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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit

Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit

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Autor: Michael Winterhoff
Urheber: Michael Winterhoff
Verleger: Guetersloher Verlagshaus

Kaufen Neu: EUR 17,95



Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 99 Rezensionen
Verkaufsrang: 184246

Format: Audiobook
Medium: Audio CD
Ausgabe: 1
Zahl Der Einzelteile: 2
Laufzeit: 160 Minuten

ISBN: 3579076256
EAN: 9783579076256
ASIN: 3579076256

Publikation: Januar 2009  (An 31 Tage)
Versand: Sparversand
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen.

Auch erhältlich in:

  • Gebundene Ausgabe - Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Wie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits VierjA hrige mit ihren Erziehern machen (und machen kA nnen), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenA ber dem Alter regiert und so viele SchulabgA nger (deshalb?) nicht im Mindesten gerA stet sind fA rs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jA hrigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen.

In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche GrA nde dafA r sprechen, dass MA tter aufhA ren sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gA ngige Vorurteile unserer Pop-Kultur (a We don’t need no education“? -- a Kinder an die Macht“??), illustriert, warum die Psyche eine so groA e Rolle spielt, was Grundschulen und KindergA rten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen kA nnte, die a BeziehungsfA higkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen MA ngel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mA gliche LA sungswege.

Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden NacherzA hlungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de


Kundenrezensionen:   Gelesen 94 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Klarheit ueber Kinder in unserer Gesellschaft   November 17, 2008
Dierkes, Gerhard
5 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Viele, die mit Kindern befasst sind, haben heute das Gefuehl, dass irgendetwas Grundsaetzliches den Umgang mit den Kindern und den Erfolg der Erziehung erheblich erschwert. Einige moegen auch schon eine grobe Ahnung haben, was die Ursachen sind, Winterhoff bringt Klarheit.

An einigen Stellen fuehrt Winterhoff eine Psychologen-eigene Sprechweise ein, z. B. "Nervenzelle Mensch" fuer die Faehigkeit eines Kindes, ein Gegenueber als eigenstaendigen Menschen wahrzunehmen. Vielleicht wird sich von diesen Ausdruecken das eine oder andere durchsetzen, wenn Winterhoff mit weiteren Buechern Massstaebe setzt, wie einst Rudolf Dreikurs ("Kinder fordern uns heraus", Klett Cotta Verlag).

Gestaerkt mit der im Buch vermittelten Denkweise duerften die Eltern ihren Kindern mit mehr Selbstvertrauen entgegen treten. Ich freue mich schon auf das naechste Buch dieses Autors, wenn er seine Erkenntnisse zu konkreten Erziehungskonzepten weiter entwickelt.



5 von 5 Sternen Der Mann hat Recht   November 14, 2008
Alfredos (D)
5 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die kontroversen Reaktionen auf das Buch, der Verriss von manchen Leuten, zeigen deutlich, dass der Autor genau den wunden Punkt erwischt hat! Genau die, die die Misere erzeugen, die regen sich am meisten auf.

Als Mensch, der mit den Produkten dieser Erziehung jeden Tag Umgang hat, ist es sehr frustrierend zu erleben, was manche Leute der Umwelt antun, in dem sie denken, dass die Welt durch die Anwesenheit ihrer Kinder gesegnet ist...

Nochmal: der Mann hat Recht! Und ausserdem, wie will man Menschen Verbesserungen vorschlagen, die eh schon alles richtig machen? ;-))



5 von 5 Sternen Sinnvolle Lektuere fuer paedagogisch Interessierte   November 13, 2008
A. Hartwig (Frankfurt)
7 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nach den wenigen negativen Rezensionen zu diesem Buch, hier auf Amazon, habe ich mir das Buch zunaechst in der Bibliothek ausgeliehen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Und - ich war erstaunt - schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht aufhoeren darin zu lesen. Wer zu diesem Buch Rezensionen mit dem Titel "Schwachsinn" oder aehnliches verfasst, hat hierzu kein professionelles paedagogisches Verhaeltniss. Winterhoff zeigt eine Entwicklung auf, welche jedem reflektierenden paedagogisch taetigen Menschen nicht entgangen sein wird. Das er eine Paedagogik, zurueck zum Rohrstock - wie in einer Rezension formuliert - fordert, ist ganz klar falsch. Ohne Weiteres vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist absolut lesenswert und Menschen die sich im paedagogischen Rahmen und speziell im Rahmen der Erziehungshilfe engagieren, werden einige ihrer alltaeglichen Begegnungen in diesen Ausfuehrungen von Winterhoff wiederfinden.


