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Von Loewen und Laemmern

Von Loewen und Laemmern

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Andere Ansichten:
Schauspieler: Robert Redford, Meryl Streep, Tom Cruise
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)

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Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 29 Rezensionen
Verkaufsrang: 351

Format: Dolby, Pal, Surround Sound
Sprachen: Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Daenisch (Subtitled), Finnisch (Subtitled), Norwegisch (Subtitled), Schwedisch (Subtitled), Tuerkisch (Subtitled), Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language)
Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
Region: 2
Seitenverhältnis: 16:9
Laufzeit: 88 Minuten
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 7.6 x 5.4 x 0.6

EAN: 4045167005839
ASIN: B0012OVDTU

Freigabe-Datum: 2007
Veröffentlichung: März 14, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Neu, in Schutzhuelle, OVP!!!!

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Redaktionelle Rezensionen:

Product Description
Schakal, Der - Steelcase Ltd. Ed. DV

Aus der Amazon.de-Redaktion
Robert Redfords charismatischem Auftreten ist es zu verdanken, dass Von Loewen und Laemmern als seltener Vorstoss Hollywoods in den Bereich eindeutig politischer Filme mit einer beeindruckenden Besetzung aufwarten kann. Drei dramatische Geschichten, die alle miteinander verknuepft sind, spielen sich zur gleichen Zeit ab: auf einem Gebirgszug in Afghanistan stellen zwei amerikanische Soldaten (Michael Pena und Derek Luke) fest, dass sie waehrend eines neuen militaerischen Vorstosses vom Rest der Truppe abgeschnitten wurden, auf dem Capitol Hill versucht ein Senator der Republikaner (Tom Cruise) die neue Strategie einer erfahrenen Reporterin (Meryl Streep) schmackhaft zu machen, und in Kalifornien versucht ein Professor (Robert Redford), das Feuer der Leidenschaft in einem zunehmend apathischen Studenten (Andrew Garfield) zu entfachen. Regisseur Redford schneidet zwischen diesen Geschehnissen hin und her - ein Stilmittel, das gluecklicherweise verschleiert, wie schwach die besonders dialogarme Szene (in Afghanistan) tatsaechlich ist. Es ist zu erkennen, wie Redford und Drehbuchautor Matthew Michael Carnahan ihre kreative Energie in die Auseinandersetzung zwischen Cruise und Streep geleitet haben, in der die Ansichten der Rechten wie auch Linken in Bezug auf den Krieg im Mittleren Osten recht eindeutig beleuchtet werden - auch wenn es hier nicht viel Neues gibt fuer jene, die sich mit dem Thema naeher befasst haben. Die Sequenz im College legt nahe, dass Redford der Ansicht ist, dass es viele Menschen gibt, die von den Medien und ihrem Tellerranddenken so sehr abgelenkt werden, dass sie sich nicht damit beschaeftigen. Und so haelt er seinen Vortrag und wirkt dabei wie ein alter Kauz, der sich an die gute alte Zeit erinnert. Wenn der Film im Jahre 2004 veroeffentlicht worden waere, haette er sich wenigstens der oeffentlichen Meinung entgegengestellt, aber im Herbst 2007 wirkt das Ganze eher wie Nachrichten von gestern. --Robert Horton

Inhalt
Wofuer lebst Du? Wofuer kaempfst Du? Wofuer stirbst Du? Wofuer stehst Du ein?

Was ist Risiko? Was ist Mut? Was ist Engagement? Und was bedeutet es wirklich Stellung zu beziehen, wenn es um unsere Medien, unserer Politiker und unsere Jugend geht? Oscar -Preistraeger Robert Redford stellt sich in Von Loewen und Laemmern, seinem neusten provokativen Film, frontal, aber gefuehlvoll, den Fragen, die das Amerika von heute ausmachen. Die hinter verschlossenen Tueren spielenden Ereignisse eines einzigen Tages dienen dabei als Hintergrund fuer die Handlung, die in Echtzeit ablaeuft. Schritt fuer Schritt wird aufgezeigt, wie ein ehrgeiziger Machtmensch (Senator) in Washington, eine Journalistin auf der Jagd nach einer brisanten Story und zwei mutige Soldaten auf gefaehrlicher Geheimmission alle mit dem Schicksal eines jungen Mannes verbunden sind, der kurz davor steht, die Zusammenhaenge zwischen der Macht der Freiheit, des Glaubens und der Verantwortlichkeit zu verstehen.


