Miss Marple Box (4 Filme) | 
vergrössern | Schauspieler: Margaret Rutherford Studio: Warner Home Video
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Bewertung: 12 Rezensionen Verkaufsrang: 891
Format: Pal Sprache: Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren Medium: Videokassette Laufzeit: 345 Minuten Versandgewicht: 2.3 Maße (innen): 7.9 x 5.4 x 5
EAN: 4012878880529 ASIN: B0000541Y2
Freigabe-Datum: 1964 Veröffentlichung: Dezember 7, 2000 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: videos, cover und pappschuber sind neu und noch in folie verpackt, sofortversand von deutschland aus.
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion 16 Uhr 50 ab Paddington schien von der Zeit bereits ueberholt, als er 1961 in die Kinos kam. Er war in Schwarz-weiss gedreht und im Mittelpunkt der Handlung stand eine alte Jungfer, die zwar laengst ein Teil der Kriminalroman-Geschichte gewesen sein mochte, die aber so ganz und gar nicht in das langsam beginnende Zeitalter der Swinging Sixties passen sollte. Doch mit der Schauspielerin Margaret Rutherford, die bei den Dreharbeiten zum ersten Miss Marple-Film bereits 69 Jahre alt war, hatten die Produzenten einen absoluten Gluecksgriff getaetigt. Agatha-Christie-Puristen waren zuerst schockiert. Die Miss Marple der Romane war eine kultivierte, gross gewachsene, etwas blasshaeutige Dame der oberen Mittelschicht, Margaret Rutherford hingegen eine klein gewachsene, korpulente Frau des Proletariats -- doch bis zum heutigen Tag muessen sich alle Miss-Marple-Darstellerinnen mit der Londonerin messen. Und keine hat dem Vergleich bislang Stand gehalten. Rutherfords Miss Marple ist kauzig. Sie ist resolut, sie bestimmt, wo es lang geht. Und wenn es darum geht, einen Mord aufzuklaeren, besitzt sie eine Penetranz, von der selbst ein Inspector Colombo noch etwas lernen koennte. Mit 16 Uhr 50 ab Paddington gab Margaret Rutherford 1961 ihr Debuet in der folgenden Geschichte: Auf dem Weg von London in den Sueden Englands beobachtet Miss Marple im Paddington-Express einen Mord. Sie meldet das Geschehen beim Schaffner, der jedoch glaubt, der alten Dame sei die Fantasie durchgegangen. Da keine Leiche gefunden wird, nimmt Miss Marple mit ihrem Freund, dem Bibliothekar Mister Stringer (Stringer Davis -- seine Figur ist uebrigens eine Erfindung der Filme!) die Ermittlung auf -- und foerdert nicht nur eine Leiche, sondern auch einen Taeter zu Tage. Mit viel Ironie ist diese erste Geschichte inszeniert. Und wahrscheinlich ist es der Humor, der den Film 1961 zum Hit werden liess. Es ist keine laute, bruellende Komik, der Humor entsteht vielmehr aus der Interaktion der Figuren, dem Tempo, mit der die Geschichte erzaehlt wird und den liebenswerten Sticheleien gegen das englische Staendesystem. Mit Vier Frauen und ein Mord ist dem Regisseur aller Filme, George Pollock, ein Jahr spaeter sogar das Kunststueck gelungen, eine Fortsetzung zu inszenieren, die besser ist als Teil eins! Als Schoeffin in einem Mordprozess zieht Miss Marple den Unmut der anderen Geschworenen und des Richters auf sich, denn statt dem Prozess zu folgen, strickt sie lieber einen Pullover. Doch warum soll sie ihre Zeit mit diesem Prozess verschwenden -- wo der Angeklagte doch eindeutig unschuldig ist! Wenn man einmal ehrlich ist, sind die Romane von Agatha Christie ganz schoen brutal. Unterhaltend werden ihre Geschichten ja erst durch einen Mord. Und auch der dritte Teil der Serie, Der Wachsblumenstrauss, wird erst dadurch spannend, dass ein Sonderling ermordet wird und Miss Marple, wie immer ganz zufaellig, in die Ermittlungen stolpert. Von allen Teilen