Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Special Edition, 2 DVDs) | 
vergrössern | Regie: Mike Nichols Schauspieler: Dame Elizabeth Taylor, Richard Burton, George Segal Studio: Warner Home Video - DVD
Kaufen Neu: EUR 6,85
Neu (21) Gebraucht (3) ab EUR 6,84
Bewertung: 6 Rezensionen Verkaufsrang: 2451
Format: Dolby, Hifi Sound, Pal, Special Edition Sprachen: Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Spanisch (Original Language), Deutsch (Untertitel Fuer Hoergeschaedigte), Englisch (Untertitel Fuer Hoergeschaedigte), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Spanisch (Subtitled), Portugiesisch (Subtitled), Tschechisch (Subtitled), Tuerkisch (Subtitled), Daenisch (Subtitled), Norwegisch (Subtitled), Schwedisch (Subtitled), Polnisch (Subtitled), Finnisch (Subtitled), Ungarisch (Subtitled) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 16:9 Anzahl der Discs: 2 Laufzeit: 125 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.5 x 5.3 x 0.6
MPN: 1241495 EAN: 7321921124143 ASIN: B000JVT0PG
Freigabe-Datum: 1966 Veröffentlichung: Dezember 15, 2006 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: NEU & OVP, Sofort Lieferbar
| |
| Eigenschaften:
|
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Warner Home Wer hat Angst vor Virgina Woolf? S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VA-Datum: 15.12.06
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 1 mehr Rezensionen...
Willkommen bei George und Martha - Special Edition Mai 6, 2008 Mathias (Berlin) 14 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zum Film WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? muss man nicht mehr viel sagen, er ist schlicht eine der besten Literatur-Verfilmungen aller Zeiten. Zwei Paare treffen sich nach einer Party noch auf einen Drink, doch der Abend laeuft voellig aus dem Ruder. Verbale Attacken, Beleidigungen, Selbstzerfleischung, Ehebruch und das Aufdecken saemtlicher Lebensluegen stehen am Ende einer katastrophalen Begegnung. Das zugrunde liegende Theaterstueck von Edward Albee wurde von dem jungen Mike Nichols (sein Regie-Debuet) atemberaubend an nur wenigen Schauplaetzen inszeniert, und die Darstellerleistungen von Richard Burton, Elizabeth Taylor, Sandy Dennis und George Segal gehoeren zu dem Grossartigsten, was der amerikanische Film der 60er (oder jemals) hervorgebracht hat. Gerade Elizabeth Taylor, die Zeit ihres Lebens damit zu kaempfen hatte, als Schauspielerin nicht ernst genommen zu werden (ein absurder Vorwurf aus heutiger Sicht, besonders wenn man sich aktuelle "Filmschauspielerinnen" anschaut), konnte mit ihrer sensationellen Leistung saemtliche Kritiker ueberzeugen - sogar Marlon Brando, der sich stets weigerte, mit ihr gemeinsam in einem Film aufzutreten und seine Meinung nach VIRGINIA WOOLF revidierte (sie spielten spaeter zusammen in SPIEGELBILD IM GOLDENEN AUGE). Taylor und Burton sprengen mit ihren hasserfuellten Wortwechseln und konstanten Beleidigungen jede Kinoleinwand bzw. jeden Bildschirm. Das Finale vermag auch heute noch jeden Zuschauer bis ins Mark zu erschuettern. Das Theaterstueck war seinerzeit sehr umstritten, und auch Mike Nichols bekam wegen der gesprochenen Vulgaritaeten heftige Probleme mit der Zensur - der Film ging in die Geschichte ein als Begruender des neuen Rating-Systems in den USA und kann als Vorlaeufer des New Hollywood betrachtet werden. VIRGINIA WOOLF ist ein verdienter Filmklassiker, der den Zuschauer bis an die Grenzen des Ertraeglichen fordert und auslaugt. Wer von uns war nicht schon einmal bei Freunden eingeladen, die ploetzlich verbal aufeinander losgingen? Genau diese Art Unwohlsein fuehlt man als Zuschauer durchgaengig bei VIRGINA WOOLF. Man