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Ronnie: Die Autobiographie

Ronnie: Die Autobiographie

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Autor: Ronnie Wood
Urheber: Ronnie Wood, Stefan Rohmig
Verleger: Heyne

Kaufen Gebraucht: EUR 11,00



Neu (74) Gebraucht (12) ab EUR 11,00

Bewertung: 3.0 von 5 Sternen 6 Rezensionen
Verkaufsrang: 13020

Medium: Gebundene Ausgabe
Seiten: 416
Versandgewicht: 1.5
Maße (innen): 8.7 x 5.8 x 1.6

ISBN: 3453155068
EAN: 9783453155060
ASIN: 3453155068

Publikation: Juli 31, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Minimale Gebrauch- und Lagerspuren.

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Musikkenner schaetzen den Gitarristen mit dem pfiffigen Frettchengesicht schon seit den Sechzigern und wussten immer schon um seine musikalische Bedeutung. Anderen wiederum galt er lediglich als ewige Begleiterscheinung solcher Rockgroessen wie Jeff Beck, Rod Stewart und den Faces. Spaetestens jedoch seit dem Jahr 1974, als die Stones ihn in ihren Reihen aufnahmen, wurde eine groessere Weltoeffentlichkeit auf ihn aufmerksam. Nun, nach einer weiteren gefuehlten Ewigkeit von 38 Jahren stellt Ron Wood sich seinem Publikum endlich einmal ordentlich vor. Ordentlich? Nun ja. Wie man dies bei Ronnie eben so kennt!

Erwarte bitte niemand das saeuberlich chronologische, tief reflektierte Erinnerungswerk eines altersweisen Rockstars. Ronnie, juengster Spross einer Familie von „water gypsies“ - Menschen, die auf Londons Lastkaehnen lebten und arbeiteten -, ist immer noch ein sympathischer Derwisch und Chaot - grossspurig zuweilen und, naja - der Mann hat eben ALLES hautnah miterlebt. Wer also nachempfinden moechte, wie in den Anfangsjahren der Popmusik Hits entstanden, die heute noch jeder Spatz vom Dach pfeift; wer staunend erleben will, wie zum Soundtrack von The Who und den Small Faces, den Stones und Yardbirds, Instrumente, Buehnendeko und Hotelzimmer in ihre Kleinstbestandteile zerlegt wurden; wer aber auch die bittere Erfahrung machen moechte, wie die besten Musiker durch Drogen und Suff zugrunde gingen -, Ronnie Wood ist Ihr kenntnisreicher, launiger und keineswegs moralisierender Fuehrer.

Mit Jimi Hendrix die Bude geteilt. Ihm am Vorabend seines fruehen Ablebens ein letztes Mal die Hand gereicht. Gejammt mit einem maulfaulen Bob Marley. Eric Clapton vom Heroin abgehalten, dafuer Patty Harrison, die beruehmte „Layla“, vernascht. Zu Rod Stewarts „Maggie May“ geniale Riffs beigesteuert. Das Ganze hochbrisant gewuerzt mit Speed, Heroin, Koks, Alkohol. Ein Leben als ewigwaehrender, aber brandgefaehrlicher Kindergeburtstag. Serioesere Naturen werden den schnoddrig hedonistischen Tonfall und das immer wieder aufblitzende Rock'n'roll -Grossmannsgehabe nicht immer schaetzen. Naturgemaess nimmt die Zeit bei den Stones an der Seite seines Bruders im Geiste, Keith Richards, den breitesten Raum ein und liefert die spannendsten Innenansichten. Eine Anekdote jagt die naechste in dieser wilden Hatz auf der Ueberholspur. Macht Spass, erschoepft aber letzendlich. Ein Wunder, dass man so etwas ueberleben kann. Freuen wir uns mit Ronnie! -Ravi Unger


Kundenrezensionen:   Gelesen 1 mehr Rezensionen...

4 von 5 Sternen im rockstar-buero   Oktober 29, 2008
guitar (wien)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

ein vergnuegliches, charmant-oberflaechliches buch des ewigen nachwuchs-stones.

wie ueblich bei solchen autobiografien geraet die kindheit zu ausfuehrlich, und das ende rinnt aus. dazwischen hakt ronnie die bekannten anekdoten ab (wie charlie mal mick gehaut hat und sich vorher extra in den anzug warf), betreibt massives namedropping (von groucho marx bis muhammed ali) und gibt einen ganz guten einblick in beruf und freizeitverhalten des gewoehnliche superstars.

was dieses buch ueber vergleichbares hinaushebt: ronnies wunderbar schicksalsergebener schmaeh, der seine tieferen weisheiten etraeglich macht (und umgekehrt).

