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Nightrunner 01. Luck in the Shadows (Nightrunner)

Nightrunner 01. Luck in the Shadows (Nightrunner)

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Autor: Lynn Flewelling
Urheber: Lynn Flewelling
Verleger: Bantam Books

Kaufen Neu: EUR 4,13



Neu (54) Gebraucht (11) ab EUR 1,56

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 43 Rezensionen
Verkaufsrang: 2319

Medium: Taschenbuch
Seiten: 496
Versandgewicht: 0.5
Maße (innen): 6.8 x 4.1 x 1.1

ISBN: 0553575422
Dewey Dezimalzahl: 813
EAN: 9780553575422
ASIN: 0553575422

Publikation: September 1996
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Neu-Buch. Direkt aus Amerika. Lassen Sie 10-14 Tage fuer Anlieferung zu.

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Kundenrezensionen:   Gelesen 38 mehr Rezensionen...

4 von 5 Sternen Fantastyscher Spionagethriller der anderen Art   September 2, 2008
Woodstock
8 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Lynn Flewellings Fantasy-Erstling ueberrascht durch seine erfreuliche Andersartigkeit. Wer Standard Zwergen-Elfen-Zauberer- und Battle-Fantasy erwartet, duerfte von dieser ungewoehnlichen Geschichte sicher verbluefft werden. Ob man nun aber enttaeuscht oder begeistert auf diese "andere" Fantasyreihe reagiert, das ist eindeutig eine Frage des persoenlichen Geschmacks.

Der junge Alec von Kerry ist der Sohn eines Jaegers und sitzt unschuldig im Kerker. Mit Hilfe eines Mitgefangenen gelingt ihm die Flucht. Der geschniegelte, eitle Fremde, angeblich ein Barde, ist ein seltsamer Geselle, der Alec in die Lehre nehmen moechte. Allmaehlich entpuppt der Fremde sich als Mann mit den vielen Namen und Gesichtern und unglaublichen Verkleidungen. Denn Seregil - so ist sein wahrer Name - ist ein Spion der Koenigin und Alec wird nicht nur unversehens zum Spionagelehrling sondern auch in ein Geflecht von Intrigen, Verrat und drohenden Unheils hinein gezogen. Nebenher entwickelt Alec eine immer tiefere Zuneigung zu seinem Lehrmeister und entdeckt so manches Geheimnis hinter Seregils schoenem Gesicht.

"Luck in the Shadows" ist der Auftakt der "Nightrunnerserie" und es ist verstaendlich, dass der Einstieg in eine komplett neue Welt immer etwas muehselig ist. Das Abenteuer von Alec und Seregil beginnt im unzivilisierten Norden mit recht vielversprechender Action und einem "abgrungdboesen" Widersacher, der aber nur kurz eingefuehrt wird und im Rest des Romans keine Rolle mehr spielt. Die Action im Auftakt weicht schnell den inneren Vorgaengen der diversen Helden, ihren spionagemaessigen Verwicklungen und der Schilderung einer grossen reichen, renaissanceartigen Welt im Sueden. Nachdem Alec und Seregil dem Boesewicht entkommen konnten, reisen sie unter Muehen und Gefahren in Seregils Exilheimat "Skala". Die Reise zieht sich etwas und man bangt etliche langatmige Seiten um Seregils Leben und hofft hinter das Geheimnis seiner Krankheit zu kommen. Aber weit gefehlt: In Skala nimmt die Geschichte wieder eine ganz neue Wendung und was zunaechst nach duesterster Magie roch und ein wenig wie die "Ringmission" von Frodo anmutete, schwenkt nun und wird zum spannenden Spionagethriller, denn nun muessen sich Alec und Seregil mit einer Verschwoerung gegen die Koenigin auseinandersetzen.
Am Ende bleibt man als Leser mit etlichen noch offenen Fragen zurueck und mit dem Gefuehl, ein sehr vielversprechendes aber auch noch etwas inhomogenes Abenteuer gelesen zu haben. Der zweite Teil "Stalking Darkness" duerfte vermutlich deutlich spannender werden und zudem verheisst er eine ungewoehnliche und schoene Liebesgeschichte zwischen zwei Maennern.



4 von 5 Sternen Great (almost perfect )   Oktober 27, 2006
Joerg Haase (Oberwinter bei Bonn)
0 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Lynn Flewelling is one of my favorite authors, and this book, as well as the rest of the series made her so. This is definately a great story, filled with great characters and worth every cent that I had to pay, and worth every minute, no, second that I spend reading it. A definate must for all fantasy fans. The only thing that I had trouble with (and that only for a short time) is the fact that two characters are gay. The reason for my having trouble here is, that I aint, and it is hard to imagine to be so. But the author only describes the feelings the characters have for each other and does not describe any practises. A perfect book for any fan. A must for fans in search of good reading.


