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Der Spiegel | 
vergrössern | Verleger: Spiegel-Verlag
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Bewertung: 10 Rezensionen Verkaufsrang: 119
Format: Abonnement Art: Consumer magazine Medium: Zeitschrift Abo Ausgaben: 52 Abo Länge: 12 Monate Ausgaben pro Jahr: 52 Erstlieferung: 4 bis 6 Wochen
EAN: 9770038745006 ASIN: B00006LXG4
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Alternativlos, Januar 1, 2007 Moritz Mutter 11 aus 14 fanden die folgende Rezension hilfreich
das ist der "Spiegel", mehr aber auch nicht. Denn "Focus" und Co sind noch viel weniger zu ertragen. Ein Blaettchen mit dem ueblichen Hopp-Hopp-Journalismus, ohne erkennbaren intellektuellen Anspruch. Selten gehen die sogenannten "Analysen" ueber oberflaechliche Zustandsbeschreibungen und das obligatorische Genoele ueber das ach so ueble deutsche System hinaus. Seit Aust Chefredakteur ist, gehoert der "Spiegel" bestimmt nicht mehr in die Kategorie "Linkes Magazin", als welches er einmal gegruendet wurde. Der "Spiegel" haengt sein Faehnchen immer schoen nach dem Wind, mal ist der Kapitalismus der Schuldige an der gern beklagten allgemeinen Misere, dann wieder sind es die Gewerkschaften, die das Land im Wuergegriff der Tarifautonomie halten. Investigativer Journalismus wird hier nur noch als Fassade betrieben, um die Sprachlosigkeit eines ehemals kritischen Nachrichtenmagazins zu kaschieren.
Ohne Gleichen Januar 2, 2005 7 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
DER SPIEGEL bleibt fuer mich das einzige lesbare deutsche Nachrichtenmagazin. Obwohl er in der Vergangenheit, ohne die Konkurrenz des doch eher flachen FOCUS, schon besser war, bleibt er die Institution fuer ernsthaften Journalismus im deutschsprachigen Raum. Wer ihn hat, weiss wirklich mehr :)
spiegel? - immer noch das beste gedruckte fuers geld! September 1, 2003 Thomas Gaenzle 21 aus 41 fanden die folgende Rezension hilfreich
bitte! hier keine vergleiche mit "focus" bringen.. logo, hat auch diese zeitschrift (!) ein markt + auch ihre berechtigung. aber nach div. heften die ich mir davon angeschaut hab, bin ich wieder gerne beim "spiegel" geblieben.warum? ich erzaehl es mal anders rum, was mir am "focus" nicht gefallen hat. die artikel sind mir zu bildlastig (zugegeben teilweise tolle bilder), sprich zuviel bild und zuwenig text. natuerlich nimmt man informationen auch durch bilder auf, und diese koennen nahezu sprichwoertlich fast baende sprechen. aber eben nur fast... und die bilder vom "spiegel" sind ja auch nicht ohne! die folge davon ist, dass der text nur noch gerippe ist. reingekwetscht zwischen bunten aufnahmen. die richtung des heftes geht mir auch zu sehr richtung unterhaltung/boulevard. wenn ich sowas will, dann kauf ich mir was anderes. die kulturecke beim "spiegel" isse alles andere als toll. wenn das heft einen film, oder eine cd in den hoechsten toenen lobt - dann werd ich vorsichtig mit einer anseh-/ oder kaufentscheidung. aber das ist -demhimmelseidank- auch nicht die hauptrichtung des "spiegels", auch dafuer gibts dann andere hefte. die polit. infos, kompakt fuer die woche, interessant geschrieben - das alles noch so aktuell, dass es selbst am sonntag nach dem erscheinen immer noch lesenswert ist --> das bringt fuer mich in deutschland nur der "spiegel" hin. man denke auch nur an die berichte ueber gerichtsverfahren. ob nun unter dem leider inzwischen verstorbenen mauz - oder seiner hervorragenden ""nachfolgerin"" frau friedrichsen. wer knappe infos, viel bunte bildchen zum gucken mag, bitte, der ist beim "focus" gut aufgehoben. der rest ist + bleibt beim "spiegel".
