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Das Boot - Director's Cut [UK IMPORT]

Das Boot - Director's Cut [UK IMPORT]

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Regie: Wolfgang Petersen, L. G. (buch) Buchheim
Schauspieler: Juergen Prochnow, Uwe Ochsenknecht, Herbert Groenemeyer, Klaus Wennemann, Madonna
Studio: Blackhorse Entertainment

Kaufen Gebraucht: EUR 4,88



Gebraucht (4) ab EUR 4,88

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 109 Rezensionen
Verkaufsrang: 19868

Format: Pal, Import
Sprachen: Englisch (Original Language), Franzoesisch (Original Language), Deutsch (Original Language)
Medium: Videokassette
CDs/DVDs: 1
Zahl Der Einzelteile: 1
Laufzeit: 88 Minuten
Versandgewicht: 0.4
Maße (innen): 7.3 x 4.2 x 1.1

EAN: 5014138279103
ASIN: B00004CWXO

Freigabe-Datum: Februar 10, 1982
Veröffentlichung: Juni 23, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Seit den 50er Jahren haben nur ganz wenige deutsche Filme international wirklich fuer Aufsehen gesorgt. Zwar besitzen Regisseure wie Werner Herzog, Wim Wenders oder der viel zu frueh verstorbene Rainer Werner Fassbinder unter Kritikern und Kinoliebhabern auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf, aber die ganz grosse Popularitaet ist auch ihnen nie zuteil geworden. Die blieb praktisch nur zwei Filmen vorbehalten: Volker Schloendorffs Die Blechtrommel und Wolfgang Petersens Das Boot.

Einen "Fels, der aus dem Meer der Kinogeschichte emporragt", hat Ulrich Greiwe Das Boot in seinem Interview-Buch mit Wolfgang Petersen Ich liebe die grossen Geschichten genannt; und egal wie man nun persoenlich zu dieser epischen U-Boot-Kriegssaga steht, muss man doch anerkennen, dass dieser Film genau das ist, ein weithin sichtbarer Fels. Er hat seinen Regisseur, der bis dahin durch einige gelungene und umstrittene Fernsehfilme aufgefallen war, quasi ueber Nacht beruehmt gemacht und regelrecht nach Hollywood katapultiert, wo er Erfolgsfilme wie In the Line of Fire und Air Force One gedreht hat. Allein diese einzigartige Stellung innerhalb der Filmgeschichte rechtfertigt den 1997 entstandenen, etwa dreieinhalb Stunden langen Director's Cut des Films, den man durchaus als eine Art von Kompromiss zwischen der ersten Kino- und der mehrteiligen Fernsehfassung sehen kann.

Rasantes U-Boot-Kriegsspektakel oder episches Psychodrama, das war die Geschichte der letzten Fahrt eines deutschen U-Boots im 2. Weltkrieg durch die Meerenge von Gibraltar in ihren ersten Fassungen. Nun, im Director's Cut, ist sie beides. Der junge von Herbert Groenemeyer gespielte Kriegsberichterstatter Leutnant Werner ist nicht mehr die Identifikationsfigur, mit deren Augen man den Krieg und seine unvorstellbare Schrecken erlebt. An dessen Stelle tritt nun der Kommandant des U-Boots (Juergen Prochnow). Sein Zynismus und seine Besessenheit, die ihn zu waghalsigsten Aktionen verleiten, geben dem Director's Cut einen neuen Ton. --Sascha Westphal

Amazon.de DVD-Bewertung
Fuer Filme wie diesen ist ein Medium wie die DVD natuerlich einfach ideal. Dank ihrer Bild- und Tonmoeglichkeiten kann dieses gewaltige Kriegsepos nun auch zu Hause seine ganze Kraft entfalten, und der durchgehende Audio-Kommentar von Wolfgang Petersen und Juergen Prochnow vermittelt zusaetzlich noch interessante Einblicke in die strapazioesen Dreharbeiten. --Sascha Westphal


Kundenrezensionen:   Gelesen 104 mehr Rezensionen...

3 von 5 Sternen Ein grossartiger Film, nur diese Version ist ein gutes Stueck zu lang   Oktober 19, 2008
Mark Steinmetz (Jena)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Bei der Bewertung dieses Films ist man gezwungen, ein wenig zu differenzieren. "Das Boot" ist ein herausragender deutscher Kriegsfilm, der atmosphaerisch dicht und extrem prominent besetzt einen Eindruck von den Schrecken des Krieges unter Wasser gibt, der fuer Dreiviertel aller deutschen Uboot-Besatzungen den Tod bedeutete. Der "director's cut" allerdings ist ein ganzes Stueck zu lang geraten und verspielt damit einige seiner Staerken. Sicherlich in bester Absicht sind hier und da einige Szenen verlaengert oder ganz hinzugefuegt worden. Fakt ist, dass der vormals sehr spannende Film sehr gezogen wirkt. Die Dramatik des Unterwasserkampfes verliert sich ein wenig in den langen beinah ereignislosen Passagen im Boot. Die Balance zwischen dynamischer Gefechtsatmosphaere und den ruhigeren Dialogen, die das Innenleben von Offizieren und Mannschaften wiedergeben, geht verloren und das ist durchaus zu bedauern. Daher kann man nur drei Sterne vergeben, wobei die Fernsehversion volle fuenf Sterne verdient haette. (146 Woerter)


