Der Musterschueler | 
vergrössern | Regie: Bryan Singer Schauspieler: Sir Ian Mckellen, Brad Renfro, Bruce Davison Studio: AVU
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Format: Dolby, Hifi Sound, Pal, Widescreen Sprache: Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Medium: Videokassette Laufzeit: 107 Minuten Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.3 x 4.2 x 1.1
EAN: 4011039264758 ASIN: B00004RXN2
Freigabe-Datum: Oktober 23, 1998 Veröffentlichung: Juni 2, 2000 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Verleihversion mit dazugehoerigen Aufklebern auf der Huelle und der Cassette - anderes Cover - Leichte Abriebe und Anstossungen - 1999 - Versand in einer festen Versandtasche - Internationaler Versand auf Anfrage moeglich Versandrabatt ab dem 3. Artikel
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Grundlage dieses Films bildet Stephen Kings echtes Talent dazu, Monster aus alltaeglichen Gesichtern und Orten herauszuholen. Basierend auf einer Novelle aus der Sammlung von 1982, die auch Stand By Me und Die Verurteilten hervorbrachte, sieht Der Musterschueler zunaechst aus, als koenne er aus den psychischen Geschwueren, die aus einem suedkalifornischen Goldjungen (Brad Renfro) und einem alternden Nazi-Kriegsverbrecher (Sir Ian McKellen) Seelenverwandte machen, wahrhaft aufschlussreichen Grusel herausholen. Angeturnt von einem High-School-Kurs ueber den Holocaust macht sich Todd Bowden (was fuer ein plumper Name fuer solch einen erstklassigen Soziopathen!) auf die Suche nach Kurt Dussander, einem frueheren Gestapo-Killer, der sich im den Schatten des sonnigen Suedkalifornien versteckt. Der Teenager erpresst den alten Mann, damit er ihm seine Voelkermord-Geschichten aus erster Hand erzaehlt und bleibt in der virtuellen Realitaet der Erinnerungen des Monsters haengen. Es wird ein perverses Spiel damit getrieben, dass ein wissenshungriger Junge seinen laengst im Ruhestand befindlichen Lehrer oder seinen Grossvater wieder ins Leben zurueckholen kann. McKellen ist wirklich grossartig, wie schon als James Whale in Gods and Monsters, und verleiht dieser Stephen-King-Horrorshow ihre Subtilitaet. Sein saftloser Dussander ist wie eine Mumie oder ein Vampir, der von Todds Appetit auf Abscheulichkeiten wiederbelebt wird. Einige bemerkenswerte Talente werden in Der Musterschueler vereint: Es ist der erste Film von Regisseur Bryan Singer seit der enorm populaeren, aber etwas herzlosen Thriller-Maschine Die ueblichen Verdaechtigen. Zur hervorragenden Besetzung zaehlt auch David Schwimmer (Friends) als juedischer Berufsberater, der angesichts von Todds Talent zum Boesen laecherlich machtlos ist, und Bruce Davidson (Short Cuts) als Todds durch und durch amerikanischer Vater, dem sogar die Faehigkeit fehlt, sich etwas Boeses nur auszumalen. Und die Story selbst hat das Potenzial, mitten in den USA ins Herz der Dunkelheit zu sehen. Aber Der Musterschueler wird einfach nur haesslich und schmutzig, als der Film sein Thema zu trivialisieren beginnt und den Horror des Holocaust damit gleichstellt, eine Katze in den Ofen zu stecken oder einen neugierigen Penner (Elias Koteas) anzugreifen. Den grossen seelischen Abgrund, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts klafft, auf billigen Horrorfilm-Kitzel zu reduzieren, ist tadelnswert. Sowohl Todd als auch die Drehbuchautoren von Der Musterschueler haetten sich besser an das Motto gehalten: Wer mit dem Teufel zu Abend essen will, sollte einen langen Loeffel haben. --Kathleen Murphy
Amazon.de DVD-Bewertung Was die Bild- und Tonqualitaet betrifft, handelt es sich um eine mehr als vorbildliche DVD, die den ganzen Reichtum von Bryan Singers Inszenierung (es gibt im Moment wenige Regisseure, die so stark mit Bild und Tonspur arbeiten wie er) auch zu Hause erfahrbar macht. Nur die sonstige Ausstattung laesst etwas zu wuenschen uebrig. Die auf der Huelle gar nicht weiter angekuendigte Dokumentation ist eigentlich ein Witz, da sie nicht viel mehr bietet als einen durch ein paar Interview-Schnipsel aufgepeppten Trailer. --Kathleen Murphy
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| Kundenrezensionen: Gelesen 16 mehr Rezensionen...