ist dieser moeglicherweise derjenige mit dem schwaerzesten Humor! Aufgrund des weltweiten Erfolges der Filme wurde auch Hollywood auf die betagte Hauptdarstellerin aufmerksam. Und so spielte sie 1963 auch in der Hollywood-Produktion Hotel International mit, einem weitlaeufig ueberschaetzten Drama, das es der Traumfabrik jedoch gestattete, die auch in den USA ungemein populaere alte Dame mit einem Oscar auszuzeichnen. Ganz auf Margaret Rutherford fixiert, wurde der vierte und letzte Miss-Marple-Film 1964 denn auch ganz auf sie zugeschnitten: Moerder ahoi! beruht nicht auf einer Vorlage von Agatha Christie, und dies merkt man dem Film an. Die Geschichte vom Mord auf einem Schulschiff, auf dem Jungkriminelle wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden sollen, wirkt reichlich konstruiert und weitaus weniger spritzig und amuesant als seine Vorgaenger. Doch vier geniale Filme waeren denn auch vielleicht einer zu viel gewesen. --Christian Lukas
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| Kundenrezensionen: Gelesen 7 mehr Rezensionen...
Toller Klassiker September 6, 2003 Thomas Guttmann (Wien) 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Serie ist ja wirklich legendaer! Schade dass es nur 4 Filme gibt! Die Charaktere wurden ja durch keine der Neuverfilmungen in ihrer Tiefe und Skurilitaet auch nur annaehernd so dargestellt wie durch Miss Rutherford und ihren Ehemann! Es bleibt zu hoffen dass bald eine DVD Version herauskommt, wo vielleicht noch einige Extras dabei sind! Die wuerde ich mir auch gleich zulegen!
Ein Muss fuer jeden Krimi-Fan Juli 31, 2003 N. Heitzmann 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolle Hauptdarsteller, spannende Faelle, super Filmmusik, witzige Dialoge...Die Miss Marple-Filme haben alles, was man sich von einem Film nur wuenschen kann! Sehr empfehlenswert!
Sehr empfehlenswert Juni 19, 2003 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es ist gar nicht leicht solche Filme noch zu finden, vorallem mehrteilige Kollektionen!( vorallem in Deutsch und die Darsteller, die man wirklich sucht)
Die Kriminalklassiker schlechthin! April 5, 2003 7 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer diese Filme einmal gesehen hat, kann nicht von ihnen lassen. Ich weiss nicht wieviele male ich mir alle vier Folgen dieser Klassiker im Fernsehen und auch auf Video angeschaut habe. Aber sie sind immer wieder spannend, witzig und ideal fuer einen vergnueglichen Fernsehabend. Margarete Rutherfort als Miss Marple ist wohl einzigartig und kann wohl nicht getoppt werden!!!Schade nur, dass es diese Filme immer noch nicht auf DVD gibt.
Die andere Miss Marple Oktober 17, 2002 8 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die grossartige Margaret Rutherford hat mit ihrer Miss Marple eine ganz eigene Figur geschaffen, die nicht unbedingt Agatha Christies Vorlage entspricht. Aber die beruehmte Romanheldin ist dennoch untrennbar mit Magaret Rutherford verbunden; alle anderen Marple-Darstellerinnen werden automatisch an ihr gemessen. Und das ist auch gut so, denn sie war, ist und bleibt in dieser Rolle das Mass der Dinge.George Pollocks Miss-Marple-Filme sind kein Action-Kino. Und auch das ist gut so. Der schnoerkellose Erzaehlstil bringt die skurilen Charaktere und Details erst richtig zur Geltung. Die Spannung entsteht aus den Geschichten selbst, und nicht aus Effekten. Die zum Thema - es geht immerhin um Mord - etwas kontrastierende heitere Musik tut ein uebriges, um sie zu dem zu machen, was sie offensichtlich auch sein sollten: Gute Unterhaltung!
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