5 von 5 Sternen Ein Rufer in der Wueste?   November 2, 2008
Michael Weber (Nisterau, Westerwald)
4 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich


Ganz sicher nicht! Denn die Oasen in der Erziehungs- und Paedagogikwueste werden immer zahlreicher. Was heisst das? Dies bedeutet konkret, dass den nachdenklichen Zeitgenossen, insbesondere jenen, die mit Erziehung und Bildung beschaeftigt sind, eines immer klarer ins Bewusstsein tritt: eine voellig befreite, notwendige Begrenzungen des Individuums stillschweigend ignorierende Erziehungsarbeit in Kindergaerten, Grundschulen und weiterfuehrenden Schulen treibt uns nicht nur in die Erziehungskatastrophe, sondern macht uns letztlich auch zukunftsunfaehig. Eine Gesellschaft, so Winterhoff, die sich nicht mehr mit der Sinnfrage auseinandersetzt oder diese fuer ueberfluessig haelt, kann auch den nachwachsenden Generationen kein unerlaessliches Orientierungswissen mehr vermitteln. Sie projiziert allenfalls noch den Wunsch nach Sinnhaftigkeit und Erfuellung in die eigenen Kinder, welche dadurch allerdings nicht mehr als psychisch noch zu entwickelnde Wesen, sondern als "fertige" Menschen angesehen werden, die Erwachsenen gleichberechtigt, d.h. auf Augenhoehe, gegenuebertreten koennen. Nach Winterhoff ein fataler Fehlschluss. Winterhoff zaehlt zu denjenigen, die in den letzten Jahren essentielle Winke mit dem Zaunpfahl in die Bildungs- und Erziehungslandschaft werfen. Als Arzt und Kinderpsychologe weiss er, dass Kinder ihre Persoenlichkeit erst noch entwickeln muessen, indem sie ihr Verhalten von der sogenannten Erwachsenenwelt immer wieder bespiegelt bekommen in der wichtigen Zielsetzung sie in den Sozialisierungsinstanzen der Gesellschaft zu lebenstauglichen und gemeinschaftsfaehigen Individuen zu erziehen. Fazit: Lesen Sie dieses Buch! Buecher wie diese koennen vielleicht einen Beitrag dazu leisten, das Ruder noch einmal herumzureissen.



1 von 5 Sternen Wo bleibt hier der Respekt vor unseren Kindern?   November 2, 2008
C. Klingenberg
4 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der daenische Familientherapeut Jesper Juul sagte einmal: "Kinder sind nicht gleichberechtigt, auch nicht gleich, aber gleichwuerdig." Das heisst, man muss ihnen mit genauso viel Respekt gegenuebertreten wie einem Erwachsenen. Und dieser Respekt beginnt bei der Sprache. Den Begriff "Tyrann" finde ich hier voellig abwertend und unpassend. Laut Duden bedeutet er doch "Gewaltherrscher". Soll das die richtige Bezeichnung fuer ein weinendes Kleinkind sein?
Alle Eltern, die sich trotz dieses Buches von ihrem Bauchgefuehl leiten lassen, haben meine vollste Unterstuetzung! Gewiss mag dieser Weg manchmal anstrengender sein! Aber ist es nicht genauso anstrengend, seine Verbote gegen ein weinendes, jammerndes Kind durchzusetzen; mit dem Ergebnis, dass es irgendwann kein Vertrauen mehr zu seinen Eltern hat? DANN ist dieses Kind ganz sicher ein Fall fuer die Praxis eines Psychologen.