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Going Postal. A Discworld Novel. | 
vergrössern | Autor: Terry Pratchett Urheber: Terry Pratchett Verleger: Corgi
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Bewertung: 15 Rezensionen Verkaufsrang: 11088
Medium: Taschenbuch Ausgabe: New Ed Seiten: 429 Versandgewicht: 0.5 Maße (innen): 6.9 x 4.2 x 1.1
ISBN: 0552149438 EAN: 9780552149433 ASIN: 0552149438
Publikation: Oktober 1, 2005 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Neu und Billig - Neuware direkt aus Gro?britannien nur in 7-10 Arbeitstagen.
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| Kundenrezensionen: Gelesen 10 mehr Rezensionen...
How to be good - auf der Scheibenwelt August 1, 2007 K. Beck-Ewerhardy (Duisburg) Man kann mit sehr boesen Mitteln erstaunlich viel Gutes tun. Dies ist neben der Parodie auf die Post an diesem Roman ein entscheidendes Schwerpunktthema. Was ist Moral und was moralisch? Wie weit darf man gehen, wenn das Ziel ein Gutes ist. Und wie lange kann man vorspielen gut zu sein, bevor man sich am Boesen ansteckt. Grosse philosophische Frage in eine ueberaus komplex-humoristische Sprache verpackt, wie man es von Terry Pratchett gewohnt ist. Bekannte wiederauftretende Figuren sind aber eher als Cameos Capt. Carrot, Sergeant Angua, die Reporter der Ankh Morpork Times und in einer tragenden Nebenrolle, der Patrizier. Absolutes Lesevergnuegen!
Pratchett in Hochform Januar 29, 2007 H. Rinkenbach (Muenchen) 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Going Postal ist wie fast jeder neue Pratchett mal wieder einer der besten Baende, der im Rahmen dieser Serie erschienen ist. Die Geschichte spielt in Ankh-Morpork und beschreibt den Wiederaufbau des Postwesens, das bedingt durch neuere, schnellere Kommunikationstechnik nicht mehr existiert. Mit Moist von Lipwig fuehrt Terry Pratchett eine neue Hauptfigur ein, einen liebenswerten und aeusserst intelligenten Gauner, der von Lord Vetinari gezwungen wird, das Postwesen zu reorganisieren und gegen einen maechtigen Gegner, die Grand Trunk Semaphore Company, anzutreten und deren Monopol zu brechen. Aehnlichkeiten zu Vorkommnissen und Personen auf unserem Planeten sind wie immer bei Pratchett nicht zufaellig. Aufgrund der Thematik ist das Buch auch etwas weniger mystisch als seine Vorgaenger, aber wie immer voller Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft. Lesenswert, auch fuer Neueinsteiger in die Discworld Stories geeignet. Und wie immer: unbedingt auf englisch lesen.
Pratchett wieder weniger duester November 25, 2006 Nidhoggur (Baden-Wuerttemberg) 12 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
Going Postal ist ein Roman in der alten Tradition der Pratchett Buecher. Als Thema gibt es die Post und ihre Wichtigkeit in sozialen Netzen. Allerdings ist Going Postal weitaus weniger duester als viele der letzten Pratchetts. Es gibt den ueblichen Humor, die Seitenhiebe auf unsere Welt, die abgedrehten Charaktere und skurrilen Ideen, aber das Thema ist weitaus zahmer als man es von den letzten Buechern gewoehnt war. Dennoch bleibt der Roman definitiv empfehlenswert. Diesmal speist sich die Spannung mehr aus der Geschichte selbst, als aus dem thematischen Hintergrund. Es kommen natuerlich viele der bekannten und beliebten Charaktere vor, welche die Scheibenwelt bevoelkern und zu diesem einzigartigen Ort machen. Fazit: Ein Pratchett, der sich zu lesen lohnt. Fuer Fans sowieso, aber auch Nicht-Kenner werden ihren Spass damit haben.
