|
Licht, Schatten und Bewegung: Mein Leben und meine Filme | 
vergrössern | Autor: Volker Schloendorff Urheber: Volker Schloendorff Verleger: Hanser Belletristik
Kaufen Neu: EUR 24,90
Neu (75) Gebraucht (3) ab EUR 19,98
Bewertung: 3 Rezensionen Verkaufsrang: 4355
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 400 Versandgewicht: 1.9 Maße (innen): 8.6 x 5.9 x 1.4
ISBN: 3446230823 EAN: 9783446230828 ASIN: 3446230823
Publikation: August 23, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
| |
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Auf Seite 328 findet sich eine Passage, die einiges Licht auf das Schaffen und die Zweifel Volker SchlA ndorffs wirft. Nachdem seine Proust-Verfilmung a Eine Liebe von Swann“ in Frankreich durchgefallen war, befiel den Regisseur angesichts seiner nA chsten literarischen GroA baustelle, dem a Tod eines Handlungsreisenden“, eine lA hmende BefA rchtung. WomA glich glich er als Filmemacher eben jenem glA cklosen Vertreter Willy Loman, der a durch die Welt reist, selten etwas verkauft, sich aber groA e Illusionen macht?“ - WomA glich steckt darin ein FA nkchen Wahrheit. WA hrend sich seine deutschen Kollegen Petersen und Emmerich als Blockbuster-Garanten auf der Sonnenseite Hollywoods etablierten, blieb SchlA ndorff bei seinen ambitionierten Literaturverfilmungen. Und scheiterte nicht selten auf hA chstem Niveau. DarA ber nun aus seinem Munde zu hA ren, gleicht einer Lehrstunde deutschen Kinoschaffens! Ein Leben, das mit einem fA rchterlichen Paukenschlag erA ffnet. Volker und sein kleiner Bruder mA ssen 1944 miterleben, wie die Mutter einen grA A lichen Flammentod erleidet. Lebenslanges Trauma, Jahrzehnte spA ter noch eingegossen in die Bilder des kleinwA chsigen Oskar Matzerath, der verzweifelt an die TA r der sterbenden Mutter hA mmert. Wir begleiten den AustauschschA ler ins Jesuiten-Internat und das anschlieA ende zehnjA hrige Exil in Frankreich. Allein die Lehrjahre bei den Regiegottheiten Melville, Resnais, Tavernier und Louis Malle, wA ren ein eigenes Buch wert. ZurA ck in der Heimat wartete der junge deutsche Film auf einen wie SchlA ndorff. Frankreich hatte ihn bereits zum a Jungen TA rleA “ inspiriert. Nun war a Michael Kohlhaas“ Programm. Die 68er brauchten ihre Dokumentaristen. Und die groA e Margarethe von Trotta trat in sein Leben. Gesucht – und gefunden. GA nzlich unaffektiert und bescheiden geleitet uns SchlA ndorff, der sich nach eigenem Bekunden a nicht fA r einen der GroA en“ hA lt, durch ein Leben, das von seinen Filmen fA rmlich biografisch flankiert wurde. a Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, a Deutschland im Herbst“, bleischwere Jahre, dA stere Filme. SchlieA lich der Wurf, der bis heute den innersten Kern in SchlA ndorffs kA nstlerischem Dasein definiert: a Die Blechtrommel“. Das natA rliche HerzstA ck des Buches, festgehalten in faszinierenden TagebucheintrA gen. Die Dankesrede des PreistrA gers, ein Fiasko deutscher Belehrungswut, das in Hollywood auf Befremden stieA . GroA e Namen geben im Buch einander die Klinke in die Hand. Grass als NervensA ge am Set. SpA ter dann sein amerikanisches GegenstA ck Arthur Miller, der seinen a Handlungsreisenden“ nicht aus den Klauen lassen wollte. Hier, der weise Max Frisch als a Homo Faber-Ratgeber. DrA ben, ein ungewohnt nickeliger Dustin Hoffman. BA ll, der GroA e. Und ein ganz kleiner Alain Delon, der sich als Rache (Jeremy Irons hatte die Hauptrolle in a Swann“ bekommen), bitter unprofessionell verhielt, was selbst den notorisch konzilianten DauerlA chler SchlA ndorff auf die Barrikaden trieb. Filmgeschichte(n) – und kein Ende. Man hA rt, dieses wunderbare Buchprojekt wA re nur zustande gekommen, weil Eichinger SchlA ndorff die Regie zu "Die PA pstin", einem langjA hrigen Lieblingsprojekt, entzogen hatte. PlA tzlich war Zeit da. Er hat sie genutzt. Was wir vor uns liegen haben, ist um Klassen besser als es a Die PA pstin“ vermutlich je werden wird. Behaupten wir mal frech.–Ravi Unger
|
| Kundenrezensionen:
"Herr Schloendorff, wie haben Sie das gemacht?" Oktober 20, 2008 K. Eckardt Ein wunderbares Buch ueber ein hochinteressantes Leben fuer den Film. Uneitel und spannend erzaehlt VS als Zeitzeuge, Chronist und Regieprofi pralle Geschichten des 20. Jahrhunderts und Anekdoten, teils lakonische Fussnoten zu seinem Filmoeuvre. Das liest nicht nur der Cineast begeistert in einem Rutsch.
Grossartig September 4, 2008 Melitta Schueler (Potsdam) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Waehrend der letzten Woche begannen meine Morgen mit der Lektuere dieses spannenden, ehrlichen und grossartigen Buches von Volker Schloendorff. Ein Leben voller Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen, viel Film-Hintergrundwissen und sehr persoenlichen Lebenserfahrungen. Meine Kinderzeit wurde wieder lebendig. Die jungen GIs, die uns Kaugummi spendierten und so gut nach Palmolive-Seife rochen. Die Enge der fuenfziger Jahre, die Ruinen in meiner Heimatstadt Mainz,die Sonntagsausfluege in den Taunus und den Rheingau, die Naehe zu Frankreich und die ersten umwerfenden Begegnungen mit Paris. Der Stil des Buches: Unmittelbar, weltmaennisch, elegant geschrieben; und manchmal ist der Autor auch sehr schonungslos mit sich selbst, wenn er z.B. seine Midlife-Crisis beschreibt. Und natuerlich bekomme ich als Fan des Regisseurs Schloendorff viel erzaehlt, was hinter den Kulissen geschah. Nach der Lektuere: Bitte noch viele, viele Filme von Volker Schloendorff.
Spitzenbuch ueber das Filmemachen und den deutschen Film August 29, 2008 Filmfan 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Autobiographie von Voelker Schloendorff habe ich in wenigen Tagen verschlungen. Aus den Schilderungen zu der Enstehung unzaehliger Spielfilme kann jeder Jung-Regisseur unendlich viel lernen und eigene Fehler vermeiden und Anregungen finden. Das Buch ist immer spannend weil man immer wieder Neues und Interessantes zu der damaligen Zeit und ihren Filmen und Personen erfaehrt. Schmunzeln musste ich ueber den Ausgang des Paepstinnen-Projekts, an dem Fernzubleiben im Nachhinein angesichts der modernen Wortmann-Eichinger-Event-Proft-Movie-Seichtigkeit wohl das Einzig Richtige war.
|
|
|
| |