Call of Duty - Finest Hour | 
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| Von: NBG EDV Handels & Verlags GmbH
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Bewertung: 8 Rezensionen Verkaufsrang: 4549
Plattform: Xbox Bewertung: Freigegeben ab 18 Jahren Medium: Videospiel
EAN: 5030917025457 ASIN: B0002X7IPA
Veröffentlichung: Dezember 2, 2004 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Laeuft 100 Prozent
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| Kundenrezensionen: Gelesen 3 mehr Rezensionen...
Gut, aber nicht gut genug! März 24, 2008 Cyberspace 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Spiel Call of Duty - Finest Hour ist gut, aber leider nicht gut genug. Zum einen nervt die staendig ablaufende dramatische Musik in den Levels, zum anderen ist die Grafik zwar gut, aber laengst nicht so gut wie bei Call of Duty Big Red One und Call of Duty 3 fuer die Xbox! Insgesamt ein mittelmaessiger Call of Duty Teil. Call of Duty Big Red One und Call of Duty 3 sind vom Levelaufbau auch sehr viel besser gelungen und machen mir sehr viel mehr Spass. Schwer sind allerdings alle drei Teile, aber man packt es immer. Greift also lieber zu Teil 2 und Teil 3 fuer Xbox, da habt ihr sehr viel mehr vom Spielspass! Call of Duty Big Red One und Call of Duty 3 fuer die Xbox, sind fuer mich ganz klare 5 Sterne Kandidaten!!
Beklemmende Frustparade November 3, 2007 sinfortuna (Erkrath bei Duesseldorf) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ego-Shooter erscheinen in den letzten Jahren reichlich und es stellt sich so langsam aber sicher die Frage, ob nicht schon sehr bald eine Uebersaettigung eintreten wird. Anscheinend aber nicht, wie es momentan aussieht, betrachtet man sich speziell das rege Treiben online. Mit Call of Duty Finest Hour erschien im Jahr 2005 der ein Teil einer Serie, die sich mittlerweile und auch in der Folgezeit ueber eine sehr grosse Anhaengerschaft freuen durfte und immer noch darf. Dass dieser Titel flaechendeckend fuer alle (seinerzeit) angesagten Konsolen X-Box, PS2 und Gamecube erschien, verstand sich daher quasi von selbst, in dieser Hinsicht liess sich Entwickler Activision offensichtlich nicht lumpen. Ich verklickere Euch etwas ueber die X-Box-Fassung. Wenig ueberraschend auch, hierzulande dass eine Altersfreigabe erst ab 18 Jahren erteilt wurde, nun denn. Offline ist dieses brachiale Shooterspektakel (leider) nur auf den Solospieler zugeschnitten, doch online kommt dieses Game so richtig auf Touren: bis zu 16 Spieler duerfen sich via X-Box-Live austoben und dies verspricht sowohl alleine als auch insbesondere in erbitterten Teamkaempfen einen Heidenspass, die Modi Deathmatch, Team-Deathmatch, Seek and Destroy und Capture the Flag bieten die entsprechende Unterhaltung. Doch gleich vorweg sei gesagt, dass an der Schraube bezueglich des Schwierigkeitsgrades maechtig gedreht wurde, knackig bis unbarmherzig schwer gestalten sich die meisten Einsaetze, so dass einem Grossteil von uns der Abspann verwehrt sein duerfte, zumindest sind ein aeusserst belastbares Nervenkostuem bzw. eine Engelsgeduld quasi Grundvoraussetzung, um das Joypad nicht bereits schon in der Anfangsphase wiederholt in die Ecke zu donnern. Das Szenario, in dem wir uns hier befinden, bringt uns rein in die Wirrungen des zweiten Weltkrieges, wobei speziell das Intro direkt klar macht, wo der Hund begraben ist: eine kleine Schar russischer Soldaten, die hektisch ans rettende Ufer rudert, wird im letzten Moment vom MG eines deutschen Fliegers zerfetzt. Daraufhin steht Stalingrad auf dem Programm, was bekanntlich den Wendepunkt bzw. das Ende des deutschen Eroberungsfeldzuges darstellte. Natuerlich ist dieses Ballerspektakel nichts fuer Weicheier und auch nichts fuer Moralisten, wir werden Augenzeuge bzw. sind Mitverursacher knallharter