5 von 5 Sternen Haette perfekt werden koennen !!!   Juni 20, 2008
Marco Opasinski (1976) (Nuebbel)
4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ueber den Film "DAS BOOT" braucht man wohl nicht mehr viel zu schreiben. Wer den Film einmal gesehen hat, wird ihn sich immer wieder anschauen.

Dieser Director`s Cut aus dem Jahre 1997 ist fuer das Heimkino eine echte Herausforderung. Donnender Sound, fast perfektes Bild und das ganze stilgerecht in einem SteelBook. Was will man mehr???

Ganz einfach! EuroVideo haette die Moeglichkeit gehabt noch die TV-Fassung die separat erhaeltlich ist, beizufuegen.
Dann vermisse ich schmerzlich das geniale "Making Of - So entstand DAS BOOT" mit einer Laufzeit von 00:45 Minuten das auf der alten VHS-Ausgabe der TV-Fassung vorhanden ist.

Da EuroVideo die Rechte an der TV-Fassung und dem Making Of besitzt, haette man hier eine ultimative Veroeffentlichung im SteelBook machen koennen. Doch leider blieb es hier nur beim Director`s Cut + einem "Mini Making Of" zum Director`s Cut (knapp 9:00 Minuten in Englisch). Sehr informativ dagegen ist der Englische Audiokomentar, der viele Hintergrundinformationen ueber die Entstehung und den Schauspielern enthaellt.

Schade! Hoffen wir, das es irgendwann zu einer Veroeffentlichung kommt, die alles beinhaltet.

Trotzdem gibt es volle Sternenzahl. Denn "Das Boot" im SteelBook ist doch schonmal ein Anfang.



5 von 5 Sternen ... eine ausgezeichnete Verfilmung einer brutalen Realitaet der Enge   Juni 19, 2008
:-) (bei Muenchen)
15 aus 18 fanden die folgende Rezension hilfreich

...die Eskapaden des Todes ... eine Geschichte ueber Angst, Ehre, Anstand und Mut inmitten des Wahnsinns menschlicher Zerstoerungswut und Ohnmacht.

Fuer die 80er Jahre technisch brillant, neutral und ohne Uebereifer zeichnet Wolfgang Petersen konsequent die allseitige Grausamkeit des Krieges in einem weltweit gelobten, epischen Psychodrama, das den Zuschauer aus der Eintoenigkeit des U-Boot-Alltags mit in die beklemmende Tiefe reisst.

Petersen gelingt es meisterhaft, mit seinen, teilweise unbekannten Schauspielern den Irrwitz und die zum Wahnsinn treibende, bedrueckende Stimmung an Bord eines U-Bootes aufzuzeigen. Minute fuer Minute wird der Zuschauer mehr und mehr in den Bann gezogen, in den Bann der leisen und lauten Hilfeschreie einer ueber 50 koepfigen Mannschaft, eingepfercht in einen Stahlsarg ohne Auslauf, blind ausgeliefert den Tiefen des Meeres und einer experimentellen Technik mit Grenzen, ohne Recht auf Menschlichkeit, gehalten allein durch die Faehigkeit zur Kameradschaft, durch die Fuehrungsqualitaeten der Offiziere und den Auftrag zum gnadenlosen und toedlichen Erfolg.

...ein sehenswerter und viel gelobter Film



5 von 5 Sternen Das muss das Boot abkoennen   März 22, 2008
mr. exceptional
7 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

"Dieses Boot ist fuer eine Tiefe bis 90 Meter ausgelegt. Wir koennen noch tiefer... Irgendwann ist natuerlich Schluss! Dann wird das Boot vom Wasserdruck zerquetscht", erklaert Martin Semmelrogge als 2. Wachoffizier in herrlich schelmischer Weise dem Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, dem schon von der ersten Probetauchfahrt uebel wird und der bei der Besatzung einen schweren Stand hat; um ihn herum macht sich haemisches Gelaechter breit......doch irgendwann lacht keiner mehr.

