frau Riebe kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Amazon bietet nun die Moeglichkeit, sich jeweils von einem Verfasser von Rezensionen alle Bewertungen anzusehen, und so kann man sich ueber diese Personen ein Bild machen. Man kann also dadurch feststellen, ob jemand eine Bewertung abgibt, der ein wirklicher Leser" derartiger Buecher ist, oder ob jemand eine Rezension ueber Buecher abgibt, und ansonsten nur Mixer oder Buegeleisen" bewertet.
Geschmaecker sind natuerlich verschieden, andererseits wenn jemand Buecher liest, welche nicht dem eigenen Geschmack entsprechen, muss auch damit gerechnet werden, dass diese Buecher dann keinen Gefallen finden.
Als fast 50jaehriger Buecherwurm denke ich, in der Lage zu sein, gute und schlechte Buecher unterscheiden zu koennen. Brigitte Riebe schreibt jedenfalls meiner Meinung nach ausschliesslich gute Buecher oder sagen wir sie schreibt ausschliesslich sensationelle Romane.



2 von 5 Sternen Weder Fisch noch Fleisch   September 24, 2008
Ambassador
3 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Als begeisterter Leser historischer Romane und Verehrer Aller, welche den Camino nach Santiago gepilgert sind, musste ich dieses Buch sofort haben. Vielleicht eine Symbiose aus "die Saeulen der Erde" und "Ich bin dann mal weg"? Leider ist dieses Buch weder ein historischer Roman, noch eine Reiseerzaehlung. Die Handlung plaetschert so dahin, es gibt auch zwei! Spannungsmomente, man kann das Buch durchaus lesen, vielleicht eher ein Frauenbuch, aber keinesfalls vergleichbar mit den Romanen von Rebecca Gable. So wuensche ich dem geneigten Leser: Ultreja - immer mutig voran!


4 von 5 Sternen "Dem Hungrigen schmeckt alles Bittere suess ..."   Juli 14, 2007
Eos (BaWue)
12 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich

...das stammt aus den Spruechen Salomos aus der Bibel. Camille kann sich dunkel an diese Worte erinnern, doch sie weiss nicht, wer sie eigentlich ist, und moechte ihre Herkunft herausfinden. Daher begibt sie sich auf Pilgerschaft - das ist der eine Handlungsstrang des Romans "Die sieben Monde des Jakobs". Der Haupt-Handlungsstrang ist die Geschichte von Clara Weingarten und ihrem Sohn Jakob aus Freiburg, die 1563 aus dem calvinistischen Genf fliehen muessen, weil dort Jakob der Tod erwartet haette (fuer einen Mord, den er nicht begangen hat). Auch sie pilgern nach Santiago de Compostela, um zu Jakobus beten zu koennen. Im dritten Handlungsstrang wird die Geschichte von Luis Alvar in Santiago de Compostela beschrieben, um den es ebenfalls ein Geheimnis gibt. Parallel hierzu gibt es noch den Blick nach Peru (20 Jahre vorher), das um 1540 Hauptzentrum des Inkareichs war. Es geht um den Niedergang des letzten grossen Inkaherrschers Atahualpa zur Zeit der Konquistadoren, und um das Schicksal einer seiner Frauen (Quilla) und deren Sohn Ilya (genannt "Condor").

Schon den Versuch, diese Handlungsstraenge zu beschreiben, finde ich relativ schwierig. Beim Lesen ging es mir so, dass ich mich dauernd fragte, wie denn das nun alles zusammengehoert. Gerade die Passagen um Clara und Jakob sind aber sehr spannend und fesselnd geschrieben. Hier ist mir teilweise der Atem gestockt und ich habe mitgelitten und gefiebert (und mich teilweise auch ueber die Naivitaet von Clara geaergert!). Dann aber wieder diese ausholenden Passagen von Camilla oder Ilya, bei denen ich zunaechst ueberhaupt nicht verstanden habe, worum es geht. Doch es lohnt sich weiterzulesen. Denn als die Handlungsstraenge zusammengefuehrt werden, also als Camille mit Bruno auf Clara und Jakob treffen, wird der Roman klarer und liest sich wieder fluessig.

Brigitte Riebes Stil ist sehr schoen, sehr romantisch und sehr anschaulich. Wie immer auch gut recherchiert - der Blick auf das historische Nachwort im Buch ganz hinten beweist dies. Wenn ich den Roman aber mit den anderen vergleiche, die ich bisher von Riebe gelesen habe (siehe meine anderen Rezensionen), dann finde ich diesen jedoch nicht ganz so schluessig und stimmig, daher auch nur vier Punkte. Mag sein, dass ich den Rat einer Mitrezensentin haette befolgen sollen, naemlich die "Strasse der Sterne" vorher zu lesen. Wie auch immer ...

Das Buch bietet ein umfassendes Lesevergnuegen und laesst den Leser abtauchen in die Welt der spaetmittelalterlichen Glaubenskriege in Deutschland, der Schweiz und Frankreich, beruehrt die Themen "Hexenverfolgung" speziell von Kindern und muendet in die sehr schoene Beschreibung einer gemeinsamen Pilgerschaft nach Santiago de Compostela. Fuer Fans historischer Romane: lesenswert.