Kriegsaction. Beginnend in Russland machen wir fortan so soll es zumindest sein Kleinholz aus den deutschen Truppen: wir vernichten saemtliche deutsche Soldaten in ihren MG-Stellungen, damit diese uns nicht mehr aus ihrer vergleichsweise geschuetzten Position reihenweise eliminieren koennen. Des Weiteren steht das Einnehmen eines grossen Bunkers auf dem Programm, in dem sich etliche Feinde verschanzt haben. Sniper-Frau Tanya versteht sich schliesslich darauf, gut geschuetzte Stellen in zerstoerten Bauten ausfindig zu machen, um von dort aus wichtige deutsche Posten zu erledigen, wobei allerdings hoellisch darauf aufgepasst werden muss, die Munition nicht unnoetig zu verschleudern. Besonders brisant ist das Nachladen des Scharfschuetzengewehrs, denn in diesen kleinen Pausen brausen unverzueglich die Feinde heran, um uns ins Jenseits zu schicken: Nerven aus Stahl sind hier sehr hilfreich. Mitnichten handelt es sich um ein auf Dauer einseitiges Ballerspiel, hier ist Abwechslung definitiv Trumpf. Verschlaegt es uns zunaechst ins Lager der Russen in sehr bedrueckender Atmosphaere, um den deutschen Vorstoss zurueckzuschlagen, so agieren wir darauf als Brite auf dem (nord)afrikanischen Kontinent und haben es auf den Treibstoffvorrat der Nazis abgesehen. Im weiteren Verlauf dringen wir immer tiefer in feindliches Gebiet vor und mischen als Amerikaner quasi als Begleitschutz der vorrueckenden US-Panzer die Deutschen in Aachen ordentlich auf: waehrend uns die Geschosse nur so um die Ohren sausen, wir uns mit feindlichen Panzern und MG-Schuetzen auseinandersetzen muessen, dringen wir in den engen Gassen der Stadt Schritt fuer Schritt vor, duerfen uns aber auch nicht die kleinste Unaufmerksamkeit erlauben. Zu guter letzt sind wir mittendrin statt nur dabei bei der beruehmten Schlacht um die Bruecke von Remagen. Es wird nicht nur pausenlos geballert, sondern auch auf andere fahrbare Untersaetze wie zum Beispiel einen Kampfpanzer im russischen Stalingrad oder einen Jeep inklusive MG, versteht sich umgestiegen, zudem schiessen wir mit einer maechtigen Kanone deutsche Flieger vom Himmel. Die Waffenauswahl ist ebenso gross wie durchschlagskraeftig: zahllose Gewehre, Bomben, Granaten, Kanonenkugeln, Raketen- und Flammenwerfer bestimmen die Szenerie, wobei zwar stets zuegig aber regelmaessig wohlueberlegt vorgegangen werden muss. Den Kameraden, die leider wie bereits erwaehnt nicht immer besonders auf Zack sind, erteilen wir ab und an sogar (wenn auch simple) Befehle, wie zum Beispiel das Oeffnen bzw. Eintreten von Tueren oder das Ausraeuchern bestimmter Stellungen, deren Insassen wir uns dann selbstverstaendlich auf ziemlich humorlose Art und Weise annehmen. Kamerafuehrung meistens Ego-, ab und zu aber auch Third-Person-Perspektive und Steuerung der Protagonisten leisten sich keine grossen Schnitzer, die Handhabung sollte nach einer kurzen Aufwaermphase eigentlich schnell verstanden sein. Den Punkt, welcher fuer massig Verdruss sorgt, finden wir aber schliesslich woanders. Unnoetig schwer und dies ist ein gewaltiger Negativpunkt - wird es uns leider dadurch gemacht, dass die Speicherpunkte sehr rar gesaet sind, das nervt und ist auf Dauer dem Spielspass nicht gerade foerderlich. Hier haette man sich ruhig etwas gnaediger zeigen koennen, das spannende Szenario haette uns auch so gefesselt. Denn zum x-ten Mal die gesamte Mission (manchmal) noch einmal ganz von vorne beginnen zu muessen, kann eigentlich Sinn der Sache sein, schaetze ich. Hier fehlt der Feinschliff, meine Meinung, auf diese Art und Weise die Spieldauer kuenstlich in die Laenge zu ziehen, gefaellt mir ueberhaupt nicht. Unfaire Passagen ganz gleich auf welchem Schwierigkeitsgrad frustrieren jedenfalls sowohl Neuling wie auch Gelegenheitszocker und Profi, erschwerend kommt das oftmals daemliche Verhalten der Kollegen hinzu, dies