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Die fabelhafte Welt der Amelie

Die fabelhafte Welt der Amelie

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Regie: Jean-pierre Jeunet
Schauspieler: Audrey Tautou|mathieu Kassovitz
Studio: Universal/Polygram

Kaufen Gebraucht: EUR 4,00



Gebraucht (4) ab EUR 4,00

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 224 Rezensionen
Verkaufsrang: 666

Format: Dolby, Pal, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Deutsch (Original Language)
Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
Medium: Videokassette
Laufzeit: 117 Minuten
Versandgewicht: 0.6
Maße (innen): 7.9 x 5 x 1.2

EAN: 3259190548930
ASIN: B00005V17C

Freigabe-Datum: 2001
Veröffentlichung: April 25, 2002
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Sie koennen Die fabelhafte Welt der Amelie einfach als huebsche Liebesgeschichte betrachten; dabei wuerde Ihnen allerdings ein Stueck grossartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblueht die Romanze sowieso erst in der zweiten Haelfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefuehlen Ausdruck zu verleihen, koennte man Amelie auch als eine franzoesische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amelie ueber den Mangel an Maennern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amuesiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Creme brulee geben Amelie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Traeume und Fantasien ist von maerchenhafter Sentimentalitaet gekennzeichnet.

Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschoener Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen fuer das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfuehlen zu tun. Amelie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese feenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zur Zeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amelie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wiederzugeben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv fuer diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle grossen Maertyrer ist und macht Amelie einfach das, was sie will, um anderen Freude zu bereiten. Sie erwartet keinen Dank fuer ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein heraus, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu veraendern.

Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfaehigkeit genaehrt wird, Menschen das Miteinander zu ermoeglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amelie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschoenen Bildern und dem typischen franzoesischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amelie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney


Kundenrezensionen:   Gelesen 219 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Wunderschoen!   Oktober 19, 2008
Muggenhorst (Riesa)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreissend suess. Na und? Ich liebe diesen Film!

Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rueckte 2001 wieder nachhaltig ins Gedaechtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amelie Poulain, die sich dazu berufen fuehlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes fuer ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwaermend.

Dabei spart der Film nicht mit schraegen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner spaeteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine grosse Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kuerzungen und Straffungen und dies waere der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einpraegsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerlaeufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles gepraegt von der grossartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschoenen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.

Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Cafe "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amelie etwas zu trinken bringen zu lassen, waehrend sich der eifersuechtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen ueber seine Angebeteten macht und Hypochonder-Koenigin Georgette (Isabelle Nanty) ueber ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.

Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen ueber diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafuer allein volle Punktzahl!



5 von 5 Sternen bezaubernd   September 7, 2008
L. Michael (Frankfurt/M)
Dieser Film ist einfach nur suess. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschliesst die Welt zu retten und fuer alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persoenliches Glueck kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen?

Definitiv einne sehenswerte Liebeskomoedie.





5 von 5 Sternen Ein fazinirender Film...   August 21, 2008
Timo Brandt
Bei den vielen Hollywoodkomoedien die heute den Markt ueberschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompoes, so perfekt, so ehrlich.

Dieser Film ist feinfuehliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefuehl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und uebberrascht einen ein ums andere Mal.

Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomoedien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich fuer meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr.



5 von 5 Sternen ein zauberhaftes Maerchen   August 20, 2008
Ulli (Linz)
Die fabelhafte Welt der Amelie ist wirklich fabelhaft!
Amelie waechst anders auf, als andere Kinder. Von ihrem Vater erfaehrt sie nur wenig Zuwendung, koerperliche Naehe zu ihm erfaehrt sie nur bei den monatlichen Gesundheitsuntersuchungen die er als Arzt sehr gewissenhaft durchfuehrt. Dabei ist sie jedesmal so aufgeregt, dass der Vater einen Herzfehler diagnostiziert. Aufgrund ihres schwachen Herzen wird sie von ihrer Mutter - von Beruf Lehrerin - zuhause unterrichtet. Kontakt mit andern Kindern oder Menschen hat sie nur selten. So erfindet sie sich ihre Welt.
Als erwachsenen Frau versucht Amelie dann schliesslich, im Leben der anderen eine Rolle zu spielen. Sie will Teil haben an den vielen Beziehungen der Menschen und fuerchtet sich gleichzeitig davor. Als sie sich verliebt veranstaltet sie fuer den Angebeten eine Schnitzeljagd quer durch Paris. Ihren Vater, der seit dem Tod seiner Frau nur mit deren Grabpflege beschaeftigt ist, kann sie nur durch einzigartige Tricks dazu bringen, endlich doch auf Reisen zu gehen. Sie knuepft erstmals Kontakte zu ihren Nachbarn und laesst sich auf neue Begegnungen ein.
Besonders liebenswert machen den Film die vielen Kleinigkeiten. Jede Person die vorkommt wird vorgestellt - was sie mag, und was sie nicht mag. Die Kinderwelt der Amelie wird in tollen Bildern vermittelt, so stellt sie sich zB vor, dass Schallplatten wie Crepes gemacht werden und man sieht, wie der Schellack mit dem Holzloeffel aufgetragen wird. Oder Amelie blickt ueber die Daecher von Paris und wundert sich, wie viele Paare wohl gerade Sex haben.

Ein humorvoller, heiterer, lebensfroher Film der einfach gute Laune macht!



1 von 5 Sternen Bullshit produit en France....   August 3, 2008
zwibbel
1 aus 24 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wie kommt ein Land, das so viel auf gutes Essen, gute Weine, Stil und Geschmack haelt, zu solchen "Filmen"? Worin besteht die Faszination einer durchgeknallten, neurotischen Aushilfskellnerin, die waehrend des gesamten oeden Films versucht, ihr noch oederes Leben dadurch aufzuwerten, dass sie sich als Moechtegern-Samariterin vorwitzig in das Leben anderer, noch schlimmer gescheiterter Kreaturen einmischt,um gerade an diesen bedauernswerten Wesen ihr unbehandeltes Helfersyndrom auszuleben?
Audrey Tatou, eine traurige Kreuzung aus Mireille Mathieu fuer Arme und einem Streifenhoernchen auf Speed, spielt sich hier wahrscheinlich sogar selbst. Mit Schauspielerei hat dieses therapiebeduerftige Herumgehampel jedenfalls nichts zu tun.
Bestenfalls koennte man den Film mit einer unseligen Collage aus Dokumentarfilm, Reality-Tv, Seifenoper und einem schlechten Liebesfilm mit dann und wann schockartig schnellen Bildsequenzen gleichsetzen.
Da kann man nur hoffen, dass die Franzosen bald mal wieder gescheites Kino produzieren.