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Bose SoundDock Portable Musik System schwarz

Bose SoundDock Portable Musik System schwarz

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Marke: Bose


Dieser Artikel ist nicht mehr vorhanden

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 1 Rezensionen
Verkaufsrang: 33450

Batterien im Lieferumfang enthalten: Ja
Versandgewicht: 5
Maße (innen): 6 x 12 x 7

MPN: S-DOCK-BK
Modell: 43085
UPC: 017817417778
EAN: 0017817417778
ASIN: B000V2FJAS


Kundenrezensionen:

4 von 5 Sternen Bester Klang fuer unterwegs   August 25, 2008
oluv (Austria, Vienna)
8 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Den Bose Sounddock gibt es schon seit einigen Jahren und er gehoert mittlerweile zu den "Klassikern" unter den Ipodlautsprechern. Der Klang war fuer so ein kompaktes Kaestchen durchaus beeindruckend, aber er hatte 2 Nachteile: Nur Netzbetrieb moeglich und kein Aux-In Eingang fuer andere Klangerzeuger ausser Ipod.
Ende 2007 kam der Bose Sounddock Portable auf den Markt, der mit einem eingebauten Akku ausgestattet wurde und endlich auch ueber einen zusaetzlichen Aux-Eingang verfuegt.
Klanglich unterscheiden sich beide Modelle nicht sonderlich, das neue Modell ist jedoch etwas kompakter und hat zu diesem Zweck einen einklappbaren Dock, sowie einen abnehmbaren Akku.

Da einige dem Bose Sounddock den Harman Kardon Go&Play gegenueberstellen, moechte ich dies auch tun, da ich beide Geraete selbst besitze und ueber den Go&Play auch schon aus ausgiebig auf Amazon berichtet habe.
Natuerlich klingt der Harman Kardon Go&Play ausgewogener, feiner und detailierter als der Sounddock, doch relativiert sich dieser Unterschied schnell, sobald man die portable Nutzbarkeit beider Geraete in Anbetracht zieht. Der Bose ist deutlich kompakter als der Go&Play und im Bezug zu seiner Groesse klingt er wirklich gewaltig. Man merkt sofort worauf Bose abgezielt hat: Moeglichst fetten Bass aus einem moeglichst kleinen Gehaeuse zu quetschen. Ueber die technischen Daten und inneren Werte schweigt Bose konsequent. Interessant ist nur, dass der ganze Sound von blossen 2 Chassis mit eher mikrigen 5cm Durchmessern erzeugt wird, diese somit sowohl fuer die Hoehen- als auch Basswiedergabe zustaendig sind. Da keine dezidierten Hochtoener vorhanden sind, klingt der Sounddock fuer meinen Geschmack auch etwas zu dumpf. Dem kann man jedoch nachhelfen, indem man den Ipod-Eq auf "Mehr Hoehen" stellt, der Sounddock bekommt dadurch einen deutlich luftigeren Klang. Auch hilft die Aufstellung in Ohrenhoehe, da die Hoehen beim Sounddock besonders gerichtet abgestrahlt werden.
Fuer den Bass verwendet Bose die eigens entwickelte "Wave-Guide" Technologie, die grob vereinfacht durch im Gehaeuseinneren verschlungene Bassreflex-Kanaele den Resonanzraum vergroessern- und dadurch die Basswiedergabe verstaerken soll. So kommt ein Riesenbass trotz kleinen Chassis nach langen Umwegen an der hinteren Oeffnung raus, die praktischerweise gleichzeitig als Tragegriff fungiert. Dass diese Waveguide-Technik wirklich zu funktionieren scheint, beweist der Sounddock hervorragend, wenn man ihn direkt mit dem Harman Kardon vergleicht. Der Sounddock ist deutlich kleiner, doch steht er in Punkto Bassdruck dem Harman Kardon fast in nichts nach. Schon der Harman Kardon beeindruckt druch seine enorme Basswucht, diese schwindet jedoch, sobald man den Harman Kardon mit Batterien betreibt. Der Sounddock hingegen klingt auch bei Akkubetrieb unveraendert und toent in dem Fall sogar deutlich druckvoller als der Harman Kardon, was fuer dieses kompakte Kaestchen wirklich ueberraschend ist. Auch die damit moeglichen Pegel sind enorm, obwohl auch hier akustische Grenzen gesetzt sind, irgendwann faengt das Teil an zu verzerren, wobei sich das in Bereichen abspielt, bei denen die Lautstaerke kaum noch als angenehm zu bezeichnen ist.