alles zusammen fuehrt zu einem zu hohen Frustrationsgrad und im Ende dazu, dass es sich bei Call of Duty Finest Hour nicht um einen Hit handelt. Angesichts des Spannungsgehalts, der extrem dichten Atmosphaere und des Abwechslungsreichtums war ein solches Potential naemlich zweifellos vorhanden. Daran aendert leider auch die Praesentation nichts, die zwar in Ordnung geht, aber speziell in punkto Optik vielen Konkurrenztiteln nicht das Wasser reichen kann. So (gewollt) bedrueckend und demzufolge ueberaus dicht die Atmosphaere auch rueberkommt, so beklemmend sich Call of Duty Finest Hour gleich zu Beginn im russischen Reich auch gibt und so nett manch ein Spezialeffekt (speziell die Rauch- und Feuereffekte) auch rueberkommt, die Grafik dieses Ego-Shooters ist gemessen an dem, was wir von einem X-Box-Spiel erwarten duerfen nur durchschnittlich. Gerade bei Ballerspielen ist die Grafikqualitaet aber ganz sicher nicht unwichtig, daher wiegt dieser Punkt nicht gerade wenig. Zu undetaillierte, zuweilen sogar ziemlich kahle Hintergruende, einfache Texturen in den Innenbereichen und nicht ueberaus detaillierte Fahrzeug- und Charaktermodelle sorgen in dieser Hinsicht fuer wenig Highlights. Darueber hinaus aergert uns eine trotz der eigentlich geringen Anforderungen an die Hardware nicht selten schwankende Bildrate, so dass wir uns in einigen Bereichen nicht nur ueber den hohen Unfairnessgehalt aufregen muessen. Kurzum: fuer die Seelenqualen, die wir in den meisten knueppelharten Missionen erleiden muessen, werden wir nicht mit einer imposanten Grafik belohnt. Dies bleibt allein der (dennoch) dichten Atmosphaere bzw. dem Spannungsgehalt vorbehalten. Immerhin duerfen wir uns aber ueber 60-Hz-Modus, deutsche Texte (allerdings kein 16:9-Breitbildformat), deutsche Sprachausgabe und klaren Dolby-Digital-Klang freuen. Es ist in erster Linie die hervorragende Soundkulisse, die hier ordentlich punkten kann. Tolle, ueberaus treibende Melodien, die phasenweise einpeitschen, dann wieder in den ruhigen Phasen den Adrenalinspiegel nach oben treiben sind hier angesagt, diese in Verbindung mit sehr gelungenen und zudem abwechslungsreichen Soundeffekten sind hauptverantwortlich dafuer, dass sich die genau gewuenschte beklemmende Atmosphaere entwickelt. Die Soundkulisse spielt somit in einer voellig anderen Liga als die vergleichsweise bescheidene Grafik. Es duerfte in erster Linie der Online-Spass sein, der eine Vielzahl von Egoshooter-Fans bei der Stange halten duerfte. Allein der Solist darf sich offline austoben, das ist doch etwas wenig. Wer schliesslich nicht ueber stahlharte Nerven bzw. ueber ein gehobenes Mass an Leidensfaehigkeit verfuegt, wird mit Call of Duty Finest Hour nicht gerade alt: es ist schlichtweg und das nicht nur stellenweise frustrierend, was hier abgeht. Daemliche Kameraden, viel zu wenig Speicherpunkte und haufenweise unfaire Stellen testen unsere Belastbarkeit. Ich fuer meinen Teil kann jeden von Euch verstehen ganz gleich, ob Neuling oder Profi der diesen Teil nicht zu Ende gespielt hat: nichts gegen knackige Anforderungen, doch sollte dies nicht verwechselt werden mit einem durch von Unfairness durchzogenen Missionen, welche dieses Kriegsballerspiel auf unangenehme Art und Weise in die Laenge ziehen. Sofern man ueberhaupt am Ball bleibt, versteht sich. Ich ziehe den Hut vor der trotz nur vergleichsweise mauen Grafik existierenden beklemmenden Spielatmosphaere, dem immensen Spannungsgehalt und dem Abwechslungsreichtum: langweilig wird es jedenfalls nie. Doch unter dem Strich bleibt ein sehr flaues Gefuehl im Magen ueber, denn es fragt sich, ob man wirklich bereit ist, soviel frustrierende Momente erleben zu muessen, wo doch die Entlohnung fuer jene Leidenswege nicht sonderlich hoch sind, speziell unsere Augen nicht derart verwoehnt werden, wie wir es von manch