Plan 9 from Outer Space (OmU) | 
vergrössern | Regie: Edward D. Wood Jr. Schauspieler: Bela Lugosi, Vampira, Lyle Talbot Studio: Polyband & Toppic Video/WVG
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Bewertung: 8 Rezensionen Verkaufsrang: 752
Format: Vollbild, Mono, Pal Sprache: Englisch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Medium: Videokassette Laufzeit: 75 Minuten
EAN: 4006448703011 ASIN: B00004RR2E
Freigabe-Datum: Juli 1959 Veröffentlichung: August 2, 1995 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Nicht verschweisste Neuware. Deutscher Originalton. Tagesversand im Luftpolsterumschlag.
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Aus den Tiefen des Weltalls nehmen Ausserirdische mit expansiven Absichten Kurs auf Mutter Erde. Um Unruhe unter den Erdenwuermern zu stiften, erwecken die Aliens zunaechst allerhand gruselige Kreaturen wie z.B. den Grafen Dracula von den Toten. Ein flugs zur Hilfe eilendes Polizeikommando geraet selbst in Bedraengnis und verliert einen verdienten Detective an die Reihen der Untoten. Nachdem selbst der Einsatz von Militaer an den Schutzschildern der fliegenden Untertassen abprallt, scheint es um die Menschheit geschehen. Dann jedoch entdeckt ein Astronaut im Ruhestand, vor dessen Veranda die Ausserirdischen zum ersten Mal auftauchten, die Achillesferse der Invasoren. Als angeblich schlechtester Film aller Zeiten geistert dieser in hoechstem Grade unterhaltsame SF-LowFi-Trashfilm praktisch seit seiner Entstehung im Jahre 1958 duch einschlaegige Film-Periodika, doch ist dieser Superlativ reichlich uebertrieben und auch unfair dem durchaus ambitionierten Regisseur gegenueber, wie wir spaetestens seit Tim Burtons adaequat skurrilem Ed Wood und Johnny Depps faszinierender Darstellung des Titelhelden wissen. Natuerlich wackeln in Plan 9 im wahrsten Sinne des Wortes die Waende, und es chargieren die Amateure an der Schmerzgrenze (besonders jene, die dem Regisseur von seinen christlich-fundamentalistischen Geldgebern aufgenoetigt wurden), aber Woods Vision vom Kino ist eben eine andere, verwandt eher jener der japanischen Godzilla-Filmer als der eines Howard Hawks: Imagination ist alles, Detailgenauigkeit ueberfluessig, weil ja ohnehin alles bloss Theater ist. Heute machen gerade seine Schwaechen den ungeheuren Reiz dieses Filmes aus, lassen ihn interessanter erscheinen als fast alle technisch besseren Untertassenfilme der goldigen 50er. Der in den Credits aufgefuehrte Bela Lugosi verstarb zwei Tage nach Drehbeginn und wurde fuer den Rest der Dreharbeiten von einem schweigenden Statisten ersetzt, der sich zu besseren Tarnung bestaendig den beruehmten Dracula-Umhang vor die Nase haelt. Die Videoabend-Kombi Ed Wood und Plan 9 from Outer Space sei hiermit noch einmal ausdruecklich empfohlen (in der angegebenen Reihenfolge). --Thomas Abel
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| Kundenrezensionen: Gelesen 3 mehr Rezensionen...