moechte wegsehen, aber man kann nicht. Immer wieder grossartig! Zur DVD: Diese Special Edition praesentiert auf der ersten Disc den Film im 16:9-Format mit Audiokommentar von Regisseur Mike Nichols (gemeinsam mit Steven Soderbergh) und einem zusaetzlichen Kommentar von Kameramann Haskell Wexler, dessen bedrueckende Schwarz-Weiss-Fotografie einen grossen Teil des Erfolgs von VIRGINA WOOLF ausmacht. Die Kommentare sind nicht untertitelt. Auf der zweiten Disc befindet sich das Zusatzmaterial. "Elizabeth Taylor - ein persoenliches Portraet" ist eine US-TV-Sendung von ueber 60 Minuten, in der Weggefaehrten (u.a. Rock Hudson, Roddy McDowall, Vincente Minelli, Richard Brooks) ueber die Schauspielerin erzaehlen. Zwei Dokumentationen ("Ein mutiges kraftvolles Werk" und "Nur fuer Erwachsene") berichten von den Dreharbeiten und der bereits angesprochenen Kontroverse um den Film. Dazu gibt es Testaufnahmen von Sandy Dennis, ein Interview mit Mike Nichols aus dem Jahr 1966 und den US-Kinotrailer. Mehr kann man fuer sein Geld nicht verlangen, insofern ist diese DVD ein Muss fuer jeden Filmfan. WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? gehoert einfach in jede gute Filmsammlung. Und hoffen wir, dass es kein Remake gibt!
"Who`s afraid of Virginia Woolf" ein Jahrhundert-Werk September 18, 2007 Montak (Graz) Tolle Specials als Background Infos und dann das geniale Werk selbst:mit dem Jahrhundert-Schauspieler-Paar Taylor-Burton. Mutig, hingebungsvoll...wie Elizabeth Taylor in der Rolle der Martha aufgeht...und Richard Burton als grossartiger George, der ebenso einen Oscar verdient haette...absolut ueberzeugend. Ganz grosse Klasse, dieses Werk gehoert in jede Heim-DVD-Sammlung. Praedikat: sehr empfehlenswert
Meisterleistung des Duos Taylor / Burton Mai 22, 2007 D. Schnitzer 9 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der als Dozent an einer Universitaet arbeitende George und seine leichtlebige Frau Martha haben sich schon lange nichts mehr zu sagen. Als sie eines Abends, mal wieder, von einer Party zurueck kommen offeriert Martha George das sie Gaeste erwarten. Das junge und ach so nette Dozentenpaerchen Nick und Honey. Nach anfaenglichem Protest kapituliert George, denn gegen die cholerische Martha hat der eher stille Mann keine Chance. Die Gaeste kommen. Anfangs redet man belangloses Zeug. Nach und nach sticht George zu, immer tiefer und fester. Martha sticht George zurueck, immer fester, immer tiefer. Die leicht pikierten Gaeste wollen nun natuerlich gehen, nichts da. Man hebt die Stimmung mit Musik und reichlich Alkohol. Bis George die Gaeste angreift. Nach und nach werden die Abgruende aller vier bloss gelegt und es kommt zu einer Orgie von Vorwuerfen, Schreien, Beleidigungen wie man es noch nie zuvor gesehen hat. Eine lange, lange Nacht lang..... Fazit: Absoluter Oberhammer! Einer der besten FIlme die ich jeh gesehen habe. Das Duo Taylor/Burton in ihrer besten Rolle! Elisabeth Taylor als verbitterte, versoffene Martha kommt dermassen glaubwuerdig rueber das man es gesehen haben muss. Wer diesen FIlm, das gleichnamige Buehnenstueck oder das Hoerspiel nicht kennt hat wahrlich etwas versaeumt!
genial und nicht unbedingt autobiographisch April 21, 2007 R. Thum (Augsburg) 7 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Diesen Film als genial zu bezeichnen, ist nicht originell. Aber ich will wenigstens eines anmerken: Der staendige Hinweis darauf, dass Burton und Taylor auch im richtigen Leben verheiratet waren ist richtig und greift doch zu kurz: hier spielen nicht zwei Personen sich selbst, sondern zwei der besten Schauspieler des letzten Jahrhunderts spielen auf beeindruckende Weise ein Theaterstueck und beweisen einmal mehr ihre Kunst.
