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Vivaldi

Vivaldi

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Künstler: Daniel Hope, A.s.von Otter, L. Borrani, Coe
Urheber: Daniel Hope, A.s.von Otter, L. Borrani, Coe, Antonio Vivaldi
Label: Deutsche G (Universal)

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Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 2 Rezensionen
Verkaufsrang: 90

Medium: Audio CD
CDs/DVDs: 1
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 5.5 x 4.9 x 0.4

UPC: 028947774631
EAN: 0028947774631
ASIN: B001AMCEQ0

Veröffentlichung: September 19, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Fabrik-neu: Versand innerhalb 24 Stunden

Tracks:

  • 1. Allegro (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)
  • 1. Allegro non molto (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)
  • Trio Sonata in D minor for 2 Violins and Continuo, Op.1/12 , RV 63 "La Follia"
  • 1. Allegro e presto (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Presto (Original Version)
  • Aria 13: Sovvente il sole (Original Version)
  • 1. Allegro (Original Version)
  • 2. Adagio spiccato - Allegro (Original Version)
  • 3. Largo e spiccato (Original Version)
  • 4. Allegro (Original Version)

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
„Vivaldi hat einfach alles”, sagt Daniel Hope. Wie sehr haette er, der bereits selbst seine eigene Familiengeschichte zu Buch brachte („Familienstuecke“), sich gewuenscht, Vivaldi persoenlich zu treffen, sagt Hope im Interview. „Ich glaube, er haette gleich eine Flasche Wein aufgemacht und man haette geredet“, meint er. Vielleicht ueber die roten Haare, die sie beide gemeinsam haben, bestimmt aber ueber die eine oder andere horrende technische Schwierigkeit bei der Interpretation. Doch ob Hope auch so hinter das Geheimnis von Vivaldis Kunst gekommen waere und seiner enormen Produktivitaet? Das wohl nicht, glaubt auch Hope, auch wenn dazu noch sagt: „Ich spiele mein ganzes Leben Vivaldi und ich entdecke immer mehr an ihn“. Und an anderer Stelle fuegt er hinzu : „Er war fuer mich ein Popkuenstler, der sich ganz bewusst in Szene gesetzt hat, er wusste genau, wie man Menschen mit Virtuositaet manipuliert und stimuliert.“

Mit dieser Aufnahme aber raeumt Hope mit dem Vorurteil auf, Vivaldis Kunst sei oberflaechlich und einfach zu spielen - frei nach dem beruehmten Urteil von Igor Strawinsky: Vivaldi sei „ ein ueberschaetzter Komponist“ und obendrein ein langweiliger Mensch, „der ein und dasselbe Konzert sechshundertmal hintereinander komponieren konnte“. Ganz im Gegenteil: die von Hope gezeigte musikalische Bandbreite auf dieser Aufnahme ist phaenomenal: sie reicht vom hinreissenden Tanz La follia mit seinen 19 Variationen bis hin zu dem Konzert La tempesta di mare und gipfelt in der wunderbaren von Anne Sofie von Otter gesungenen Arie „Sovvente il solo“ aus Vivaldis Oper „Andromeda liberata“. Selbst der baerbeissige Strawinsky haette hier wirklich nichts zu meckern gehabt. -- Teresa Pieschacon Raphael


Kundenrezensionen:

5 von 5 Sternen wunderschoen   Oktober 22, 2008
Susanne Panoutsopoulos (Muenchen)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich


Auf diesem Vivaldi Album hoeren wir aeltere und neuere Vivaldi Violinkonzerte interpretiert vom britischen Geiger Daniel Hope. Seine (Aus)wahl sind die temperamentvollen Stuecke. Will man mit vorhandenen Einspielungen vergleichen, so aehneln sie am ehesten denen von "il giardino armonico". Diese hier ist noch besser! Hope schafft mit seinem Ensemble eine aeusserst temperamentvolle, differenzierte und kraftvolle Interpretation....und schenkt uns zusaetzlich eine Perle: Anne Sofie Otter singt eine Vivaldi Arie. Dieses lyrsiche Stueck ist nicht nur ein gelungener Kontrapunkt zu den Violinkonzerten davor, das Zusammenspiel ihrer Stimme mit der Geige ist einfach wunderschoen!



4 von 5 Sternen Ein Popkuenstler ?   September 19, 2008
Dr. Alberts (Bremen)
7 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich

Hope meint, er sei ein "Popkuenstler" seiner Zeit gewesen .Er habe sich verstanden, sich in Scene zu setzen und genau gewusst, was beim Publikum angekommt.

Hope wollte das breite Spektrum des Vivaldischen Werkes zeigen, fruehe und spaete Werke , Doppelkonzerte, Begleitung zu einer Konzertarien, gesungen von Sofie von Otter. Bei "Follia" habe es eine Konkurrenz zwischen Orchester und Solisten gegeben, sich zu uebertrumpfen.
Hope hat das Orchester um diverse Instrumente angereichert, um den Klang des Cembalos zu variieren, Laute, Lerone, Harfe zum Beispiel.

Erste Kritik:"Das Konzert RV 234 gleich pe am Anfang der CD ist ein faszinierendes Stueck, das im pe ersten Satz zuendet wie eine Rakete. Hier wird deutlich, pe mit welcher instrumentalen Brillanz und Spielfreude Hope und das Chamber Orchestra of Europe musizieren, dynamisch und farblich aeusserst differenziert, temperamentvoll, vital 'auf der Stuhlkante"

Hope konkurriert inzwischen natuerlich nicht mehr allein mit I musici ,sondern einer Vielzahl von ensembles, die in Nachfolge von Harnoncourt spannenden Vivaldi machen, ob es nun Biondi, Alessandrini, auch Goebel oder Marcon ist.

Diese Konkurrenz ist so gut, dass diese CD nicht als Ereignis gefeiert werden kann. Es ist eine unter den spannenderen Einspielungen von Vivaldi, und wenn ich nur die beruehmte follia anhoere, kenne ich spannendere, zum Beispiel diejenige mit der musica antiqua unter Goebel.
Seit den achtziger Jahren hat etwa il giardino armonico viel Vivaldi eingespielt. Hope nimmt denen nicht die Butter vom Brot.

Es ist eine schoene Vivaldi- Aufnahme. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.