einem Konkurrenztitel im Ballerspielgenre gerade auf der X-Box gewohnt sind. Ein hochinteressantes Spiel ist dieses Kriegsspiel natuerlich dennoch ueberhaupt gar keine Frage, doch angesichts der Thematik und insbesondere der zu heftigen Anforderungen kommt letztlich zumindest offline nur eine kleine Zielgruppe in Betracht. Online mag dies etwas anders aussehen, doch zu mehr als einer insgesamt leicht ueberdurchschnittlichen Wertung reicht es letztlich nicht. Spielspass: 75%. PLUS --> Beklemmende Atmosphaere, sehr spannend, ueberaus abwechslungsreich, tolle Soundkulisse, Online-Spass MINUS --> Bescheidene Grafik, Kameraden selten auf Zack, Multiplayerspass nur online, grausam schwer und was noch viel schwerer wiegt: oftmals sehr unfair
Immer noch ein geiler 2.Weltkrieg Ego-Shooter Januar 2, 2006 4 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Spiel ist sehr gelungen. Der 2.Weltkrieg wurde hier sehr gut in ein Spiel umgesetzt und ist auch sehr realistisch.Die Grafik ist auch Hammer!!! Außerdem gibt es nach jeder Mission immer Videos vom 2.Weltkrieg und das Spiel geht von 1939-1945 jeden Schritt des Krieges nach. Als erstes ist man bei den Russen, dann bei den Englänern und dann bei den Amerikanern an der Front :-). Ich finde aber (auch wenn Deutschland denn Krieg verloren hat) das man ein Deutsches Kriegs Spiel auf den Markt bringen könnte. Aber trotzdem KAUFEN!!!
Pflichtkauf (Vorsicht Suchtgefahr) Dezember 11, 2005 2 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Spiel ist einfach der Hammer nicht nur die Grafik ist super gelungen auch die extrem große Spieldauer von Call of Duty ist enorm. Und genau deswegen hat Call of Duty von mir 5 Sterne bekommen. Etwas zum Inhalt: Erleben sie die bekanntesten Konflikte des 2. Weltkriegs in filmreifer Intensität, darunter die russische Infanterieattacke bei Stalingrad, die Angriffe des britischen PPA-Komandos in Nordafrika und die von Amerika angeführten Panzervorstöße in Belgien. Ich hoffe es war hilfreich und viel Spaß beim Spielen.
Call of Duty: Finest Hour März 17, 2005 E. Hadzic (Wolfach) 4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ueberschuettet mit Preisen und Auszeichnungen, ist „Call of Duty" eines der erfolgreichsten Spiele im Jahr 2003 gewesen und in 2004 konnte die Erweiterung „Call of Duty: United Offensive" die Tradition des spannenden 2. Weltkriegs-Shooters mit exzellenter Grafik, guter Geschichte und einem abwechslungsreichen Multiplayer fortsetzen. Mit „Call of Duty: Finest Hour" kommt jetzt eine Umsetzung exklusiv fuer die Konsolen Xbox, Gamecube und Playstation2. Kaum vorstellbar, dass der Shooter im Umfeld ohne Maus und Tastatur ueberleben kann. Wir haben das Gameplay, die Grafik und die Steuerung unter die Lupe genommen.Wenn man ehrlich ist, hat lediglich „Halo" es geschafft, die Steuerung eines First-Person-Shooters mit einem Steuerpad zu perfektionieren. Alle guten Shooter auf den Konsolen zehren von diesem Vorbild (nur ein indiziertes Spiel auf dem Nintendo 64 war gut steuerbar). Aktuelle Titel auf allen Konsolen - mit Ausnahme von Nintendo's Gamecube - haben die Zusammenstellung mehr oder weniger uebernommen, sodass kein langes Lernen der Kontrollen notwendig ist. Umso ueberraschender ist es, dass „Call of Duty" anders ist. Wenn man als Spieler das erste Mal das Pad in der Hand hat, hat man erst mal Probleme. So sind die Standards im Feuergefecht, Waffe aufnehmen und Ducken, nicht dort, wo man sie gewohnt ist. Der sonst inzwischen unnoetig gewordene Blick in das Handbuch ist obligatorisch. Genauso ist das Finden der perfekten Sensitivitaet des Kontrollers - eine traditionelle erste Einstellung bei PC-Spielen - von grosser Bedeutung. Hat man sich hieran erst einmal gewoehnt und die richtige Einstellung gefunden, geht die Steuerung bemerkenswert gut fuer einen Shooter, der