zur enttaeuschung mancher leser ueber fehlende neue erkenntnisse zum soziotop rolling stones: ich vermute mal, die gibt es schlicht nicht. das leben im rockstar-buero kann naemlich auch ganz schoen fad sein, these days.

ronnies buch endet mit der hoffnung, geborgen in familie und musik, der flasche entkommen zu sein. eine bittere pointe, dass wood inzwischen durch allerbilligste eskapaden, die an den ganz spaeten harald juhnke erinnern (wodka, ein menschliches spielzeug im enkeltochteralter und voellig weggebrochene hemmschwellen gegenueber medien spielen dabei die hauptrollen), unfreiwillig fuer sein buch werbung macht.



4 von 5 Sternen Ronnie, wie er halt ist   Oktober 26, 2008
Pete Thrope
0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Biografien ueber die Rolling Stones gibt es ja wie Sand am Meer, selten sind sie aber von den Musikern selbst. Der erste war Bill Wyman, Mick Jagger haette der zweite sein koennen, jedenfalls wurde ihm ein Haufen Geld angeboten, sowas zu schreiben. Da er aber einige Gedaechtnisluecken hatte, was so alles wirklich (also Fahlen, Zaten, Dakten - Entschuldigung - Zahlen, Daten, Fakten) passiert ist, wollte er Bill anzapfen, der als Chronist der Stones gilt, aber Bill hat ihm eine lange Nase gezeigt.

Also ist jetzt Ronnie Wood der zweite Stone, der eine Autobiografie geschrieben hat. Kommt da viel Neues raus? ----Naeaeaeae.

Trotzdem ist Ronnies Buch sehr unterhaltsam. Er wirkt hier eher als Plauderer denn als Chronist und das kann er gut. Es gibt viele Anekdoten. Wenn es dann mal ueber die Stones geht, kommt meistens Keith Richards ins Spiel, von den anderen Stones ist recht wenig zu erfahren.

Die Frage ist, ob das ueberhaupt ein Kritikpunkt ist, denn das hier ist Ronnies Biogafie, nicht der der Rolling Stones.

Sicher hat das Buch Fehler, weil es dem Stonesfan danach duerstet, mehr ueber das Innenleben der Stones zu erfahren, das kommt aber nur selten vor und deshalb ist das Buch so, wie Ronnie halt ist, bzw. sein Gitarrenspiel. Fehlerhaft, aber immer irgendwie sympathisch. Trotzdem gibt es den vierten Stern nur wegen den schoenen Illustrationen im Buch, die von Ronnie (Wer es nicht weiss, Ronnie ist ein sehr guter Maler/Zeichner) selbst stammen.



2 von 5 Sternen Wenig Infos, wenig Tiefe   September 27, 2008
Lesefan (Berlin)
Nach den Biographien von Eric Clapton, Andy Summers, Sting, Pattie Boyd und anderen ist dies mit Abstand die schwaechste. Namedropping auf allen Seiten, kurze Anekdoten, aber keine Zusammenhaenge, Entwicklungen, tiefere Einsichten. Eher langweilig. Ronnie hatte offenbar immer nur "Spass", viel mehr als das vermittelt er nicht. Erst am Ende des Buches bekommt man eine Ahnung, dass der geschilderte "Spass" unter Dauer-Drogenkonsum doch fragwuerdig war und seine Familie und Freunde auch viel Stress mit ihm hatten. Aber all das wird nicht naeher ausgefuehrt, Charaktere - auch von seinen besten Freunden - werden nicht deutlich. Sehr enttaeuschend!


3 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung   September 8, 2008
Haubner Wolfgang
Ich kann mich nur anschliessen .. ganz nett und teilweise witzig, kann aber mit z.B. "Stone Alone" oder gar der aktuellen "Eric Clapton Story" in keinster Weise mithalten.



4 von 5 Sternen Gute Unterhaltung und viel Spass   September 4, 2008
Dr. B.
3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Zugegeben, das Buch ist nicht gerade in der Weltliteratur angesiedelt, aber das ist auch sicherlich nicht die Idee gewesen.
Ronny Wood erzaehlt fluessig sein recht farbenfrohes Leben als Mensch, Musiker und Maler. Auch seine Tiefpunkte werden ausgiebig dargestellt. Dazwischen immer wieder von Wood erlebte Gags und slapstick-artige Erlebnisse.
Fuer mich sehr unterhaltend und spannend.
Was habe ich daraus gelernt: "Neben Keith Richards werden nach einem Atomkrieg nicht nur Kakerlaken ueberleben sondern auch Ronny Wood".