Kundenrezensionen:
Zusammenhanglose Tipps & Tricks-Sammlung fuer Java-Hobbyisten Oktober 23, 2008 Simon (Hamburg Deutschland) 3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch besteht aus zwei Teilen: Mechanics und Practice. Den Inhalt des ersten Teils haette ich eher in der Tipps & Tricks-Ecke einer Computerzeitschrift erwartet. Der Autor erklaert dem Leser, dass es produktiver sei, moeglichst viele Aktionen per Tastatur statt per Maus zu erledigen. Wow. Welcher Softwareentwickler haette das gedacht? Java-Entwickler, die Eclipse verwenden, sollen Klassen direkt mit Ctrl+Shift+T oeffnen, statt sie im Package-Explorer zu suchen. Ein echter Geheimtipp! Ausserdem sei es eine tolle Idee, sich die Microsoft Power Toys herunterzuladen und virtuelle Desktops zu verwenden. Spaetestens jetzt weiss man, dass sich das Buch an Hobby-Entwickler richtet - Profis verwenden nicht mehrerer virtuelle, sondern mehrere echte Monitore. Im zweiten Teil geht's ziemlich drunter und drueber Es wird kurz erklaert, dass Test Driven Design eine gute Idee sei und dass man seinen Code von Tools wie FindBugs ueberpruefen lassen sollte. Es wird erklaert, was YAGNI bedeutet und was man mit Java Reflection machen kann. Ausserdem sei es keine gute Idee von Sun gewesen, in Java Array-Indices bei 0 statt bei 1 beginnen zu lassen. Leider wird nicht erklaert, wie diese "Erkenntnis" dazu beitraegt, den Leser zu einem produktiveren Programmierer zu machen. In Kapitel 13 zeigt der Autor durch Code-Beispiele, dass er keine Ahnung davon hat, wie man in Java exception-sicheren Code schreibt. Insgesamt wirkt das Buch sehr zusammenhanglos. Es richtet sich an Java-Hobby-Programmierer, die noch nicht sehr viel Zeit in ihr Hobby investiert haben.
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