Kundenrezensionen:   Gelesen 24 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Ein Film der zum Nachdenken anregt   Oktober 30, 2008
Esau_1973
6 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Robert Redford hat mit seinem Film "Von Loewen und Laemmern" ein Werk geschaffen, dass eine brisante politische, sowie soziale Thematik behandelt und unterschwellig Kritik an den Handlungen der USA uebt.

Die Handlung des Films setzt sich aus drei, anfangs unabhaengig voneinander erscheinenden Episoden zusammen. Erst im weiteren Verlauf wird die Abhaengigkeit der einzelnen Geschichten zueinander deutlich, die nicht nur zeitlich, sondern auch thematisch miteinander verbunden sind.

In Washington trifft Senator Irving (Tom Cruise), angehender Praesidentschaftskandidat, auf die engagiert-routinierte Journalistin Janine Roth (Meryl Streep). Er eroeffnet ihr eine neue Strategie der USA im Kampf gegen die Taliban im afghanischen Hindukusch. Waehrend er versucht, Janine von der neuen Strategie zu ueberzeugen, kommen der Journalistin bereits Zweifel an der Glaubwuerdigkeit ihres Interviewpartners.
Parallel dazu werden die beiden Soldaten Arian und Ernest eingefuehrt, die zeitgleich ihren ersten Einsatz im Hindukusch absolvieren. Die beiden Studenten haben sich freiwillig gemeldet, um ihrem Land zu dienen.
Als dritte Episode laeuft wiederum ein Gespraech in der Uni zwischen Professor Dr. Malley (Robert Redford) und seinem Studenten Todd, der sein Studium in letzter Zeit schleifen laesst. Todd vertritt die Meinung, dass jeder persoenliche Einsatz im Leben, sei es fuer die Politik oder das soziale Zusammenleben, keinerlei Veraenderungen herbeifuehrt. Um seinen Schuetzling wieder in die richtige Bahn zu lenken, erzaehlt ihm Dr. Malley die Geschichte von Arian und Ernest, fuer die er selbst verantwortlich ist.

Redford thematisiert in seinem Film Fragen rund um die ethische Verantwortung jedes Einzelnen, sowie die Glaubwuerdigkeit von Politik und Medien. So kommen schnell Zweifel an der enthusiastisch vorgetragenen Strategie des Senators Irving. Die ihm zu seinem entscheidenen Aufstieg verhelfen soll. Cruise und Streep liefern sich dabei ein ansehnliches Wortduell. Vor allem Tom Cruise gefaellt einem unerwartet gut, in der Rolle des jungen, charismatischen, aufstebenden Politikers, der seine Gespraechspartnerin mit Charme versucht um den Finger zu winkeln. Meryl Streep ueberzeugt hingegen mit Gestik und Mimik und gekonnten Reaktionen auf Irvings Aeusserungen. Am Ende muss aber sie den Konflikt mit sich selbst austragen, die Story sofort zu senden, obwohl diese in alle Richtungen am "stinken" ist. Werden die Medien doch viel zu oft von der Politik missbraucht.
Der Professor hingegen versucht, einen durch die Medien und durch negative Erfahrungen abgestumpften jungen Mann, wieder auf den richtigen Weg zu bringen und ihn von seinem eigenen Handeln mehr zu ueberzeugen. Hat er doch einst auch die beiden Studenten Ernest und Arian aufgefordert sich Ziele im Leben zu setzen.

Fazit:
"Von Loewen und Laemmern" zeigt wunderbar auf, wie wenig Wahrheit hinter gross aufgemachten politischen Kampagnen steckt, wie wichtig die eigene Courage ist und wie "leicht" sich Medien manipulieren lassen und manipulieren koennen. Robert Redford zeigt aber auch das jeder einzelne ein Gefangener des Systems sein kann und das es wichtig ist seine eigene Courage zu entdecken und zu nutzen. Der Film ist keine leichte Kost, aber er regt wunderbar zum Nachdenken an und verdient sich nicht nur deswegen, sondern auch wegen seiner grossartigen Darsteller 5 Sterne.



