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Musik

American Recordings

American Recordings
Künstler: Johnny Cash
Urheber: Johnny Cash
Label: American R (Warner)

Kaufen Neu: EUR 4,89



Neu (48) Gebraucht (16) ab EUR 4,00

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 12 Rezensionen
Verkaufsrang: 1129

Medium: Audio CD
CDs/DVDs: 1
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 5.4 x 4.9 x 0.4

EAN: 5051011279225
ASIN: B000E8R9M0

Veröffentlichung: Februar 10, 2006
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Versand aus Deutschland unmittelbar nach Bestellung!

Tracks:

  • Delia's gone
  • Let the train blow the whistle
  • The beast in me
  • Drive on
  • Why me Lord
  • Thirteen
  • Oh, bury me not (Introduction: A cowboy's prayer)
  • Bird on a wire
  • Tennessee stud
  • Down there by the train
  • Redemption
  • Like a soldier
  • The man who couldn't cry

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
1994 verblueffte Johnny Cash die Musikwelt mit dieser eindrucksvollen Sammlung aus 13 akustischen Soloaufnahmen, die von Gospel ueber Cowboy bis hin zu sarkastischem Folk reichen. Minimalismus brachte bei Cash schon lange die Butter aufs Brot, aber diesmal hat sich Produzent Rick Rubin wirklich alles Ueberfluessigen entledigt. Der groesste Teil des Albums wurde in Cashs Blockhuette oder in Rubins eigenem Wohnzimmer aufgenommen (zwei Tracks wurden live im Viper Room vor einem emphatischen Publikum mitgeschnitten). Cash praesentiert fuenf typisch unverbluemte Originale; er wartet aber auch mit Songs von Kris Kristofferson, Nick Lowe, Leonard Cohen, Tom Waits und Loudon Wainwright auf. Vierzig Jahre nach "Hey Porter" liefert Cash eine reine, aufs Wesentliche reduzierte und unglaublich bewegende Platte, die -- man traut sich's kaum zu sagen -- es jederzeit mit der Wirkung seiner groessten Leistungen aufnehmen kann. --Marc Greilsamer

Product Description
AMERICAN RECORDINGS


Kundenrezensionen:   Gelesen 7 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Jedes Jahr am 12.September nehm ich mir frei!   September 9, 2007
Hyazinth Freiherr von Rippenbiest (Omnikron)
3 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Denn seit 2004 mach ich mir jedes Jahr am Todestag des letzten grossen Meisters, den die Countrymusik verloren hat, einen CASH DAY. Da hoer ich von frueh morgens bis Mitternacht nur CASH. Das ist immer der beste Tag im Jahr. Gut,dass ich soviel CDs von ihm hab, um den Tag fuellen zu koennen. Besser gesagt: gut,dass er soviel aufgenommen hat. In drei Tagen ist es wieder soweit. Ich werde dann im raren und sehr teuren "Cash - the legend"-Buch blaettern und werde spueren, dass Johnny gar nicht wirklich tot ist. Wenn ich jedes Jahr einen Tag lang Cash um mich herum fuehle, wird er niemals ganz tot sein koennen.


5 von 5 Sternen oh bury me not .....   Mai 15, 2007
Josef Fromholzer (berlin)
2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der Song "Oh bury me not" ist ohne Zweifel der Hoehepunkt dieses ersten american recordings Albums - ein Album mit dem Johnny Cash Mitte der 90er Jahre wieder von einer breiteren Oeffentlichkeit wahr genommen wurde (seine Fans hatten ihn ohnehin nie aus den Augen verloren, da er ja regelmaessig in Europa tourte). Eine herrliche Zeit, die ausgedehnte Deutschland Tournee im Spaetsommer 1995, jeder der dort war, wird gerade die neuen (akustisch) gespielten Songs in der Mitte seiner Konzerte nicht vergessen haben. "Oh bury me not...." Lange ist es her.