Trashkult Oktober 10, 2006 Pete Thrope 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es gibt ja schon einige Rezensionen zu diesem Film, aber zu "Plan 9 From Outer Space" muss man als Filmfreak einfach seinen Senf dazugeben. Ladies and Gentlemen, meine Damen und Herren, der anerkannt schlechteste Film aller Zeiten! Das muss man gleich mal einschraenken, denn das ist er definitiv nicht. Wer sich beispielweise mal das Oeuvre eines Jess Franco ansieht, bekommt noch viel schlechtere (und ekligere) zu sehen. Trotzdem wird "Plan 9", dieser ernstgemeinte Science-Fiction Schinken, richtig gesehen fuer einen Lachkrampf nach dem anderen sorgen. Hier haben wir ein Drehbuch, dessen Budget bei drei Dollar gelegen haben muss. Das koennte ein Fuenfjaehriger auf'm Pott schreiben, ebenso wie die grauenhaften Dialoge oder die haarstraeubende Ein- und Ausleitung. Man braucht nicht mal auf die Untertitel zu sehen, um den Stuss zu begreifen, der hier gelabert wird. Proebchen? Logo: "Der Inspektor ist ermordet worden und dafuer ist jemand verantwortlich." Ach nee. Wer jetzt noch nicht ueberzeugt ist, dass man sich diesen Schwachsinn ansehen MUSS, dem sei noch ein Hinweis auf die "Tricks" gestattet. Dass die Ufos an (Bind)Faeden befestigte Modelle (sollen der Ueberlieferung nach Radkappen eines Chryslers sein) sind, sieht man auch noch nach dem zwanzigsten Bier, vor allem, wenn sie vor einem dunklen Hintergrund, der das Weltall darstellen soll, vorbei "fliegen" und man ihre Schatten sieht. Da wird es innerhalb einer Szene mehrmals Tag und Nacht. Ein Schauspieler, der diese Bezeichnung nicht verdient, steht an einem Ort am Tag und sieht einen anderen an, der offensichtlich in der Nacht steht und so weiter. Bela Lugosi, der alte Dracula-Darsteller, verstarb nach zwei Drehtagen und wurde duch ein Double ersetzt, das keinerlei Aehnlichkeit mit Lugosi hatte und das fuehrte dazu, dass sich das Double permanent den Arm vor die Gurke halten musste (auch bei den Szenen, bei denen man ihn von HINTEN sieht) und dass in einer Szene Lugosi im Hellen und das Double im Dunkeln zu sehen sind. Gleich am Anfang sehen wir zwei Totengraeber (kraeftig gebaut), die schreien wie am Spiess, als sie die von der Natur liebvoll bestueckte Vampira (Marke Wespentaille) sehen, nur weil sie etwas verrenkt im Gelaende rumsteht und sonst eigentlich gar nichts macht. Abgesehen davon, dass der Film komplett unterbelichtet ist, man bei manchen Szenen die Studiobeleuchtung erkennen kann und die Bauten jeder Beschreibung spotten (eine Stellwand und ein Duschvorhang ergeben ein Flugzeugcockpit), gibt es noch zwei Szenen, die unbedingt zu erwaehnen sind. Die erste ist auf einem Friedhof, wo sich ein grosser Teil des Films abspielt und auf dem anscheinend ausschliesslich Liliputaner (oder die Leute hochkant) beerdigt sind. Ein Ufo fliegt vorbei und die Anwesenden fallen dermassen beknackt um, dass das allein reicht, um einen Heiterkeitsausbruch zu provozieren. Wenn man sich hier denn rechten Bildrand ansieht, wo ein Knallcharge ein Grabkreuz aus Holz verbiegt, was so sicher nicht geplant war, wissen wir doch, dass so ein Film nur von einem der damaligen Stuempern Hollywoods gemacht werden konnte, naemlich Edward D. Wood (der andere ist Bert I. Gordon. Wer Fan schlechter Filme ist, fuer den sind die Filme, die die beiden verbrochen haben, absolute Pflicht). Die andere Szene ist, als eine schwarze Limousine irgendwo losfaehrt, zwischendrin ihre Farbe zu Weiss wechselt und zum Schluss wieder in der dunklen Farbe, aber mit einer anderen Automarke ankommt. Eins muss man dann trotzdem noch erwaehnen: Edward D. Wood war nicht bloed, er war ein Enthusiast, dem allerdings Talent und Kohle fehlte, deswegen kann man ihm im Gegensatz zu Jess Franco gar nicht boese sein. Es gaebe noch einiges zu berichten, aber das sollte reichen, denn eines ist sicher: Diesen Film muss man gesehen haben.