5 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite   Juli 20, 2006
Christiane Tschubel (Berlin)
17 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich

Es gibt wenige Buecher, die mich bisher so gefesselt haben, dass ich sie gerne wieder und wieder lese. Lynn Flewellings "Nightrunner"-Romane haben das geschafft. Als ich mir die drei Baende vor ein paar Jahren geholt habe, wusste ich nicht, dass ich sie innerhalb von drei Tagen regelrecht verschlingen wuerde, erst die Deutsche, dann auch die Originalversion.

Als Alec von Kerry zu Unrecht im Kerker sitzend auf den mysterioesen und gerissenen Seregil i Rhiminee trifft, ahnt er noch nicht, dass dieser sein bis dato ruhiges und einsames Leben in den Waeldern durcheinanderbringen wuerde. Der Waise verspricht Seregil nach deren gemeinsamer Flucht ihn innerhalb von drei Tagen nach Wolde zu bringen, wo sich ihre Wege wieder trennen wuerden. Doch schon lange bevor die Beiden dort ankommen, ist dem Leser bereits klar, dass Seregil und Alec auch weiterhin zusammen bleiben wuerden.
Seregil, der sich sehr schnell als Dieb, Spion, Gauner, Barde und Adliger herausstellt (und dabei in jeder Rolle eine ueberzeugende Leistung absolviert), beschliesst den jungen Alec unter seine Fittiche zu nehmen.
Die Lektionen, die er dem Jungen erteilt (Schwertkampf, Etikette, Schloesser knacken etc.) sind spannend und auch fuer den Leser aeusserst interessant, zumindest ging es mir dabei so. Natuerlich bleibt die Geschichte nicht allein bei Alecs Ausbildung stehen. Bereits in Wolde legen sie sich mit Maechten an, die gefaehrlicher nicht sein koennten und die Beiden werden ihr ganzes Koennen und eine gehoerige Portion Glueck brauchen, um heil aus dieser Situation wieder heraus zu kommen.
Ich moechte an dieser Stelle nicht mehr verraten, nur soviel. Seregil und Alec sind die zwei der sympathischsten Charaktere, die mir bisher untergekommen sind und Lynn Flewelling ist eine Autorin, die es ohne Muehe schafft, dass ich nicht nur eine tiefe Liebe den Protagonisten gegenueber hege, sondern auch all den Nebencharakteren, die in ihren Detaills und Ausarbeitung eigentlich schon nicht mehr als Nebencharas bezeichnet werden duerften.
Ein grosses Plus gab es bei mir fuer die sehrlangsame, sanfte Entwicklung der Beziehung zwischen Seregil und Alec, die sich stetig in die Richtung vom Freund zum Geliebten bewegt, diesen letzten Schritt aber bis zum Ende des zweiten Bandes vorbehaelt. Das Ganze wirkt niemals aufdringlich und findet in einer Welt statt in der es recht normal zu sein scheint wenigstens bi-sexuell zu sein.

Eigentlich sollte jeder, der Fantasy in irgendeiner Weise mag, einmal in diese genialen Buecher reinschauen. Waehrend "Das Licht in den Schatten" und "Stalking Darkness" viel Unterhaltung und eine wundervoll detaillierte Welt bieten, wartet der dritte Band "Traitor's Moon" mit einer politischen Intrige auf, die sich zwar ueber hunderte von Seiten hinwegzieht und somit die Story wesentlich langsamer und ruhiger macht als Band 1 und 2, mich aber trotzdem keine Sekunde lang gelangweilt hat. Zudem erfahren wir hier endlich mehr ueber Seregils Vergangenheit und sein Volk.

Gut zu wissen, dass Lynn Flewelling zwei weiteren Buechern zugesagt hat!