5 von 5 Sternen Die Rueckkehr des Man in Black   Mai 4, 2007
Martin Resch (Hamburg)
20 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die 80er Jahre hatten Johnny Cash genauso uebel zugesetzt wie vielen anderen Idolen der Rockgeschichte. Nicht nur Nashville wollte von dem unbequemen Rebellen, der sich weigerte, seine Musik dem Zeitgeist entsprechend glaetten zu lassen, nichts mehr wissen, auch in der Popwelt, die damals auf Synthie - Sounds und hochgegelte Haare eingestellt war, wirkte der Man In Black fehl am Platz. Einziger Lichtblick dieser Zeit, die auch von neuerlicher Tablettensucht und Therapie, sowie von einer schweren Operation gepraegt war, war die Gruendung der "Highwaymen", mit denen Cash noch einmal die Spitze der Country - Charts erreichen konnte, dann wurde es still um ihn und niemand erwartete noch grosse Taten von dem einst so hochgeschaetzten Musiker.
Man hatte nicht mit Cashs Kampfgeist und dem Produzenden Rick Rubin gerechnet, der ansonsten in der Heavy Metal - und Hip Hop - Szene zuhause war. Rubin bot der Country - Legende, die zuletzt nicht mal mehr einen Plattenvertrag hatte, einen neuen Vertrag an, setzte ihn in Cashs beruehmtem Blockhaus mit Gitarre vor ein Mikro und liess ihn singen, was ihm gerade einfiel (mit dieser Methode befreite sich gerade auch Cash - Intimus Bob Dylan aus seiner Formkrise). Das Ergebnis ist eines der staerksten und erschuetterndsten Alben der Rockgeschichte. Allein schon das Coverbild ist ein Geniestreich. Der Man in Black steht, flankiert von zwei Hunden und bewaffnet mit einem Gitarrenkoffer, vor dramatischer Wolkenkulisse in einer wuesten Landschaft und blickt drohend in die Kamera. Darueber steht kein Titel, keine grossen Ankuendigungen, nur ein schlichtes "CASH", mehr ist auch nicht noetig, was sich auf dem Album befindet, spricht fuer sich.
Bei vielen anderen Kuenstlern haette das bunte Sammelsurium der Songs ein heilloses Durcheinander ergeben, nicht so bei Johnny Cash, der verwandelte zielsicher jeden Song in eine Eigenkomposition und veredelte ihn mit seinem originaeren, eigentlich simpel erscheinenden, aber schwer zu imitiereden Stil.
Am Anfang steht "Delia's Gone", eine klassische "Murder Ballad", fuer die Cash einen neuen Text schrieb und deren Video (wohl auch wegen der Mitwirkung von Kate Moss) den alten Mann beim MTV - Publikum schlagartig beruehmt machte.
So geht es weiter mit Eigenkompositionen mit sprechenden Titeln wie "Let The Train Blow The Whistle" (das Leben "on the road"), "Like A Soldier" (das Ueberleben trotz haerstester Schlaege)oder "Redemption" (der unerschuetterliche Glaube). Auch die Coverversionen sind hervorragend ausgewaehlt. Nick Lowes "Beast In Me" ist eine erschuetternde Selbstanklage, Kris Kristoffersons "Why Me Lord", Tom Waits' "Down There By The Train" oder Leonard Cohens "Bird On A Wire" wirken wie fuer Cash geschrieben. Auch die Traditionals "Tennessee Stud" und "Oh Bury Me Not" und die etwas ueberraschenden Covers von Glenn Danzigs "Thirteen" oder "The Man Who Couldn't Cry" von Loudon Wainwright III fuegen sich nahtlos ins Cash - Universum, so dass das Album wie aus einem soliden Block gehauen erscheint.
Die Wirkung dieses Albums liegt vor allem in seiner Authenzitaet. Nichts wirkt aufgesetzt, nichts gekuenstelt, Cash meint alles, was er singt, scheint alles selbst erlebt zu haben (hat er zu einem guten Teil auch).
"American Recordings" verhalf Johnny Cash zu einem von kaum jemandem erwarteten Comeback und bescherte der Rockwelt noch (bislang) vier hervorragende Folgealben und das grandiose Box - Set "Unearthed". Jede dieser Platten ist es wert, unzaehlige Male gehoert zu werden, doch die Intensitaet der "American Recordings" uebt einen ganz besonderen Reiz aus.
Als Extra gibt es noch ein sechsseitiges Heftchen mit "Album Thoughts", in dem sich Cash mit kerniger Handschrift an sein Leben und seine Gitarren erinnert.
Ein Muss fuer jeden Cash - Fan und fuer den, der es noch werden will.



5 von 5 Sternen Cash as Cash can!   April 13, 2006
weiser111
66 aus 67 fanden die folgende Rezension hilfreich