5 von 5 Sternen Wichtig und beeindruckend!   Oktober 19, 2008
Dr. Stefan Eisenhofer
Einer der packendsten Filme ueber die Mechanismen nicht nur der US-Aussen- und Innenpolitik, die ich jemals gesehen habe. Klug, spannend, mitreissend, aufwuehlend.....und viel Stoff zum Nachdenken!


2 von 5 Sternen Geschwaetzig und blutleer trotz sehr gutem Ansatz....   Oktober 3, 2008
Ray (Rheinfelden)
3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Robert Redford waehlt fuer seine Geschichte "von Loewen und Laemmern" den Weg der drei Episoden, mit verwandten Handlungsstraengen. Jeweils als Zwei-Personen Stueck konzipiert, mit dem grossen Themenkreis "Politik der USA" und in jeder Episode wird eine interessante Facette zum Hauptthema beisteuert: So beleuchtet der Film allgemeine, nicht nur fuer Amerikaner relevante Fragen wie "Politikverdrossenheit", "Schlagzeilengeilheit", "unehrliche Politiker", "Patriotismus", nicht zuletzt der Appell an eine Verantwortung fuer sich und fuer sein Umfeld. Ein Plaedoyer fuer mehr Engagement und weg von der Gleichgueltigkeit.
Redfords Film ist politisch korrekt, er stellt die richtigen Fragen, hat Loesungsvorschlaege parat und beweist sogar ein sensibles Gespuer fuer die Probleme unserer Zeit. Er ist einer dieser US-Gegenwartsbewaeltigungsfilme. Vielleicht in der Machart sogar der serioeseste, aber auch leider der abstrakteste und der geschwaetzigste Vertreter dieser hochaktuellen, ambitionierten Politfilme zur Lage der Nation.
Das Feuer fehlt...und dies betrifft nicht nur die vielleicht sogar treffende Zustandsbeschreibung oder Redfords Message zur heutigen Zeit. Auch der Film vermag keine Emotion zu wecken und ist irgendwie genauso leer wie die leere Batterie beim heutigen Menschen, die Redford bemerkt.
Dies wird aus dem Dialog zwischen Journalistin/Politiker und auch Professor/Schueler sichtbar.
Die dritte Episode mit den beiden Soldaten versucht sich am emotionalen Part in Redfords Werk, sozusagen eine Art Praxisbericht fuer die beiden anderen intellektuellen Dialoge mit viel Theorie, doch sie funktioniert auch nicht besonders, weil sie sehr, sehr schwach inszeniert wurde und eigentlich das bisschen Spannung, dass man wahrnimmt, ausschliesslich aufgrund der Schnittfolge moeglich wird, weil diese drei Episoden staendig wechseln.
Meines Erachtens ist bei Redford irgendwie die Luft draussen, der Film ist qualitativ um einiges schwaecher wie seine besten Arbeiten "Ordinary People" oder "Quiz Show".



5 von 5 Sternen Dem Maerchen von der chirurgischen Kriegsfuehrung aufs stumpfe Werkzeug geschaut...   August 26, 2008
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz)
4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Mit "Von Loewen und Laemmern" ist Redford ein erfrischend kritischer Film gelungen, welcher erfreulich wenig pathetisches Hollywood, dafuer jedoch sehr viel gesunden Menschenverstand transportiert.


Zur Geschichte:

Meryl Streep (Journalistin), hat einen Termin im Buero des jungen Senators Jasper Irving (Tom Cruise) an Land gezogen - ein exklusives Interview steht der erfahrenen und kritischen Journalistin in Aussicht - Irving wird seitens der Regierung viel zugetraut, er soll mit neuen Ideen und veraenderten militaerischen Strategien den dringend benoetigten Sieg in Afghanistan herbeifuehren, um vor allen Dingen das Ansehen seiner Partei in der Oeffentlichkeit zu retten....