Lesenswert August 19, 2006 boris-do (Dortmund) 9 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Going Postal" ist ein sehr empfehlenswertes Buch von Terry Pratchett. Es ist (auf englisch) gut zu lesen und einer der besten Pratchetts die ich bisher gelesen habe. Ich denke man kann diesen Pratchett auch lesen, ohne andere Discworld-Romane gelesen zu haben, da hier neue Charaktere eingefuehrt werden. Aber fuer Leser mit mehr Pratchett-Wissen ist es natuerlich immer wieder interessant, wenn Figuren kurz auftauchen/erwaehnt-werden die man schon kennt. Ab hier versuche ich interesse zu schueren und gehe etwas auf den Inhalt ein, ich versuche moeglichst nicht zuviel zu verraten, aber wer ganz auf Nummer sicher gehen will nicht zuviel zu erfahren bevor er das Buch selbst gelesen hat sollte hier aufhoeren zu lesen ... Die gezeichneten Charaktere sind sehr interessant und einfallsreich. Wer schon immer wissen wollte was Briefmarkensammler gemacht haben bevor es Briefmarken gab findet hier die Antwort! Auch wer sich ueberlegt als Brieftraeger bei der Post zu arbeiten findet hier Tipps zum Einstellungstest! Und wer schon immer wissen wollte wie man den Begriff Hoffnung oder Wahlfreiheit interpretieren sollte, das ist dein Buch!!! Inhaltlich behandelt dieses Buch insbesondere Themen wie Internet, "Heuschrecken" (bzw. die negativen Seiten des Kapitalismus) und natuerlich die Post. Was kommt noch vor? Eine alte Katze, ein Gnu, goettliche Wunder, eine grosse Wette, zwei grosse Betrueger, ein kuessender Aschenbecher, ... Anmerkung: Wer sich vorstellen will, was mit den Clacks genau gemeint ist, der sollte sich einmal optische Telegraphie und hier insbesondere Fluegeltelegraphen ansehen. Ich kenne diese aus einer Vorlesung ueber Kommunikationsnetze, aber ein Bekannter von mir kannte diese nicht und war ueberrascht, dass es dieses System wirklich im Einsatz gab. Und nicht vergessen: "you don't have to BE MAD to work here but IT HELPS"
Big Business, Small Stamps and Glom of Nit April 27, 2006 brudervomweber (Remscheid, NRW) 12 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Pratchetts Discworld-Novel GOING POSTAL ist nach dem fuer meine Begriffe recht enttaeuschenden THE TRUTH der Beweis, dass es nicht einer der drei Sub-Series der Discworld bedarf, um einen dennoch kurzweiligen und einfallsreichen, auf der flachsten Welt im Universum spielenden Roman zu schreiben. Das traditionelle Postgewerbe in Ankh-Morpork liegt in Truemmern, der Glanz der alten Tage ist mit Taubendreck verkrustet, und Briefe aus ueber vier Jahrzehnten sind kunstvoll in allen Raeumlichkeiten des ehemaligen Prunkbaus des Hauptpostamts verstaut worden, wo notwendig mit grober Gewalt. Der Discworld-Machiavelli Lord Vetinari sieht angesichts der in Heuschreckenhand gefallenen Clacks-Technologie die Autarkie seiner Tyrannenherrschaft in Gefahr und blaest zur Gegenoffensive. Die traditionelle Auslieferung von Nachrichten von Hand bekommt eine letzte Chance, sich gegen das Blitzmedium des Grand Trunk, das nun unter der Aegide eines gewissenlosen Finanzkonsortiums steht, zu behaupten. Dafuer braucht es einen Mann mit Visionen. Oder zumindest jemanden, der anderen die Illusion von Visionen vorgaukeln kann, kurz: es braucht dazu einen Betrueger. Praktischerweise hat soeben der Trickbetrueber Moist von Lipwig a. k. a. Albert Spangler sein Leben am Strang ausgehaucht und erhaelt nun eine zweite ... naja, Moist kann sich aussuchen, ob er sein Schicksal mit seinem verblichenen alter ego Mr Spangler teilen will oder lieber die Berufung zum Postmaster General annimmt. In GOING POSTAL haelt die Grossfinanz in Form der schlimmsten Alptraeume der Private Equity Einzug in die groesste Stadt der Discworld. Die Clacks-Technologie, die die Reiche der Discworld zur discal village verknuepft, ist in die Hand dieser Maraudeure geraten und wird nun als politisches Druckmittel eingesetzt. So fatal die nur technische Kompetenz der Erfinder des Grand Trunk sich fuer sie selbst ausgewirkt hat, so sehr wirkt sich die nur finanzielle Interessenlage der auf Kostenersparnis und Rationalisierung setzenden neuen Besitzer auf die Funktionstuechtigkeit der Technik aus - Verbindungsabbrueche und erhoehte Anfaelligkeit fuer Sabotageakte von Clacks-Hackern nehmen stetig zu. Hier zeigt sich Pratchett erneut als hochpolitischer Fantasy-Autor mit einem Herz fuer die Unterdrueckten: Seine Beschreibung trifft die Weltlage des globalisierten Wirtschaftsgebarens in Kern - das Laecheln ueber die Winkelzuege des Antagonisten Reacher Gilt, der als Vorstandsvorsitzender des Konsortiums den groessten Betrueger ueberhaupt gibt, ist nur ein halbes. Man ahnt, dass einiges von dem selbstherrlichen und gewissenlosen Gebaren auch im irdischen Manager steckt. Gottlob wird diese finstere Welt der Grossfinanz flankiert von dem belebenden Geist des Start-Ups (oder Start-Agains) des Ankh-Morpork Post Office, dessen um ein paar Buchstaben beraubtes Motto mitteilt, dass "neither Rain nor Snow nor Glom of Nit" die Postboten von der Ausuebung ihrer Pflicht abzuhalten vermag. Wo Worte auf engem Raum zusammengedraengt sind - das wissen wir hinlaenglich von der Unseen University Library und ihrem L-Space - da geschehen seltsame Dinge; so auch im Hauptpostamt von Ankh-Morpork. Die einzig verbliebenen Beamten, der betagte Junior Postman Groat und der autistische Stecknadelsammler Stanley, lassen sich von dem in seine Rolle geradewegs hineinwuchernden Moist ebenso mitreissen wie die ueber die Ankh-Morpork Times informierte Buergerschaft der Stadt, bis der offen ausgetragene Wettbewerb mit dem Clacks-Imperium halsbrecherische, ja sogar lebensgefaehrliche Zuege annimmt. Fazit: Wer sein Urteil nicht allein auf dem Handlungsanteil der bekannteren Discworld-Charaktere aufbaut, den duerfte nichts davon abhalten koennen, diesen Roman (wie ueblich bitte im Original) mit wachsender Begeisterung von A bis Z zu verschlingen. Nicht einmal Glom of Nit.
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