Der ausschlaggebende Punkt, um mir zusaetzlich zum Harman Kardon auch den Sounddock zu kaufen, war fuer mich der portable Einsatz, da ich guten Klang dabei haben wollte, ohne aber einen Riesenlautsprecher mitschleppen zu muessen, und der Sounddock hat mich dabei (fast) nicht enttaeuscht. Das Geraet wiegt samt Akku knapp 2,5kg, was deutlich weniger ausmacht als der Harman Kardon mit Batterien. Mit einer Akkuladung bei durchaus hoher (und im Freien auch notwendigen) Lautstaerke sind 10-12 Stunden Betrieb moeglich. Somit steht dem Einsatz waehrend der Grillparty, am Strand oder beim Picknick nichts im Weg. Der Akku laesst sich auch austauschen und ist als Ersatzteil nachbestellbar. Sehr loeblich im Gegensatz zu anderen Herstellern, die ihre Akkus fest verbauen, da Akkus nun mal keine unbegrenzte Haltbarkeit haben.
Interessanterweise wird der Ipod vom Sounddock auch bei Akkubetrieb staendig mit Strom versorgt, wodurch sich die Spielzeit des Sounddocks notgedrungen verkuerzt, da er nebenbei auch den Ipod laden muss. Anfangs konnte ich mit diesem Feature nicht wirklich was anfangen, mittlerweile empfinde ich es jedoch als sehr nuetzlich. Ich habe auf meinem Iphone sehr oft "Tuner" laufen und hoere im Garten damit Internetradio, leider verbraucht diese App sehr viele Ressourcen und nach ca. 3 Stunden ist normalerweise der Iphone-Akku leer. Nicht jedoch wenn man das Iphone im Sounddock betreibt, dadurch dass es die ganze Zeit ueber geladen wird, geht ihm auch nicht so schnell die Puste aus, und ich komme so auf bis zu 6-8 Stunden stromunabhaengigem Internetradiogenuss, bis dem Sounddock-Akku selbst der Saft ausgeht.

Die Austattung des Sounddock portable ist ziemlich spartanisch, denn am Geraet selbst sind nur 2 Sensortasten fuer die Lautstaerke vorhanden, die sehr empfindlich reagieren und das Geraet auch automatisch einschalten, sobald man nur mit der Hand in die Naehe kommt, auf der anderen Seite reagieren sie manchmal ziemlich traege, wenn man mal schnell leiser machen will, passiert oft rein gar nichts. Ein Standby-Knopf ist bloss an der Fernbedienung vorhanden, die wiederum am Geraet selbst nicht verstaut werden kann, da hat Harman Kardon mit dem eigenen Fach das deutlich bessere Design. Neben Lautstaerke, vorwaerts-rueckwaerts, kann man mit der Fernbedienung auch durch Playlisten navigieren, sofern man welche am Ipod erstellt hat.
Das Netzteil ist leider relativ gross und wird direkt in die Steckdose gesteckt, verdeckt so auch ziemlich viel Platz, falls man direkt angrenzende Dosen nutzen will. Durchdacht ist wiederum die Moeglichkeit das Ladekabel um das Netzteil herumzuwickeln. Uebrigens verbraucht das Netzteil auch im Leerbetrieb staendig Strom. Bei abgestecktem Sounddock benoetigt das Netzgeraet immerhin 9 Watt, voellig unverstaendlich.

Obwohl sich das Teil Sounddock "portable" nennt, ist der portable Einsatz dennoch mit Vorsicht zu geniessen. Das Gehaeuse ist spiegelglatt und sehr anfaellig auf Kratzer, geschweige Fingerabdruecke, nach 3 Monaten Betriebs habe ich mir bereits ziemlich haessliche Kratzer eingefangen. Ansonsten ist das Geraet sehr robust und gut verarbeitet. Die meisten Teile sind aus Metall, wie auch der Mechanismus fuer den einklappbaren Dock. Eine zusaetzliche Schutzhuelle waere dennoch sehr empfehlenswert, ist jedoch nicht vorhanden. Bose bietet zwar eine eigene ca 60 Euro! teure Tasche an, diese ist jedoch nur fuer den Transport gedacht und nicht etwa als Schutz waehrend des Betriebs. Vor dem Einsatz waehrend des Urlaubs am Meer hab ich mir damit geholfen, indem ich Frischhaltefolie um die empfindlichen Teile gewickelt habe, um den Sounddock vor Sand zu schuetzen.

Der groesste Kritikpunkt meinerseits ist die uebertriebene Preispolitik von Bose. Der Sounddock portable kostet hier 399,- Euro ohne Tasche oder sonstigem Zubehoer. Das ist wirklich zu viel des Guten. Wenn ich mein Geraet nicht ueber einen Bekannten aus Uebersee um die Haelfte erhalten haette, haette ich es bestimmt nie gekauft. Doch fuer den portablen Einsatz gibt es keine mir bekannte Alternative. Das Geraet erlaubt wirklichen Klanggenuss ohne grosse Abstriche auch fuer unterwegs. Man glaubt es nicht welch voller und erwachsener Klang aus dem in etwa Kofferradio grossen Geraet spielen kann. Fuer den Transport empfehle ich die original Bose-Tasche, die neben dem Netzgeraet auch viel Platz fuer zusaetzlichen Krimskrams bietet, jedoch auch etwas groesser ist. Ich habe mir zusaetlich noch eine weitere Tasche gekauft, die eigentlich fuer portable Festplatten gedacht waere. Mit abgenommenen Akku passt der Sounddock perfekt hinein, den Akku verstaue ich in der Fronttasche. Auf diese Weise kann der Sounddock zusammengepackt in einen Rucksack geschmissen und ueberall hin mitgenommen werden.

Man muss selbst abwaegen ob das Geraet den ueberhoehten Preis wirklich wert ist. Deutlich guenstiger und kompakter sind z.B. die Logitech mm50 oder pure-fi anywhere, die jedoch bei weitem nicht so einen voluminoesen Klang bieten. Ich wollte keine allzugrossen Abstriche beim Klang akzeptieren und der Sounddock portable stellt hierfuer die beste Kompromissloesung dar. Fuer stationaeren Betrieb zuhause gibt es sicherlich bessere und vor allem viel billigere Loesungen, aber wenn jemand wirklich guten portablen Klang will, wird um den Sounddock Portable nicht umhin kommen.