konstant „Maus!" schreit, von der Hand. Dass grafisch nicht komplett an die PC-Version angeknuepft werden koennte, muss jedem klar sein, der sich ueberlegt, wie viele Elemente in einer Schlacht dargestellt werden muessen und dies mit den Moeglichkeiten der Konsolen vergleicht. Um es aber gleich festzustellen: die Grafik ist sehr gut, stimmungsvoll und perfekt animiert. Gleich zu Anfang stuermt man als junger russischer Soldat den Strand vor Stalingrad herauf und trotz der Nutzung von 2D-Bitmaps am Himmel, entsteht eine perfekte, atmosphaerisch spannende Illusion. Dass es kaum Ruckler gibt, wurde wohl durch die insgesamt dunklere Umgebung als in den PC-Titeln erreicht. Ebenso wurden die Partikeleffekte von Explosionen und Querschlaegern auf ein Minimum heruntergefahren. Die Programmierer haben trotz dieser kleinen Einbussen an den richtigen Ecken gespart und so ein schoenes, grafisch ansprechendes Paket geschnuert. Kaum Unterschiede zu den PC Pendants gibt es bei der Soundkulisse des Spiels. Leider schliesst dies die nicht besonders glaubhafte Synchronisation der Darsteller ein. Die eher maessig gelungenen Stimmen der Russen und Britten sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Dafuer ist die musikalische Untermalung und die gesamte Soundkulisse umso besser, Einschlaege der Bomben lassen den Boden im Zimmer beben. Das Problem der sehr linearen Handlung faellt ebenso wie bei den PC Versionen auf und geht etwas auf das Gameplay. Versucht man, einfach einen anderen Weg zu gehen, stirbt man sofort, bevor man sich etwas ausserhalb des Pfades anschauen kann. Oftmals ist kuenstliche Intelligenz sowohl der eigenen Leute als auch der Gegner merkwuerdig unausgegoren. Freunde bleiben stehen ohne zu helfen oder laufen mitten ins feindliche MG-Feuer, dafuer bleiben Feinde im Schuetzengraben stehen ohne auf den Spieler zu schiessen oder beobachten eine Tuer, durch die man nicht kommen kann. Den Grossteil des Spiels ist die kuenstliche Intelligenz stimmig und hilft bzw. arbeitet gut gegen bzw. mit dem Spieler. Was waere ein Shooter im 2. Weltkrieg ohne Online-Modi? Nichts, genau! So bietet „Call of Duty: Finest Hour" zumindest auf Playstation2 und Xbox 16 Spielern die Moeglichkeit, sich miteinander in bekannten Modi der Reihe zu messen (Search and Destroy etc.). Waehrend die PC-Teile eine sehr grosse Fan-Basis haben, ist dies bei der Konsolenumsetzung noch nicht der Fall. Das liegt zum Teil an dem nicht sauber portierten Online-Bereich des Spiels. Xbox Live soll einfach und stressfrei sein. Das ist es leider nicht. Das Spielen mit den maximalen 16 Spielern ist nicht moeglich, nicht einmal dediziert. Es kommt zu Lag, Verzoegerungen, Treffer werden nicht gezaehlt, Choke und Loss allenthalben. Bleibt nur zu hoffen, dass per Xbox Live ein Patch nachgereicht wird. Fuer kleinere Clanwars 5 gegen 5 sollte es jetzt schon keine Probleme geben. Gamecube Spiele gucken indes in die Roehre - aufgrund mangelnder Unterstuetzung von Nintendo gibt es auf dieser Konsole nur die Single-Player Missionen zu bestreiten. Fazit: Trotz toll portierter Atmosphaere und genialen Storyideen, kann „Call of Duty: Finest Hour" auf den Konsolen nicht die PC-Titel einholen. Das liegt zum einen daran, dass der lineare Spielverlauf so stark ist wie beim Original-Titel von 2003 auf dem PC. Waehrend das ueberarbeitet wurde und mit „Call of Duty: United Offensive" der PC viele Verbesserungen bekommen hat, fehlen viele dieser Details in „Finest Hour". Grafisch und akustisch ein Leckerbissen, der allerdings durch seine kleinen Macken manchmal veraltet aussieht. Fuer Shooter-Fans dennoch ein Must-Buy und sei es nur fuer den Einzelspielermodus. Die Online-Modi sind leider sehr fehlerhaft, Gamecube Spiele muessen gleich ganz ohne Mehrspielermodi auskommen.
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