Tom Cruise spielt seine Politikerrolle so ueberzeugend, so glatt, mir ist dabei sofort folgender Spruch wieder eingefallen.... - Wie war das doch gleich? "Wenn ein Staubsaugervertreter Staubsauger verkauft und ein Versicherungsvertreter Versicherungen verkauft, was verkauft dann doch gleich ein Volksvertreter?"


Robert Redford (zugleich Regisseur und Darsteller) - sieht sich, in seiner Rolle als Professor Stephen Malley, Politikwissnschaften, dem talentierten, jedoch stark desillusionierten, Studenten Todd gegenueber - Malley versucht im Gespraech unter vier Augen zu ergruenden, woher die Politikverdrossenheit des jungen Mannes ruehren koennte....

Zwei Studenten von Professor Malley haben sich freiwillig zum Dienst in der Armee gemeldet - getrieben von der Idee, ihrem Vaterland diesen Dienst zu schulden und darauf hoffend, sich auf diesem Weg persoenlich weiterentwickeln zu koennen... - tatsaechlich gehen beide bei einem, von Senator Irving angeordneten, misslungen Ueberraschungsangriff auf die Taliban verloren - abgeschnitten von Ihrer Einheit hoffen sie auf Rettung...


Zum Ablauf der Handlung:

Der Film lebt von den Dialogen zwischen den einzelnen Parteien - bis auf ein Abschiedsessen mit Professor Malley und seinen scheidenden Studenten gibt es zwischen den einzelnen Handlungsstraengen keine "sichtbaren" Beruehrungspunkte.... - Haette mir z.B. Streep und Redford gemeinsam vor der Kamera gewuenscht, so haben die zwei jedoch leider keine gemeinsamen Szenen - man kann eben doch nicht alles haben *seufz* ;-)

Die drei parallel verlaufenden Handlungsstraenge verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel - sie mahnen den Zuschauer, sich unbedingt eine eigene Meinung zur (Welt-)Politik zu bilden, diese regelmaessig zu ueberpruefen und dabei jedoch die verfuegbaren Informationsquellen stets kritisch zu hinterfragen - wach sein und vor allen Dingen wach bleiben erscheint wichtiger denn je!

Am Ende bleiben absichtlich jede Menge Fragen offen - und das ist gut so, denn so bleiben die zahlreichen Botschaften und Denkanstoesse dieses zu keinem Zeitpunkt langweiligen Filmes noch laenger im Gedaechtnis haften!

Wer den Film gesehen hat, sollte sich unbedingt die Extras auf dieser DVD anschauen - Redford kommentiert die wichtigsten Szenen des Films, der Regisseur erklaert seine Absichten - Originalton mit Untertitel...



5 von 5 Sternen Ein mutiger und aeusserst gelungener Film   Juli 28, 2008
Gerda Grossmann (Austria/Vienna)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Robert Redford verkoerpert grundsaetzlich nicht nur sehr gute Charakterdarstellung, sondern auch brilliante Regie mit Einfuehlungsvermoegen und Gespuer dafuer, welche Darsteller einem Drehbuch gerecht werden; hier moechte ich ganz besonders M. Streep hervorheben...

Dieser Film entspricht unserem Zeitgeist und moechte aufzeigen, dass wir uns selbst immer wieder Fragen ueber unsere Wertehaltung stellen sollten und dass wir Verantwortung fuer unsere naechste Generation nicht auf die leichte Schulter nehmen duerfen.

Filme dieser Art stellen leider eine absolute Raritaet dar, da die Beeinflussung unserer Medienlandschaft zu oft auf Manipulation, reine Berieselung, Action und seichte Unterhaltung ausgerichtet ist.

Robert Redford ist als Regisseur nie den bequemen Weg gegangen; und egal ob es sich um Liebe ("Der Pferdefluesterer"), Gefaengnisdramen oder um diesen hochbrisanten politischen Inhalt handelt - so stehen seine Umsetzungen fuer Tiefgang, hohes Niveau, Mut & Courage.

"Von Loewen und Laemmern" ist der Hauptfilm ebenso absolut empfehlenswert, wie seine persoenlichen Kommentare und die aller Beteiligten unter "Extras" im Hauptmenue.
"Eine Hommage zum Mut, gegen den Strom zu schwimmen" und Bereicherung fuer wertvolles Fernsehen!"