Wer das Buch gelesen hat, nicht zugreifen! Januar 23, 2008 T. Ruhrlaender (B.O.) 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Also ich vergleiche den Film mit dem Buch. Hier sind deutliche unterschiede zu erkennen! Vor allem das schlimmste ist das Ende. Ich weis nicht wer das veranlasst hat, aber im (sehr guten) Buch von Stephen King ist klar, der Junge muss am Ende sterben oder ins Gefaengnis kommen und was klug ausgedacht wurde das der Pedagogische Berater ihn enttarnt. Aber in dieser schwachen Verfilmung passiert nichts mit Todd er ist weiterhin frei und lebt normal weiter. Todd kann den Ped. Berater damit ueberzeugen, dass Todd ihn mit in die Sache reinzieht, was voellig laecherlich ist. Also wer das Buch gelesen hat zuerst, der sollte nciht den Film gucken, andersrum geht das Super, wem der Film gefaellt der muss das Buch einfach lesen weil es ums 1000 fache Besser ist.
Laesst sich das Boese untersuchen? November 24, 2007 Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Todd Bowden hoert an der High School zum ersten Mal von dem Holocaust und ist tief bewegt. Der ueberdurchschnittlich begabte Schueler ist von diesem Thema magisch beruehrt. Er glaubt im Bus den gesuchten Nazi Kurt Dussander erkannt zu haben und begingt diesem nachzuspionieren. Todd sammelt Beweise fuer seine Identitaet. Als er genuegend Fakten gegen Dussander zusammen getragen hat, geht er nicht zu den zustaendigen Stellen um ihn zu denunzieren. Todd sucht Dussander auf und konfrontiert ihn mit mit den ihn bekannten Beweisen. Fuer sein Schweigen will Todd authentischen Berichte ueber das Leben und Sterben im Lager erfahren. Dussander gibt sich nicht kampflos geschlagen und ein verbaler Machtkampf zwischen den beiden entsteht. Am Ende steht Todd als vorlaeufiger Gewinner da und Dussander berichtet Tag fuer Tag aus seiner Nazizeit. Dies geht ueber einen laengeren Zeitraum. Todds schulische Leistungen fallen ab. Zum Elterngespraech beim Vertrauenslehrer erscheint Dussander und gibt sich als Todd's Grossvater aus. Die Eltern haetten eine Ehekrise und er kuemmere sich um den Jungen. Die dreiste Luege trifft und Todd erhaelt eine Chance das Versaeumte nachzuholen. Doch nun hat der Erpresste auch Todd in der Hand und ein neuer Kampf um Vormachtstellung begingt zwischen den beiden. Die Geschichte wird spannend erzaehlt. Der verbale Machtkampf zwischen den beiden Kotrahenten wird ausgezeichnet in Szene gesetzt. Die eingesetzten Mittel sind einfach aber aeusserst beeindruckend. Ein glaenzender Film mit sehr guten Dialogen.
bryan singer ist mein held ! April 25, 2007 billi (wien) 4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
ich kenn den steven king roman nicht, kann daher keine vergleiche zum buch ziehen, allerdings bin ich kein so uebergrosser steven king fan ! ein grosser fan von bryan singer und von ian mckellen bin ich aber schon - erwartungsgemaess gut hat mir der film auch gefallen kurzbeschreibung ein aeusserst guter schueler macht recherchen ueber den holokaust und entdeckt zufaellig in seiner nachbarschaft einen untergetauchten kriegsverbrecher. der neugierige schueler beginnt den alten mann zu erpressen um die sadistischen greultaten aus erster hand geschildert zu bekommen... es beginnt eine sonderbare ausbildung zum boesen die viel schauriger ist als alles was ich bis dahin gesehen habe... keine optischen sesselheber kaum action, die ganze spannung entwickelt sich aus den kranken erzaehlungen des teuflischen mannes und ihre wirkung auf den gelehrigen burschen...
Ein Film,der erst durch seine Darsteller etwas besonderes wird... Juli 28, 2006 EGeraldhuebner (Erfurt, Thueringen) 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch (falls es wirklich besser-wie es i.d.R. eigendlich "immer" der Fall ist-beschrieben ist,als es der Film darzustellen in der Lage ist) habe Ich in diesem Fall hier mal nicht weder vorher noch nachher gelesen... ...allerdings bin Ich persoenlich der Meinung,das Ian McKellen entgegen seines durch "Herr der Ringe" aufgepraegten Klischees hier wunderbar die Abgruende der menschlichen Seele zu zeigen vermag. Auch sonst bietet der Film,fuer jeden,der sich fuer dieses duestere Kapitel der juengsten Geschichte interessiert,noch genug Spannung und hat somit doch noch einen durchaus hohen (wenn auch schaurigen) "Unterhaltungswert" -KAUFTIP !
Duesteres Kammerspiel Mai 15, 2006 Christoph Besier (Wiesbaden) 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Genialitaet dieses Filmes liegt in den Zwiegespraechen der beiden Hauptdarstellern, die auch letztendlich den ganzen Film bestimmen. Es gibt so gut wie keine Neberollen und wenn doch, sind sie kaum der Rede wert. Der Film nimmt einem den Atem und zeigt die menschlichen Abgruende sowie deren Hang zur Perversitaet! Ein Stephen King-Film, der aehnlich wie "Misery" den subtilen, alltaeglichen Horror des Lebens widerpiegelt! Und genau das sind die Geschichten von Stephen King, die mich immer wieder beeindrucken und in ihren Bann ziehen!!! Fuer jeden Cineasten ein MUSS!!!
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