1 von 5 Sternen Oede und literarisch wertlos   März 3, 2005
15 aus 42 fanden die folgende Rezension hilfreich

"A new star is rising in the fantasy firmament" heisst es vollmundig auf dem Cover. Man fragt sich, welch verquere Massstaebe die amerikanischen Kritiker wohl mitunter anzulegen pflegen. Gerade im Land der Kreativschreibschulen und Literaturagenturen sollte doch eigentlich die Spreu vom Weizen einigermassen zu trennen sein! Leider ist Lynn Flewellings Erstling der Spreu der phantastischen Literatur zuzurechnen. Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung zugelegt. Auf die deutsche Uebersetzung habe ich gleich verzichtet, da diese nach allem, was ich gehoert habe, noch viel schlechter sein muss. Doch die Vermutung liegt nahe, dass sie dem Original vollkommen gerecht wird.
Der Einstieg ist recht nett, aber die Story ist langweilig und konnte mich absolut nicht fesseln. Das Liebesverhaeltnis der beiden Protagonisten Seregil of Rhiminee und Alec of Kerry entwickelt sich in den ersten drei Vierteln des Buches praktisch ueberhaupt nicht, es gibt lediglich ein paar vage Anspielungen auf Seregils Homosexualitaet. Die Handlung selbst leidet unter der zu blassen, fleischlosen Darstellung des Boesen, dem Seregil in Form einer hoelzernen Scheibe (ja, im Ernst: "wooden disk"!), die er auf der Haut traegt, zu nahe kommt, weshalb er erst einmal knappe 100 Seiten in Ohnmacht den Leser zu be-Geistern versucht, was ihm natuerlich nicht gelingen kann. Der darauffolgende Aufenthalt in Seregils Heimatstadt ist schlecht geschrieben - die Autorin ergeht sich in ueberfluessigen, oftmals nicht einmal originellen Beschreibungen - und haelt den Leser einfach nur hin (es folgen ja noch zwei weitere Buecher, in denen irgend etwas passieren muss). Die Charaktere sind zudem uninteressant, bis auf Alecs "modesty" und fuer einen 16jaehrigen erstaunliche Kindlichkeit ist nichts an ihm, was ihn auszeichnet. Seregil dagegen scheint wankelmuetig, unentschlossen, doch diejenigen Figuren, die ihn schon eine Weile kennen, beschreiben ihn als eher unsympathischen, gefaehrlichen Typ, mit dem sich kaum ein Leser identifizieren kann.
Geradezu erschreckend mutet an dem Buch die sprachliche und erzaehlerische Unfaehigkeit der Autorin an. Teilweise wiederholen sich auf einer Seite bestimmte Worte (z. B. "welts and bruises") mehrfach, manchmal sind es ganze Phrasen. Anfaengerhaft "springt" sie auch von einer Figur zu anderen, es gibt keine konsequent durchgehaltene Erzaehlperspektive (z. B. redet Seregil, die "Kamera" scheint sich sozusagen auf ihn zu fokussieren, im naechsten Halbsatz ist davon die Rede, was Micum denkt oder was Alec auffaellt). Manuskripten, die an solchen Kinderkrankheiten leiden, wird von den Verlagen und Agenturen normalerweise kuehl die Tuer gewiesen (auch in den USA).
Fazit: Kein Stern, sondern eine schnell vergluehende Schnuppe, bestenfalls. Mag sein, dass die anderen Baende besser sind, aber ich kann nicht so recht daran glauben und werde mich auch nicht davon ueberzeugen. Triviale "trash"-Fantasy dieser Art gibt es schon genug. Mein Rat: Keinesfalls kaufen!



3 von 5 Sternen Better Luck next time (man beachte das Wortspiel...)   November 21, 2003
13 aus 23 fanden die folgende Rezension hilfreich

Gemessen an den Erwartungen, welche die positiven Rezensionen weckten, bin ich von diesem Buch etwas enttaeuscht. Lynn Flewellings Schreibtalent ist eher durchschnittlich und von Anfaengermacken gepraegt (beispielsweise "zwinkern" sich alle Personen permanent zu, als ob nervoeses Augenzucken in Flewellings Welt ein haeufiges Leiden waere), der Plot schleppt sich in zwei Dritteln des Buches so dahin und die Charaktere sind zu platt (Alec ist der zum erbrechen nette, dauererroetete Junge von Nebenan, Seregil ist nicht skrupellos genug, um gemessen an seiner Beschaeftigung glaubwuerdig zu wirken und Nysander ist das Klischee des weisen, alten, aber trotzdem vitalen Magiers schlechthin). Es gibt aber auch Gutes zu berichten: Alecs und Seregils Unternehmungen in den "Schatten" sind kurzweilig, Spannungsmomente sind durchaus vorhanden und die Welt ist atmosphaerisch beschrieben (auch wenn sie wenig originell ist). Ich wuerde dem Buch 2,5 Punkte geben, wenn das moeglich waere. Da jedoch bei einer Trilogie noch Aussicht auf Besserung ist, entscheide ich mich besser fuer drei Punkte.