Wolfgang Petersen nimmt uns in seinem "Boot" mit auf ein grausames Abenteuer. Wir erleben alle Emotionen der U-Boot-Maenner hautnah, die Langeweile, die langsam in Aggression umschlaegt und in blankem Entsetzten, panischer Todesangst und tiefer Verzweiflung gipfelt. Ihre Gesichter verraten in Grossaufnahme jede Gefuehlsregung, jedes Detail in ihrer Mimik wird wahrgenommen. Die Anspannung uebertraegt sich auf uns, die wir doch scheinbar entspannt im Fernsehsessel sitzen, wir sind mit dabei auf diesem Boot, voller Hoffnung und Bangen. Direkt ueber uns faehrt der Zerstoerer hinweg, seine Maschinen werden lauter, die Peilsignale sind zu hoeren, kommen ploetzlich in kurzen Abstaenden. Das Boot ist geortet, und wir wissen, was jetzt kommt.... Am Ende des Films fuehlt man eine innere Leere.

Gute Filme sind Antikriegsfilme, sie sollen uns einen Krieg nicht verkaufen, sondern seinen Schrecken, sein Hoffnungslosigkeit, seine Brutalitaet zeigen.
"Das Boot" gehoert unter den guten Antikriegsfilmen zu den besten, und er ist mit Abstand der beste U-Boot-Film aller Zeiten. Jeder Versuch, im U-Boot-Genre annaehrend an diese Qualitaet heranzureichen, hat grandios Schiffbruch erlitten. Hollywood hat gut daran getan, ueber seinen Schatten zu springen und diesen Meilenstein der Kinogeschichte mit 6 Oscarnominierungen zu belohnen; denn gerade die Amerikaner koennen noch viel lernen, lassen sie doch die Stilsicherheit im Sektor des Antikriegsfilm oft zutiefst vermissen. Das zeigt sich schon daran, dass die Umsetzung von Lothar-Guenther Buchheims Bestseller urspruenglich als Hollywood-Actionfilm geplant war.

"Das Boot" ist in der Zwischenzeit Kult, ja sogar Mythos geworden; und so wurde es Zeit, das der Film nach ueber 25 Jahren in einer ihm gebuehrenden Aufmachung erscheint- als Steelbook Edition. Ein U-Boot ist ja schliesslich auch nicht aus Plastik.
Die DVD laed dazu ein, immer und immer wieder auf Tauchfahrt zu gehen. "Das muss das Boot abkoennen".



5 von 5 Sternen Einer der besten deutschen Filme der Nachkriegszeit   November 21, 2007
Media-Mania.de
8 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich

Was den Film so besonders macht, sind all die Elemente, fuer die Das Boot in Deutschland zunaechst heftig kritisiert wurde. Ein deutscher Film ueber den Zweiten Weltkrieg, in dem es um Menschen und nicht um Soldaten geht? In dem die Deutschen ihre Schande nicht eingestehen und in dem sie nicht die Boesen sind? Ein Film, in dem man tatsaechlich mit deutschen Soldaten sympathisiert, mit ihnen in einem engen Unterseeboot mitfiebert und hofft, dass sie heil zurueckkehren? Undenkbar! Umso mehr Anklang fand das Antikriegsdrama im Rest der Welt. Und erst, als die Traumfabrik Das Boot mit immerhin sechs Oscar-Nominierungen veredelte, konnte man sich auch in Deutschland mit dem Gedanken anfreunden, einen herausragenden Film im eigenen Land geschaffen zu haben.
Dass Petersen eben nicht Gut gegen Boese darstellte, sondern Menschen in einem bereits im Endstadium befindlichen Krieg, wenn es nur noch um das nackte Ueberleben geht, ist wohl das Herausragendste an Das Boot. In vielen Details wird die Antikriegshaltung wesentlich deutlicher als in anderen Filmen, die sich so nennen, und das nicht nur, weil die jungen Maenner an Bord mit einer Ausnahme nicht als grosse Hitler-Anhaenger dargestellt sind. Die desillusionierte und oft zynische Haltung des Kaleus ist nur ein weiteres Beispiel dafuer. Ebenso kommt der Film ohne viel Action aus; die Spannung wird vielmehr durch das Warten auf die Schlacht erzeugt, was grandios funktioniert.

Die Extras sind fuer eine Special Edition mit einem Audiokommentar, dem Kinotrailer von Das Boot und einer Werbung fuer den Directors Cut (die als Making Of verkauft wird) recht karg ausgefallen. Dafuer entschaedigt der interessante Audiokommentar von Petersen und Prochnow, den man auf Englisch mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln geniessen kann. Ein paar Informationen sind fuer den deutschen Zuschauer weniger neu, etwa dass Herbert Groenemeyer nach dem Film statt der Schauspiel- lieber eine Gesangskarriere startete; insgesamt aber erfaehrt man viel Interessantes ueber den Dreh und die damit einhergehenden Anstrengungen.

Wer Das Boot noch nicht kennt, sollte das rasch aendern. Einer der besten deutschen Filme der Nachkriegszeit, ein fesselndes Antikriegsdrama, getragen von einem brillanten Ensemble und einer gleichwohl spannenden wie tragischen Geschichte absolut empfehlenswert.