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Brave New World

Brave New World

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Autor: Aldous Huxley
Urheber: Aldous Huxley
Verleger: Vintage, London

Kaufen Neu: EUR 6,95



Neu (68) Gebraucht (3) Sammlerstück (1) ab EUR 5,40

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 8 Rezensionen
Verkaufsrang: 91

Medium: Taschenbuch
Ausgabe: New Ed
Seiten: 229
Versandgewicht: 0.3
Maße (innen): 6.9 x 4.1 x 0.8

ISBN: 0099477467
EAN: 9780099477464
ASIN: 0099477467

Publikation: September 2004
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Nue buch. Direkt aus Grossbritannien nur in 2 - 4 Arbeitstagen. Aphrohead.

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Kundenrezensionen:   Gelesen 3 mehr Rezensionen...

4 von 5 Sternen Ein Klassiker - aber nicht leicht zu lesen   August 4, 2008
Thunder Fist
Ich stiess auf Brave New World unter anderem deswegen, weil mich George Orwells 1984 so beeindruckte und ich mich deshalb auf die Suche nach weiteren Buechern mit einer aehnlichen Ausgangslage (eine negative Vision der Zukunft) machte.

Brave New World wird oft neben 1984 als grosser dystopischer Klassiker genannt. Dies sicherlich nicht zu unrecht. Huxley beschreibt seine Dystopie sehr ausfuehrlich und erklaert alle wichtigen Details. Der Leser erhaelt ausfuehrliche Kentnisse ueber den Aufbau des Systems in Brave New World. Die in Brave New World aufgezeichnete Welt scheint einem sogar noch schlimmer zu sein als der Ueberwachungsstaat in 1984, da die Unterdrueckung schon freiwillig von statten geht.

Die sozusagen "ideologische" Seite des Romans ist also meiner Meinung nach makellos. Dafuer musste Huxley bezueglich Spannung Abstriche machen, gerade auch mit 1984 verglichen. Die Geschichte des Bernhard Marx ist nicht wirklich spannend und verlaeuft mehr oder weniger absehbar. Die Handlung hat fuer Huxley klar weniger Prioritaet als ein detaillierter Gesellschaftsbeschreib. Darunter leidet (wenn auch nicht allzu fest) der Leser , deshalb erhaelt Brave New World von mir auch "nur" 4 von 5 Sternen.



5 von 5 Sternen Review on Brave New World by Aldous Huxley   Januar 25, 2008
Joachim Godglueck (Hildesheim, Niedersachsen)
I was quite curious before I started to read Brave New World by Aldous Huxley about two weeks ago. I already knew 1984 by George Orwell and the idea of a gloomy future for humanity fascinated me a lot. My parents advised me to have a look at Brave New World, because of its similar basic concept. In addition my English teacher told me that it was easy to read.
For me, as a second language learner it was not always that easy, especially in the beginning. I had to look up many words, which I found was a bit demotivating, but after a while reading became faster and more fun.
The reader gets to know very different characters. Some of them live in the World State, which has the motto Community, Identity, Stability. Here the people are completely controlled and there is nearly no individuality. Moreover there are no real feelings. Sadness does not exist, but everyone is always happy, due to the drug soma, that the whole population has to take. Later in the novel the reader meets other characters, who do not live in the World State. Their home is a so-called Savage reservation. Here people have more freedom, however this does not guarantee them a better life. In the strory the characters from these different worlds clash. For me, this clash was the most interesting part of the story.
Furthermore there is a biography about Aldous Huxley and a text about the work Brave New World with comments by the author in this edition. This helps a lot to understand the intentions of Aldous Huxley. I can highly recommend the book to everyone who is interested in dystopian literature or simply in exciting, suspensful novels.



3 von 5 Sternen Interessanter Inhalt, aber zu langatmig   Juni 4, 2007
Andrea Clausen (Ellingstedt)
6 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Aldous Huxleys Roman handelt von einer distopischen (fuer die Bewohner utopischen) Welt, in der die Menschen wie Roboter konstruiert und progammiert werden, um die Ordnung der Welt nach dem dritten Weltkrieg nicht wieder untergehen zu lassen.
Das Thema ist hoechst brisant und interessant, da die Wissenschaft in dem Bereich der Stammzellenforschung, Gentechnik, etc. immer weiter voranschreitet. Die Frage nach der Moeglichkeit des Designen und der Progammierung von Menschen koennte also bald beantwortet werden. Ob es wie in diesem Roman ausarten wird, ist fraglich, doch ist diese Fiktion eine deutliche Warnung, nicht zu sehr mit der menschlichen Biologie, Wuerde und Individualitaet herumzuspielen.
Leider ist das Thema in den meisten Bereichen schlecht umgesetzt. So hat es z.B. sehr viele Laengen, ueberfluessige Szenen und zu viel Fachsprache. Gut hingegen finde ich die Idee mit der Namensgebung. Huxley hat seinen Protagonisten in Anlehnung an beruehmte Persoenlichkeiten wie Mussolini, H.G. Wells oder Atatuerk Namen gegeben, die zu ihren Charaktereigenschaften passen.
Trotz der vielen negativen Aspekte gehoert dieser Roman zu den Buechern, die man mal gelesen haben sollte. Aber auf Deutsch ist die Geschichte bestimmt verstaendlicher.