"Und jemand ist dafuer verantwortlich" ... August 5, 2005 Haubentaucher (Hessen) 6 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
... um mal einen der vielen legendaeren Dialog-Fetzen aus "Plan 9" aufzugreifen. Verantwortlich fuer dieses "Meisterwerk" war der legendaere Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller und Produzent Edward D. Wood Jr., kurz Ed Wood (1924 - 1978).Dass der Mann kein Talent und noch weniger Geld fuer seine Filme zur Verfuegung hatte, ist sicher spaetestens seit der amuesanten Verfilmung seines Lebens (1994) von Tim Burton bekannt. Wie vermutlich die meisten bin ich eben durch diesen Film auf die "Plan 9 from outer space"-DVD aufmerksam geworden. Und ich bin nicht enttaeuscht worden. Der Film ist einfach eine Ansammlung von schlechten Schauspielern, noch schlechteren Dialogen und Kulissen und von der Qualitaet der "Effekte" oder dem Vorhandensein einer Handlung wollen wir mal lieber nicht sprechen. Das Praedikat als "schlechtester Film aller Zeiten" duerfte also durchaus gerechtfertigt sein. Aber genau das ist es, was den Charme dieses Films ausmacht. Er ist deshalb - wie hier schon dutzendfach von anderen Rezensenten bemerkt - unfreiwillig komisch! Ein Film, den man am besten mehr als einmal schaut, weil einem jedes Mal eine neue Ungereimtheit oder ein grober Schnitzer mehr auffaellt. Alles in allem nicht nur fuer Freunde von B-Movies sehr zu empfehlen; 5 Sterne gibt es nur deshalb nicht, weil bei mir diese Bewertung ausschliesslich fuer Filme vorgesehen ist, deren Unterhaltungswert nicht auf dem Unvermoegen der Beteiligten basiert!
Two films in one Mai 8, 2005 B. Chandler (Arlington, Texas) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
There are several packages of Plan 9. I have a few my self including this one ASIN: 630546666. This DVD also contains 40 minute documentary "The Ed Wood Story" featuring interviews with Johnny Depp, Martin Landay, Dolores Fuller, Vampira, Bela Lugosi Jr., and Johnny Legend. Plan 9 is an operating system that is designed to replace UNIX. Oh yeah It is also a movie. "Future Events Such As These Will Affect You In The Future!" Due to their inability to make friendly contact with the earth government the aliens must resort to Plan nine. This basically consists of reanimating the dead to become their army of conquest. Will the plan work? Due to low budget and the unfortunate early demise of Bela, Ed Woods has to resort to his Plan 9. You will notice that a lot of the scenes are done with curtains. Does his plan work? This would be a one star movie but because this is a must see to be culturally literate I gave it three stars.
So schlecht, dass es fast schon wieder gut ist Februar 1, 2003 Torsten Scheib (Ludwigshafen am Rhein) 13 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Handvoll Aliens mit ernsten Absichten nimmt Kurs auf die Erde. Kurz darauf kommt es zu merkwuerdigen Zwischenfaellen: Ufos, die ueber den Grossstaedten schweben - und seltsamerweise einer Radkappe aehnlich sehen, ganz zu schweigen von den Toten, die ploetzlich aus ihren Graebern hervorkommen ... Willkommen beim schlechtesten Film aller Zeiten! Diesen "Preis" jedenfalls bekam Wood Anfang der Achtziger Jahre fuer seinen letzten Versuch, als "ambitionierter" Filmemacher Fuss in Hollywood zu fassen - obwohl er mit so einer Groteske einfach nur scheitern KONNTE! "Plan 9" ist selbst fuer einen Film der 50er so dermassen mies, dass einem stellenweise die Worte fehlen. Von Schauspielkust kann eigentlich ueberhaupt keine Rede sein - bestes Beispiel stellt der damals bekannte Prophet Criswell dar. Wenn er seinen Anfangsmonolog haelt, erkennt man deutlich, wie seine Augen von links nach rechts huschen - immerhin, schlechtes Vorlesen kann man ihm nicht vorwerfen ... Auch die Special-Effects und Ausstattungen spotten jeglicher Beschreibung. Radkappen-Ufos, die torkelnd durch die Landschaft fliegen wie betrunkene Seemaenner bei Landgang oder Grabsteine, die bei der kleinsten Beruehrung zusammenfallen, stellen nur die Spitze des Eisberges dar. Und trotzdem - unterhalten kann der Film dennoch! Mein Tip: Erst Tim Burtons superben "Ed Wood" angucken und danach "Plan 9" - zur Ergaenzung, sozusagen ...
Besser geht`s nimmer! November 7, 2002 8 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein absolutes muss fuer Ed Wood Fans!!!! Ich glaube schlechter kann man ein UFO nicht darstellen.
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