Man hat Angst vor Taylor & Burton! So gut waren sie niemehr zusammen. November 15, 2006 koli_g. (Heidelberg) 33 aus 35 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer sich wirklich liebt, der neckt sich! Wer sich irgendwann nur noch neckt, hatte sich vielleicht auch einmal geliebt - die Frage ist dann nur: Was ist Davon dann noch uebrig geblieben? Diese Frage duerfte sich der trinkende, durchschnittliche Universitaets-Professor und Historiker George, gespielt von Richard Burton, an diesem einen Abend, an dem dieser Schwarz-Weiss-Filmklassiker von 1966 spielt, wohl fragen. Seine nicht minder trinkende, gehaessige, qualmende und ihn anschreiende Ehefrau Martha begegnet Ihrem Mann mit jahrelang in sich angestauten Vorwuerfen und Kritiken, in Form von gemeinen Demuetigungen, die aufgrund des hohen Alkohol-Konsums zu primitiven und argumetativ, schlechteren Hasspredigen verkuemmern, die aber ihrer enorm zerstoerbaren Funktion sehr wohl gerecht werden. Richard Burton wird von Liz Taylor unvorstellbar hart herangenommen und vor deren an diesem Abend, geladenen Gaesten wahnsinnig gedemuetigt - ein Versager sei Ihr Mann George, keifft Sie. Trotzallem verspuert man als Zuschauer dennoch die wahre, tiefe Liebe und ein dennoch starkes Zusammenhalten der Beiden in Form von anderen kleinen Gesten, die die beiden exzellenten Schauspieler hier darbieten. Das beruehmtberuechtige, wirkliche Schauspielerpaar spielt hier vielleicht zu 90% ihr eigenes, privates, authentisches Drama und daher ist der Film auch so wundersam fantastisch und genial - die perfekte Besetzung also. Die Sprueche, Dialoge und Ehelebensweisheiten in diesem Film sind von hoher, inhaltlicher Qualitaet und schlichtweg genial. Richard Burton entpuppt sich vom spiessigen Uni-Dozenten zu einem, die ganze Nacht hindurchtrinkenden, gescheiterten Ehemann, der aber keinesfalls seinen Lebenswitz verloren hat. Er versteht es mit seinem zwar gehaessigen, aber starken und intellektuellen Humor seine Mitmenschen ploetzlich ganz schoen entbloesst und verunsichert dastehen zu lassen. Ein bravoroeser Zyniker. Er ist es, der noch in der tiefen Nacht bzw. am fruehen Morgen auf einmal noch richtig durchstarten will, sowohl was seinen Intellekt als auch den Rausch betrifft, wo die anderen schon totmuede sind und ihn seit Stunden missbilligt und ausgelacht haben. Martha, die am Anfang des Abends noch souveraen und hart Ihren Mann zurechtweisst, entblaettert zu einer gebrochenen, unzufriedenen und traurigen Frau. Nach einer Geschichte des US-Dramatikers Edward Albee wurde das Drehbuch zu diesem Film von Ernest Lehmann adaptiert und Mike Nichols (Die Reifepruefung, Ein seltsames Paar etc.) zeigt hier sein fabelhaftes Regie-Debut und durfte sich an einen Stoff heranmachen, der auch von Tennessee Williams haette sein koennen. Das sind eben noch die Filmklassiker aus den Sechzigern, die in mehr als 2 Stunden Spielzeit noch vom wirklichen Leben erzaehlen, die wie ein phaenomenales Theaterstueck inszeniert wurden und die genauso wichtig sind wie gute Literatur. Der Film wurde mit 5 Oscars ausgezeichnet (u.a. Elizabeth Taylor und die junge Sandy Dennis als beste Nebendarstellerin). Richard Burton ging leider leer aus, er haette hier auch ganz klar ein Oscar verdient gehabt. Ich liebe diesen Film, so wie Die Katze auf dem heissen Blechdach und Rat mal wer zum Essen kommt?. Endlich erscheint er auf DVD! Fuer das eigene Wohnzimmerregal fuer immer verfuegbar! Und diese DVD-Edition bringt auch noch eine DVD mit Extras mit sich - und das bei einem so alten Film, besser geht es fast nicht.
|
|
|