2 von 5 Sternen Mal aus der Sicht einer gequaelten Schuelerin...   April 16, 2007
rumpelstielzchen87
12 aus 35 fanden die folgende Rezension hilfreich

Letzten Herbst hatte mein Englisch-LK die Wahl zwischen Pest und Cholera: "Brave New World" oder "The Handmaid's Tale" - Danke, Zentralabitur. Wir entschieden uns fuer den Roman von Aldous Huxley.
Die Namen der Protagonisten, die Huxley ausgewaehlt hat, sind grossartig: Lenina, John, (Henry) Foster...einfach klasse. Mir als Shakespeare-Fan gefiel auch Johns Leidenschaft, immer und ueberall aus dessen Werken zu zitieren. Auch die der Inhalt ist sehr spannend und - wenn man bedenkt, dass Huxley diesen Roman bereits in den 30er Jahren geschrieben hat - erschreckend aktuell, aber meiner Meinung nach - und etwa 95% meiner Mitschueler teilten diese Meinung -, ist das Buch an sich wirklich langatmig. Huxley hat m.E. zu wenig aus diesem doch sehr interessanten Stoff rausgeholt.
Das Ende finde ich durchaus passend: es ist nicht abrupt und passt sehr gut in den Gesamtzusammenhang und auch zu Johns Charakterentwicklung.

Fazit: Ein Meilenstein der Weltliteratur, den man lesen sollte - wenn man gerade nichts besseres zu tun hat.



5 von 5 Sternen Ein dystopischer und prophetischer Klassiker   Dezember 22, 2006
A. Wolf (Wiesbaden)
28 aus 29 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wie kam eigentlich Aldous Huxley dazu, seinen Roman "Brave New World" zu nennen? - das ist so eine Preisfrage fuer Literaturwissenschaftler. Die Antwort darauf findet sich im vermutlich letzten Drama Shakespeares, "The Tempest" (dt. "Der Sturm"). Da ist es Miranda, die Tochter Prosperos, die - nach Erlebnissen von Intrigen und einem gerade noch vereitelten Mord - zu der scheinbaren Happy-End-Stimmung des Stuecks folgende Verse ausspricht: "O brave new world, that has such people in't!"
Freilich ist das im Kontext des Dramas ziemlich zynisch und aehnlich zynisch sieht auch Aldous Huxley seine Welt.

Die Handlung spielt in einer fernen, aber bezifferbaren Zukunft, dem Jahre A.F. 632, also 632 Jahre nach der Geburt des Automobilmagnaten Henry Ford. Dem Leser offenbart sich eine perfekt organisierte Wohlstandsgesellschaft, voller biologisch und psychologisch konditionierter Arbeitsdrohnen. Wohlstand ist in dieser Welt - Marx laesst gruessen - tatsaechlich fuer alle da, hingegen scheinen alle Krankheiten der Menschheit ueberwunden und ausgerottet. Der Preis fuer das synthetische Glueck in Form der Droge Soma ist die Aufgabe von Individualitaet, Religion, Phantasie und Kunst. Auch um die Liebe sieht es duester aus, denn Promiskuitaet ist Teil des Alltagslebens in dieser schoenen neuen Welt.
Eine der Figuren, Bernhard Marx, passt in dieses Gefuege nicht so recht hinein. Er gehoert aufgrund seiner Intelligenz zwar der Alpha-Plus-Kaste an, aber sein aeusseres Erscheinungsbild stigmatisiert ihn zum Aussenseiter. Ausserdem mag sich sein Gemuet nicht mit dem oberflaechlichen Sexleben zufrieden geben, wie es auch keine Satisfaktion in der Droge Soma findet.
Im Gegensatz dazu steht Lenina Crowne, die pneumatische, also attraktive, perfekt konditionierte Frau. Gemeinsam besuchen sie ein Indianerreservat, wo sie auf John treffen, einem "noble Savage", der aeusserlich zwar barbarisch erscheint, doch ueber ein hohes Mass an Bildung verfuegt. Denn die zum verbotenen Kanon gehoerenden Werke Shakespeares kennt John in- und auswendig; das Wertesystem hat er verinnerlicht.

John verliebt sich in Lenina - und lernt die schoene neue Welt nun wirklich kennen. Die Oberflaechenstruktur des Romans ist relativ gut durchschaubar, was ihn fuer Sekundarstufenlektuere praedestiniert. Was den Roman wesentlich interessanter macht, sind die im Verborgenen liegenden Denkanstoesse, angefangen bei den kleinen Wortspielen um sprechende Namen bis hin zu den wirklich grossen Themen um Ethik und Wissenschaft.

Aldous Leonard Huxley entstammt der beruehmten britischen Huxley-Familie, Thomas Henry Huxley war sein Grossvater. Huxleys Werk steht in der Tradition der Romane H.G. Wells', also meist dystopische Zukunftsromane, die Fragen um Ethik, Technik, Fortschritt und menschliche Werte ausloten. Dass Huxley hier ein dramatisch ueberzeugendes, prophetisches und in mancher Hinsicht durchaus aktuelles Werk gelungen ist, darf als unbestrittene Tatsache angesehen werden. Und gerade das macht den Roman so faszinierend.