Von der Einbildung mehr zu wissen! Juli 26, 2003 A. Reader (RLP) 3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dem Spiegel hat der Nimbus, den er ueber Jahre hinweg erworben hat, mehr geschadet als genutzt. Unter Augstein gross geworden, mit dem legendaeren Anprangern von Missstaenden und dem Enthuellen von Skandalen, ist der Spiegel mittlerweile ein vom Erfolg verwoehntes Kaeseblatt! Schon lange wird nichts mehr entdeckt und der Konkurrenz bestenfalls hinterherschrieben bzw. gar nichts ueber Skandale berichtet, da man nichts zu berichten hat. Die Heftaufteilung und Aufmachung traegt seit den 90er Jahren auch der Existenz des Konkurrenten Focus Rechnung. Es gibt ploetzlich mehr Bilder, das Heft wird immer bunter und mit Grafiken bestueckt. Dennoch wuerde eine optische und inhaltliche Renovierung dem gesamten Heft nicht schaden! Zwar unterstellt man dem Spiegel mehr Serioesitaet, schliesslich sind die Artikel bedeutend umfassender als beim Focus, doch gab es in der Vergangenheit einige Patzer, die mein Vertrauen nachhaltig stoerten. Auch der zum Jahresanfang 2008 durchgefuehrte, laengst ueberfaellig gewesene, Chefredakteurswechsel scheint daran nichts zu aendern. Innovationen und Qualitaetssteigerungen scheinen zumindest nicht auf der Tagesordnung zu stehen. Beim woechentlichen Durchblaettern habe ich nicht das Gefuehl weniger zu wissen, wenn ich den Spiegel nicht lese. Einzig die Anzahl der Werbeseiten haelt sich im Vergleich zu stern und Focus in angenehmen Grenzen! Letztendlich muss der Leser einen sehr stolzen Preis fuer ein mittelmaessiges Produkt zahlen. Wenn man allerdings beruecksichtigt wie pompoes das neue Spiegel-Hauptquartier ausfallen soll und dass der Edelkoch in der Kantine sicher auch nicht fuer ein normales Gehalt kocht, ebenso wenig wie die Redakteure fuer ein Standard-Gehalt schreiben duerften, dann wird klar, dass das Geld irgendwo herkommen muss. Es bleibt der bittere Geschmack, dass der Spiegel mit der gleichen Verlogenheit wie Politik und Wirtschaft Wasser predigt und Wein saeuft!! Der Schreibstil stellt nichts aussergewoehnliches dar, fast jeder Artikel liest sich irgendwo gleich, garniert mit den ewigen Detailverliebtheiten, den ewiggestrigen bornierten Einstellungen, die in diesem selbstverliebten Geschwaffel dargeboten werden. Hinzu kommen immer wieder diese dilettantischen Versuche Politik machen zu wollen. Das einzige was dem Spiegel mit Bravour gelingt, dass er keine Linie zu haben scheint, mal wird pro Atomenergie geschrieben, mal pro erneurbaren Energie... Die Artikelauswahl verdient auch kein Ruhmesblatt, so finden sich zwar weniger Lueckenfueller als beim stern oder Focus, aber fuer so ueberfluessige Rubriken, wie "Eine Meldung und ihre Geschichte" und die Doppelseiten "Personalien" ist immer Platz. Hinzu kommen immer wieder Artikel zu RTL-Sendungen wie DSDS, Dschungel-Camp und anderen Seichtheiten, die der Spiegel gerne in den Mittelpunkt stellt, um einen Kulturverlust zu beklagen, der an der Brandstwiete schon lange Leitkultur ist! Sinkt die Auflage in den Keller wird der Fuehrer himself ausgebuddelt und noch ne schoene DVD mit aufs Cover geklebt und die Reichsma... aehm der Euro rollt wieder! Fuer mich hat sichs ausgespiegelt! Wozu Artikel lesen, die beim Erscheinen schon von der Realitaet ueberholt sind. Also einfach mal den Spiegel am Kiosk liegen lassen oder das Abo kuendigen, das schont den Geldbeutel und man hat mehr Zeit fuer die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Ausserdem wuerde sich die Redaktion vielleicht mal wieder bemuehen eine gute Zeitschrift zu machen, wenn die Auflage in den Keller rutscht?!
Unter den Blinden ... Juli 21, 2003 Elmar Grosskopf (Bregenz, Austria) 12 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
ist der Einaeugige Koenig. Ja, so ist's halt. Obwohl auch der Spiegel schon interessanter, weil politischer war, ist er im Vergleich mit seinen Wochenzeitungskonkurrenten immer noch das weitaus beste und wichtigste deutsprachige Magazin.
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