Mit "American Recordings" begann 1994 Johnny Cashs spektakulaeres Comeback. Viele andere an seiner Stelle haetten vielleicht nochmal "Ring of Fire" eingespielt (Nix gegen "Ring of Fire"!), und basta. Aber Cash war viel zu gut, um alte Stiefel zu reiten (nochmal: Nix gegen "Ring of Fire"!), und auch wenn dieses Album noch nicht die Intensitaet von "Solitary Man" und "The Man Comes Around" erreicht und einen noch nicht so unmittelbar mitten ins Herz trifft und waidwund zuruecklaesst -- es ist eines jener Alben, die man nicht vergisst, nicht vergessen kann.
Cash zeigt sich hier von einer weniger bekannten Seite, laesst seinen beruehmten "boom-chicka-boom"-Rhythmus weg und fuehrt stattdessen weiter, was er schon Ende der 60er Jahre andeutete (etwa mit "Long Black Veil" auf "San Quentin"): Er singt ganz einfach (einfach...) 13 Songs mit seinem unverwechselbaren Bass-Bariton und begleitet sich auf der Akustik-Gitarre. Kein Firlefanz, das hat er nicht noetig. Das Wohnzimmer als Aufnahmestudio... Derlei Minimalismus erinnert einen an Monolithen wie Woody Guthrie oder Leadbelly, und Johnny Cash haelt diesem Vergleich stand.
Beim ersten Hoeren wirkt "American Recordings" "nur" ganz einfach schoen, homogen, wunderbar entspannt und locker, aber nie oberflaechlich; Cash archaisch-dunkle Stimme schliesst jedes Tralala von vornherein aus. Ein rundum gelungenes Album, ohne Zweifel. Nick Lowes selten duesteres "The Beast in Me" faellt einem wahrscheinlich sofort auf, wohl auch das eindringliche "Redemption", und natuerlich Leonard Cohens unsterblicher "Bird on the Wire" -- bei letzterem wundert man sich hoechstens, dass Cash das nicht schon frueher eingespielt hat. Seine Version klingt jedenfalls aehnlich ueberzeugend wie Cohens Live-Version 1993 oder die Interpretationen von Joe Cocker, Jennifer Warnes oder K.D. Lang.
Aber "American Recordings" hat mehr zu bieten, als man beim ersten Anhoeren mitbekommt, viel mehr. Jeder Track ist ein Juwel der Songwriter-Tradition, mal mit Country- und mal mit Gospel-Einschlag (die passende musikalische Schublade fuer Johnny Cash muss erst noch gezimmert werden). Heuler wie z.B. "Delia's Gone" ebenso wie Cashs Eigenkompositionen (u.a. Drive On, Redemption, Like a Soldier) bestechen durch eine Intensitaet, die durch keinerlei ueberladenes Arrangement ueberdeckt wird. Hinzu kommen Kompositionen etwa von Tom Waits (Down There by the Train), Kris Kristofferson (Why Me, Lord) und Glenn Danzig -- richtig gelesen! --, denen Cash den musikalischen Ritterschlag verleiht.
Es sind die Songs, die er schon immer aufnehmen wollte, und dank seinem neuen Produzenten Rick Rubin konnte er sie so einspielen, wie e r wollte.
Und nun kommt der erste Hammer: Von einem Musiker, den man vor allem als begnadeten Folk- und Country-Saenger und Songwriter kennt, erwartet man nicht unbedingt, dass er sich z.B. mit dem Metal-Rocker Glenn Danzig befasst. Und der zweite Hammer kommt gleich hinterher: Normalerweise wuerde ein Album, auf dem ein beliebiger Interpret Songs von Glenn Danzig u n d Leonard Cohen singt, etwas, oehoem, inhomogen klingen. Aber Cash ist kein beliebiger Interpret, sondern ein einzigartiger; einer, der die Kompositionen anderer zu seinen eigenen machen kann und ihre wahre Seele findet, ihnen neue Groesse verleiht oder ihre Groesse ueberhaupt erst entdeckt. Das koennen nur wenige: Bob Dylan kann es, Ray Charles konnte es -- und eben auch Johnny Cash.
"American Recordings" gehoert zu jenen Alben, fuer die die Repeat-Taste erfunden worden ist. Man liebt es, kaum dass die ersten Takte von "Delia's Gone" verklungen sind, man schliesst es ins Herz, noch waehrend man's zum ersten Mal hoert; mit jedem weiteren Durchlauf entdeckt man Neues, und spaetestens beim dritten Hoeren ist man suechtig. Soviel Glueckshormone auf einmal gibt's nicht alle Tage.
Cash as Cash can!



4 von 5 Sternen Pitralon anstatt Gucci   Mai 14, 2005
abujarek (Dubai)
29 aus 54 fanden die folgende Rezension hilfreich

Beim Fahren heute Abend in die Arbeit habe ich mir diese CD wieder einmal angehoert. Ich war echt beruehrt. Vor allem bei "Like a Soldier" treibt es mir die Traenen in die Augen. Eigentlich ist das ueberhaupt nicht meine Schiene oder Musikstil aber diese CD muss man haben. Ist was fuer Manager die eigentlich lieber beim Feuer sitzen wuerden mit Gittare und Knarre im Anschlag. Ist wie Clint Eastwood anstatt Schroeder. Ist eine Flucht von dieser langweiligen und sicheren Welt in der wir Bueromenschen leben. Ist ein Ruf zurueck zu dem was wir eigentlich machen sollten. Leben und leiden anstatt hackeln und schleimen. Ist eine CD welche "ganz langsam kommt".

Vier Sterne weil vielleicht 2 Lieder zu Cowboy maessig rueberkommen. Ansonsten wie gesagt was fuer Maenner. Halt wie Pitralon anstatt Gucci.